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Blog von TeddeMehr

Ein National-Brite auf internationaler Wanderschaft

3. Februar 2017 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware

Dieser nationale Brite, Reisender in Sachen "Brexit", steht an einem Rednerpult, in einem außerbritischen Parlament. Darauf hat er sogar bestanden, daß er dort Abgeordneter bleiben möchte, obwohl er bei seiner einen Anti-Europa-Partei aufgehört hat.

Überallhin nach Europa möchte er seinen "Brexit" bringen. Auf Mission, der Mann. Für das Europa von ganz früher.

Schon klar, damals waren die Briten noch andere Leute, irgendwie. Ihre Stellung in der Welt anders. Ein bißchen wichtiger sich fühlend, das Britische. Bedeutender.

Obwohl sie bereits da nach und nach immer mehr Länder hergeben, sich selber überlassen mußten. Nicht länger von den Briten wollte man sich mancherorts beherrschen lassen, lieber unabhängig werden.

Aber, man war noch mehr wer, als Brite. Saß mit den Sieger-Mächten nach einem großen Krieg an einem Tisch. Trotz den besagten anderen Geschehnissen nebenbei im Hintergrund.

Das alte Europa mit seinen Einzelländern. Dauernd gab's Krieg irgendwo. Konflikte, die auch mit Waffengewalt gelöst wurden. Von den beiden Weltkriegen nicht zu reden.

Das "Britische" also, das alte Britannien, das hätte sich gerne restauriert. Das Englische war im gemeinsamen Europa der vielen eher nicht der ganz große Spieler. Dafür auch mit zuwenig Begeisterung und Einsatz dabei.

Mit dem "Brexit"-Typen drückt man sich als Brite heutzutage geradezu rkomisch rechtslastig rum. Die, die derzeit in England dafür sorgen, daß der "Brexit" umgesetzt werden soll, sind Rechte.

Keine Ahnung, warum in Britannien alle sich in diesen "Brexit" einfinden. Auch andere Parteien als DIE oder die Konservativen. Dem "Brexit"-Wahlergebnis wird viel zugegeben. Ein Ergebnis, das doch in Wahrheit ein ganz knappes war. Knapp eigentlich, wie die US-Präsidentenwahl.

Bei diesen kleinen Unterschieden kann man doch nicht davon sprechen, daß das ein Entscheid aller Briten für den "Brexit" war. Für das unbedingte "MUSS". Vielmehr sprechen die "Brexit"-Betreiber das in der Gegenwart nicht mehr gern an, wie eng es bei dem Rennen, "Brexit" oder nicht, zuging.

Na, der in Amerika, der hat ja auch einen großen Sieg errungen. Bis weit nach hinten am Platz hat er die Menge dichtgedrängt gesehen, bei der Amtseinführung. Redet davon auch bei Telefonaten.

Haha, man muß ihm wohl kluge diplomatische Antworten geben. Da hört er wahrscheinlich was gerne.

Ja, dieser Beitrag diskutiert die "Brexit"-Figur und so. Diesen Superreichen. Mit dem Geist des Engnationalen. Den kein Mensch bräuchte. Im Grunde genommen.

Dieser Mann, den am altvorderen Grenzzaun, der nichtsdestotrotz vor einem EU-Parlament auftritt. Dort eine Rede hält. Er reist mit der kleinen, den Horizont verengenden Sülze außerdem heimatfern in der Landschaft rum. Mit seinem Mantra, das Regionalität heißt.

Tatsächlich, statt sich hinter seinen Grenzlatten in seine Hütte zu verziehen, geht er groß international.

Mit dem kleinregionalen Nationalen präsentiert er sich der weiten Welt. Hat sich mit so was sogar den Nordamerikanern vorzeigen lassen. Hat damit einen amerikanischen Freund. Wirklich wahr.

Wär ich nicht drauf gekommen. Persönlich würd ich mich da ja am falschen Dampfer fühlen. Mit diesem nationallimitierten Zeug. Durch das einem unzweideutige Namen gegeben werden kann. Ich bräucht so was nicht.

 

 

 

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