Dekret um Dekret
Der US-Präsident, Jahr-'17-Gegenwart, ist ein großer Dekrete-Unterzeichner.
Für das mit den Dekreten vor allen Dingen, daß er der Präsident der Vereinigten Staaten werden wollte.
Jede Menge Dekrete, die der Mann in den USA auch bereits gezeichnet hat. Das Dokument in Papierform vor ein Aufnahmegerät hielt, das es für die Welt abbildete.
Trotzdem: Die Macht des Staaten-Präsidenten ist nicht die diktatorische Allmacht. Obwohl dieser Präsident gerne durchregieren würde. Auch um für sich für Kritikfreiheit und Sonnenschein zu sorgen. Daß Texteverfasser nur noch in seinem Sinne schrieben.
Was hieße: die Medien im Staate müßten gleichgeschaltet sein. Daß jede Zeitung, auf jedem medialen Kanal nur noch das verbreiten dürfte, was im Weißen Haus selber verfaßt wurde. Etwa wie in der Türkei. Oder sonstwo, wo solche vorherrschen. Die sich sicher nicht das heißen, was sie sind: grobschlächtige Despoten. Sich zu umschreiben, haben sie einen ganz anderen Sprech. Tarnen sich sogar mit Demokratie-Worten.
Nur, in den USA können die im Kongreß oder im Senat so präsidale Erlasse unter anderem ganz einfach abschmettern, indem sie etwa Gelder für was nicht bewilligen. Außerdem werden die Präsidentendekrete auf ihre Verfassungsmäßigkeit geprüft. Um am Schluß sogar für ungültig erklärt zu werden.
So ein nordamerikanischer Präsident hat durchaus Probleme mit seiner Allmacht.
Es scheint, man muß auf diesen Präsidenten, einem Wirtschaftsboß, Milliardär, auch aufpassen. Was der einem erzählt. Das kann wahr sein. Ungefähr. Aber dann sind vielleicht so Sachen versteckt. Gibt's harmlose Zahlendreher, Darstellungen, daß eine Geschichte zu einer anderen Geschichte wird, die mit der ursprünglichen nur sehr wenig zu tun hat. Oder man muß überhaupt sehen, ob etwas von diesen Leuten im Weißen Haus nicht frei erfunden wurde.
Ist alles längst vorgekommen. Vieles innerhalb kürzester Zeit.
Eine Sicherheitskonferenz ist, Februar des Jahres '17 nach dem Millenium, frisch zu Ende gegangen, die anscheinend der großen Beruhigung der Leute diente, die Fragen stellen, was diesen USA-Präsidenten anging. Vor allem in Europa, daß man sich Dinge fragte. Weil der eine Präsident für die Europäer den Zerfall der EU und die Einzelstaatlichkeit auf seiner Wunschliste hat. Die europäischen Staaten sollen sich am liebsten wieder vereinzelnen, findet er.
Was, aus dieser Sicht, gerade eine hohe Wahrscheinlichkeit hat. Weil in Europa verschiedene Wahlen anstehen. Vernimmt man die Wahlprognosen, erfährt man, daß die Anhänger der alten Einzelstaatlichkeit ziemlich gut dabei sind in den Umfragen. Daß vielleicht nicht viel fehlt, daß Europa tatsächlich wieder in die altvordere feindliche Welt zurückfällt. Die von ehedem. Samt alten neuen Währungen.
Überdies mit der Möglichkeit, daß sich einzelne Bevölkerungen Despoten erwählen. Die, an die Macht gekommen, Gesellschaftsformen einführen könnten, jenseits der demokratischen Ordnung. Regierungsstrukturen, wie sie im Herzen Europas lange nicht mehr gesehen wurden.
Europa ist also tatsächlich ein sehr gefährdetes Gebilde derzeit. Angesichts der vielen demokratiefeindlichen Kräfte, die es an die Macht randrängt. Sogar in Rußland treffen sich Rechte. Man stelle sich vor: in Rußland. Aus Rußland dröhnen oft antifaschistische Worte, werden andere "Faschist" genannt. Aber dort begegnen sich Rechte. Die sich der Macht nahe fühlen.
Rechts, rechts, rechts.
Man erinnere sich: Die Deutschen der Weimarer Republik haben dafür gesorgt, daß die Weimarer Republik abgeschafft werden konnte. Indem sie bei der Wahl IHM, dem ewigen falschen "Tramp", zu viele Stimmen gaben.
Was dann kam, das weiß geradezu eigentlich jedes Kind.
Da könnte es locker für das eine oder andere Einzelgebiet wie im deutschen Reich nach '33 werden: Es war Wahl. Und ab diesem Wahltag lebt man in einem gleichgeschalteten Staat unter einem Exklusiv-"Führer". Spürt die böse Knute. Je nachdem, wie für eine absolute Mehrheit gesorgt werden kann, könnt das werden.
Für die schlimmste Irreführung, die einem Volk nur widerfahren kann, ging ER, der mit dem Bärtchen. Dazu verhalf er den Reichsdeutschen, unglaubliche Charaktere staatstragend werden zu lassen. Deutsche Staatsbürokratie.
Die Charlie-Chaplin-Fälschung sorgte geradezu für einen Knebel, den die Deutschen geradezu nicht von selber loswerden konnten. Bis zur bitteren Neige mußten die Reichsdeutschen DAS mit ihm auskosten. Damit er in einem verlorenen Krieg noch ein paar mehr Tage hatte. Die reichsdeutschen Soldaten kämpften am Schluß für weitere Tage für IHN. Für IHN in seinem Bunker. Sonst für nicht viel. Sogar Kinder ließ er ausschicken, daß sie in den Kampf zogen, daß er noch den einen oder anderen Tag mehr Leben gewann.
------