Eine Hautfarbe sehen
4. Februar 2017 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware
Der Ku-Klux-Klan. Eine Vereinigung weißer Rassisten, die mit der Gleichstellung der Afrikastämmigen mit der etwas dunkleren Haut nicht zurechtkommen konnten. Sondern lieber die alte Welt des Sklaven-Herrn und der Ausbeutung von Sklaven auf den Feldern und in der Dienerschaft weiter gehabt hätten. Oder wieder zurück. Straffrei. Unbesehen.
Nach dem verloreren Krieg mußten die in den Südstaaten Amerikas es den Siegern aus den Nordstaaten zugeben, daß sie verloren hatten und der Verlierer unter anderem die Sklaverei abzuschaffen hatte.
Das sorgte Jahre später, weil manche Weiße, die früher die Herrn waren, den Erfolg Dunkelhäutiger und deren gleichberechtigten Status nicht ertragen konnten, dafür, daß eine Organisation wie der Ku-Klux-Klan gegründet wurde.
Schließlich, selbstverständlich, daß sich die mit der andersfarbigen Haut ihren Platz in der Gesellschaft nehmen wollten. Was für den einen oder anderen Weißen zu sichtbar wurde, daß sie es am Ende unerträglich fanden.
Ku-Klux-Klan-Reiter griffen also Höfe an, in denen Schwarze wohnten. Setzten die Gebäude in Brand, ermordeten die flüchtenden Bewohner. DAS. Ähnliches war das Treiben des Ku-Klux-Klans.
Alles nur wegen einer Hautfarbe. Eines Rasse-Dünkels. Bei Leuten, die vom früheren Denken eines weißhäutigen Herrn gegenüber eines dunkelhäutigen Sklaven nicht abkommen wollten.
Bloß: Offen zeigen konnte man sich damit auch damals, im neunzehnten Jahrhundert, nicht. Man mußte sich maskieren. Der Klu-Klux-Klan war eine Geheimverbindung. In der geschworen wurde. Um damit eventuellen Verrat zu verhindern. Oder die Verbindung wurde dadurch erhalten, daß man sich an der nächsten Handlung zu beteiligen hatte. Dort sich hervortun, entschlossen zeigen, was die anderen genau beobachteten. Wie man sich bei der Unternehmung verhielt. Gleiche Untaten sollten zusammenschweißen.
Warum steht hier ein Text über so was wie den Ku-Klux-Klan? Wer braucht das?
Auch in der Gegenwart gibt es den Ku-Klux-Klan weiter. Bis heute werden in dessen Geist Aktionen ausgeführt. Selbst in Europa gibt es mancherorts Ableger des Ku-Klux-Klan.
Und interessant wird der Ku-Klux-Klan auch wieder dadurch, daß ein Präsident der Vereinigten Staaten von Europa den weißhäutigen Amerikanern wieder eine deutlich vernehmbare Stimme gibt. Eine, die dafür sorgt, daß Bestimmte Leute mit anderer Hautfarbe als der eigenen, angreifen.
Solche Attacken solcher mit weißer Haut auf irgend jemanden mit etwas anderer Hautfarbe hat's kurz nach der US-Wahl im Jahre '16 zahlreich gegeben, daß die Nachricht von derartigen Taten bis nach Europa schwappte.
Und, was den im Januar '17 nach dem Millenium vereidigten Präsidenten anbetrifft, heißt es, daß er bei einer Nachfrage nicht in der Lage war, sich eindeutig vom Geist des Ku-Klux-Klans abgrenzen zu können. Seine Äußerung blieb im Unbestimmten.
Wobei, der Nordamerikaner als US-Präsident jemand mit Gewicht ist. Wenn man bedenkt, daß heutzutage viele in den Gesellschaften aller Herren Länder wieder groß werden wollen, die neben anderem auch einem Rasse-Denken anhängen. Menschen nach einer Art "Rasse", Abstammung beurteilen. Sogar als Judenhasser treten welche auf. Als wären sie ganz von früher. Obwohl sie kaum mal einen Juden von irgendwoher kennen.
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