"Ein Baguette einen Franc"
Haha, gerade die Stimme gehört, die das Ohr des "Franzosen", des Bewohners der Europaregion Frankreich, umschmeichelt: "Ein Baguette einen Franc!" haucht sie.
Hahaha! Wie "je t'aime".
O ja!
Sie wird, sagt sie, kaum ist sie an der Macht, aus dem Euro aussteigen, und den Franzosen den alten Franc zurückgeben. Und nicht nur das: Zusammen mit ihnen wird sich Frankreich auch aus der Europäischen Union verabschieden, es den Briten nachmachen. Für die Größe der exklusiven, einzigartigen französischen Nation. Damit die Wiederkehr halte in der Welt.
Was sie auch daherschwätzt, so aufgehübscht und mit weichem weiblichen Gesicht, sichtlich, daß sie auch mit Sex-Art rüberkommen will, für den französischen Mann, ist, daß sie den Protektionismus "dosieren" (!) wird. Das heißt, sie gibt zu, daß es auch noch mit Gebieten außerhalb Frankreichs Handel geben muß, wird. Unter ihrer Führung. Wenn sie erst herrscht. Vorherrscht. Nach der Wahlveranstaltung.
Und daß sie groß ansagt, demnächst, das ist sie sich schon ziemlich sicher.
Fest hat sie den Präsidentenpalast ohnehin im Auge. Hat ihre Wahlkampfzentrale in der Straße, die sie nur runterspazieren muß, um beim Palast der Republik zu sein. Ihn sich zu betrachten. Ein Gefühl dafür hat sie, so weichgespült, wie sie sich dafür gibt. Geradezu Tonnen von Kreide gefressen, den alten Vater total entmachtet. Obwohl, der wird sicher in der Zukunft dann wieder ein bißchen mehr reden, zu sagen haben. Wenn sie auf nichts weiter mehr aufpassen muß. Die Samthandschuhe auszieht.
Sogar in den Staaten scheint sie bereits von dem dortigen neuen Vorherrscher und Dekrete-Verfasser empfangen worden zu sein. Ohne daß es ihr dabei gelang, sich ganz für Augen unsichtbar zu machen. Von ein paar europäischen Journalisten ließ sie sich erkennen, wie sie da so rumsaß, sich nett in kleiner Runde unterhielt. Daß man zumindest ungefähr weiß, daß sie dort war, während der Zeit der Amtseinführung. Daß sie vielleicht was mitfeiern durfte, nahe bei ihm.
Nur, so ganz schien es dem Januar-'17-US-Präsidenten noch nicht daran gelegen zu sein, sie zu offensichtlich als seine Errungenschaft vorzuführen, wie er etwa den "Brexit"-Menschen präsentiert. Ihm hat er sogar Auftritte auf seiner Wahlkampfbühne verschafft.
Er, der mit der "Brexit"-Figur was Großes ausgeklüngelt hat. So Tischgespräche. Wurde der Öffentlichkeit ja mitgeteilt, daß man zum Essen gehe. Und die in Britannien, konservativ, Arbeiterpartei, halten die Richtung tatsächlich stramm, die des "Brexit"-Anreißers, als könnten sie sich auf alles verlassen. Darauf, daß sich das Alte mit ihnen restauriert, daß jene Bedeutung Wiederkehr hält, die von ehedem. Daß Wort gehalten wird. Ist schließlich eine starke Schulter, die nordamerikanische, an die man sich traut mit der Wange anlehnt.
Diese Tage jetzt, Mitte Februar des Jahres '17 nach dem Millenium, daß jene Nordamerikaner, die auf den Untergang des Euro wetten und dem Zerfall der Europäischen Union den Vorzug gäben, für eine Konferenz nach Europa kommen. Sich mit ihren nordamerikansichen Staatsposten unter anderem europaweit gewichtig vorzustellen.
Den Europäern gegenüberzutreten, die keine besondere Ahnung davon haben, welch ein Feind da freundlich lächelnd von jenseits des großen Teichs zu ihnen rüberkommt. Schlußendlich, der Wahnsinn, wofür der eine mit seiner Umgebung tatsächlich steht. Das kann man leicht aus den Augen verlieren.
Leute eigentlich sind sie, die dem Europa der Gegenwart den Krieg erklärt haben. Ein Krieg, mit Intrige und Häme wird der geführt, mit der Idee der Vereinzelung für die europäischen Länder. Alles zurück in die Vergangenheit. Am liebsten sehr weit zurück. Einen weltweiten Spieler wollen die Nordamerikaner in Wahrheit von der Weltbühne runterschubsen, eine Währung, den Euro, zerdeppern, in die Bestandteile zerlegen.
Seit Jahren schon haben da welche, Nordamerikaner, Briten und so welche, die große Wette laufen, daß der Euro in einem Jahr in die Binsen geht. Das wollen sie jetzt endlich wahr machen, als die an der Macht dafür sorgen, daß es auch in Echt in Sicht kommt. Daß dieses europäische Staatenbündnis, die EU, sich wieder in die altvorderen dumben Einzelstaaten von vorvorgestern auseinanderbröselt. Auch gerne mit gegenseitigem Schädeleinschlagen samt größeren Panzerfahrten, Geschützfeuer, dergleichen demnächst in diesem Kino.
Unter anderem auch dafür: der nächstbeste größere Günstling, der eventuell den Weg der Briten ginge für die im Weißen Haus. Auch bei den Briten selber, daß der Vorgekommene bevorzugt antanzen dürfte, die Briten, die sich fühlen wollen, wie die Briten von ehedem. Großrestauriert. Bedeutend. Richtungsweisend. Gebieterisch. Der britische Finger deutet,
Und daß die in Frankreich gewinnt, diese Rechtsaußen-Braut, da wären die, die heutzutage im Weißen Haus sitzen, ebenfalls schwer was dafür. Vielleicht, daß sie es nur nicht so offen zugäben, bei den anderen Europäern. Momentan noch.
Dann können sie die eine bald mit viel mehr Tamtam empfangen, in Washington, als da, während jener Zeit der Amtseinführung. Als man denn doch nebenher darauf achtete, sich mit ihr nicht zu rasch zu weit aus dem Fenster zu lehnen. Zu viel an Aufregung zu erzeugen. Schließlich ist ihr Geist im Vordergrund sichtbarer als der der Briten. Von wegen der Problematik von so Befindlichkeiten gewisser französischer Leutchen, Zuschauern, Beobachtern aus Rest-Europa. Bestimmten, die's weiterhin dort gibt, weil sie die Macht noch nicht endgültig abgegeben haben. Erst noch abgewählt und so gezwungen werden müssen, die Machtgestühle für andere zu verlassen. Daß sich der derzeitige rechte amerikanische Sinn erfülle. Der des einen, der sich auf das mit den Dekreten beim Ankommen im Präsidentenamt in den USA am meisten freute.
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