Zweimal Szene vom goldenen Diwan
Der, der in der Türkei sein Staatspräsidenten-Regime vor den Augen der Welt wahrgemacht sehen möchte. Daß alles auch rechtlich nach dem Gesetz seine Ordnung hätte, beabsichtigt tatsächlich, nach der Europaregion Deutschland zu kommen. Um sein Despoten-Referendum, bei dem er den Türken auch die Todesstrafe verspricht, zu bewerben.
So schön, angenehm, fast wie in der Heimat, hatte es der eine, der vorher für so was da war, auftrat, in die Türkei zurückgereist ist und seinem Oberherrn Kunde gab.
Für die freie Rede reist dieser türkische Staatspräsident denn ein. Allem möglichen, was er bei sich daheim keinem gestatten möchte.
Dort kommt dann die Staatsgewalt in Form der Staatspolizei, und zwar nicht, um für den Schutz einer Veranstaltung zu sorgen, sondern sie mit Gewalt aufzulösen, zu zerschlagen. Massenweise Verhaftungen durchzuführen, daß sich die türkischen Gefängnisse weiter füllen. Nicht mit Gangstern, Personen aus der Welt der Diebe, Betrüger, Mafia-Bosse, derartigem. Mit Andersdenkenden, Freigeistern, Journalisten, Medienvertretern, Mitgliedern anderer Bevölkerungsgruppen. All jenen, die mit der in der Türkei vorherrschenden Politik nichts im Sinn haben. Den gleichgeschalteten Staat nicht wollen.
Die befinden sich in rauhen Mengen in den türkischen Kerkerhalden.
Und das zweite: der nordamerikanische Präsident ist überdeutlich. Wird mit dem Nationalsozialstenanführer verglichen. Sicher ein Vergleich, der momentan noch hinkt.
Er fängt ja schließlich erst an, sich einzuleben. Alles steht auf Anfang.
Die Maurer, die beginnen damit, in größerer Menge an der mexikanischen Grenze einzutreffen. Ebenso wie die Polizei in den USA sich noch charakterlich weiterentwickeln muß. Diejenigen Beamten, die das Abschiebe-Dekret des Präsidenten umsetzen sollen.
Was sicherlich dem Charakter nicht eben förderlich sein muß. Wenn jede Gewalt angewendet werden darf. Die Willkür sich freie Bahn bricht.
Am Schluß könnten da und dort auch Schußwaffen zum Einsatz kommen.
Daß es einiges aus den Vereinigten Staaten zu berichten geben wird, was die behördliche Abschiebe-Praxis anbetrifft.
Na, die Rechte der Polizei hat er in einem anderen Dekret ja bereits gestärkt. Daß, wenn polizeiliche Maßnahmen ausgeübt werden, den Polizeibeamten, die diese ausüben, nicht so übermäßig viel fehlt. Passiert mal was.
Sie betreiben als beauftragte Polizisten am Ende alles dann anscheinend ganz im Sinne der Oberen. Dieses Klima der Angst und der Gewaltanwendung ist das von denen an der Staatsspitze gewünschte.
Das heißt, alles, was dieser Nordamerika-Präsident in seinem Wahlveranstaltungen verprochen hat, das soll auch so wahrgemacht werden. Wort für Wort. Während andere, lediglich so Rumsteher bei dem einen, den Europäern bei einer Sicherheitskonferenz erzählten, sie müßten die Sätze dieses Präsidenten nicht so für bare Münze nehmen. Wenn er beispielsweise davon geredet hat, daß er die Europäische Union am liebsten zerschlagen sehen würde. Jeden europäischen Staat vereinzelt. Mit eigener Währung und so. Ganz das Alte eben.
Entweder, daß die einen ihren eigenen Präsidenten nicht kennen oder für voll nehmen, oder sie wollen die in Europa absichtsvoll täuschen. Schließlich, er: ein USA-Nationalpräsident. Das mit den "Natzionen" sein Ding.
Sein Geist: total was Altes. Mindestens erst mal fünfziger Jahre. Könnt was älter sein, würd's ihn und seine Umgebung nicht stören. Scheint's.
Der Diwan, auf dem er sitzt, ist so oder so ein goldener. Hauptsache, der Prunk und der schöne Schein stimmen, sonst braucht's nichts.
So einer ist das. So ist er zu erkennen.
Der Rest, was das ist. Den "Duce" hat's nebenbei gegeben. Muß nicht immer alles der eine Nationalsozialist mit dem "Tramp"-Bärtchen sein.
Der "Duce" mit seinem Faschistenstaat. Da ist rechts gedacht.
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