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Blog von TeddeMehr

Den Staat "zurückbauen"

25. Februar 2017 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware

Der eine, sein Berater, sagt, alles, was die Leute über den US-Präsidenten lesen, ist falsch.

Die derzeitig noch in dem Sinne schreibenden Medien, die seien alles international arbeitende Konzerne, die alleine schon deswegen nationale Politik nicht verstehen könnten. Die, für die der Jahr-'17-US-Präsident stünde.

Diejenigen Zeitungen, Medienhäuser, die mit dem Unverständnis für engstirnige Nationalpolitik, kanzelt er als überdies "Oppositonspartei" ab. Sie wären die Opposition, sonst nichts.

Gleichzeitig spricht der Mann davon, daß alle Kabinettsmitglieder des einen Präsidenten in dem Sinne zusammengestellt wurden, daß man in der Lage wäre, den amerikanischen Staat quasi "zurückzubauen".

Nur - in welchen Ursprungsbau denn zurück? Wie sieht dieses Gebäude aus? Hat man dieses neue Bauwerk überhaupt schon mal irgendwann in den USA gesehen? Was kommt damit zum Vorschein?

Die amerikanische Demokratie, die zuoberst für die Freiheit steht. Während das, wonach es hier sehr stark riecht, schließlich bekommt man ja medial noch einigermaßen einen Überblick darüber, ganz was anderes ist. Wirklich: Ob das in der nordamerikanischen Demokratie überhaupt eine Entsprechung hat, was hier so ein Präsidenten-Berater behauptet, daß man den nordamerikanische Staat dorthin entkernen muß?

Eher, daß es derartiges in Europa zu sehen gab, was der Präsidenten-Flüsterer meint. In Europa längst vergangenen Zeiten. Ewig her, momentan noch, daß es manches gab. Einige im Europa der Gegenwart zeigen sich, die sich jene Art Machtgestühl von früher für sich im Heute wünschen. Engregional innerhalb von hohen Grenzzäunen. Ganz massivm dieser Personenkreis, der ankommen will.

Wenn sie die Wahlen in den Niederlanden, Frankreich im Jahr '17 gewinnen, können sie beginnen, sich auszuleben. Gewännen welche dieses Geistes in der deutschen Europaregion, hätte man so was, staatstragend, ebenfalls lange nicht gesehen.

Lange wäre sie nicht in dem Stil dagewesen. Diese Beengung. Die besonders mit dem Nationalstaat groß geht. Der kleinhorizontalen Nation.

Der kleinhorizontalen Nation, zu der der derzeitige Nordamerikapräsident sein Land allem Anschein nach zurückbringen möchte. Um in dem Sprech zu bleiben: das Land zurückzubauen. Der "Duce" in Italien hatte einer Regierung vorgesessen, der "Führer" im deutschen Reich. Herrschaftssysteme, die unter dem Wort "Faschismus" firmieren.

Wenn man sich das betrachtet, was dieser Präsidentenberater ungefähr meint, dann haben diejenigen, die auf der Februar-'17-Sicherheitskonferenz im Namen des Präsidenten der USA zu den europäischen Vertretern sprachen, "fake news" geliefert. Geradezu die eigentlichen amerikanischen Absichten nicht zum Ausdruck gebracht. Das in keinster Weise abgebildet, was dieser Präsident tatsächlich meint. Viel eher sollte man vergessen, was die auf der Konferenz daherredeten, besser, um die wahre Präsidentensicht noch mal zu erfahren, die Wahlkampfreden des einen Bestimmten gegenlesen

Am Ende, wenn der eins zu eins alles umsetzt, wovon er in diesen Reden während seiner Wahlkampfkampagne sprach, weiß man so richtig Bescheid.

Und der Rest, der den Europäern was erzählen wollte, will, ist geradezu nicht ernst zu nehmen, zu vergessen. Etwas, was sich als böse Falschmeldung herausstellen könnte, Fehleinschätzung. Das Allerbeste, man nutzt als Quelle den wahlkämpfenden Präsidentschaftskandidaten.

 

 

 

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