Lange nicht mehr DIE so gesehen in Europa
17. März 2017 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware
Lange nicht mehr in Europa DIE so gesehen!
Obwohl sie immer wieder ganz knapp dran waren. Mit ihrem alten Wein in neuen Schläuchen.
Nur, so durchschlagend schaffen konnten sie es europaweit länger nicht mehr so recht. So richtig institutionell zu werden, war nicht zu schaffen. Daß er wieder da wäre, der Exklusiv-Führer. Der heutzutage sogar ein Frauengesicht zeigen könnte, mit anderen über Schminke reden, Kajal- und Lippenstifte und so weiter.
Viele Frauengesichter präsentieren DIE von der rechtsdrehenden Sorte gegenwärtig.
Jede Menge Weiblichkeit, bei denen an den Start gebracht, die Geister eventuell zu verwirren. Als gäbe es dort nicht alles vom Rest im Hintergrund. Das es in klarster Unzweideutigkeit ehedem zu sehen gab. Da jedoch als Männergestalt.
Der italienische "Duce", ein Mann. Der reichsdeutsche "Führer", ebenfalls ein männliches Exemplar am Bild. Die, die die führten, die das Nationale, den "Patrioten" zur Perversion brachten, alles Männer mit alleinigem Führungsanspruch.
Was die mit sich brachten an Elend, läßt die Frage aufkommen: Könnte eine solche Gestalt, wenn sie denn weiblich wäre, weniger schrecklich sein? Hat eine weibliche Despotin dieser Sorte weniger Horror und Schrecken zu bieten?
Es ist allerdings auch nicht so, daß es das von ehedem, die Marke "uralt, aber frischetikettiert", "alter Wein in neuen Schläuchen" nicht europaweit zu blicken gäbe. Wie es sich rumräkelt. Am Rand Europas möchte es sich groß installieren. In seiner gesamten Unzweideutigkeit befindet es sich sichtbar dort.
Am Bospurus findet sich das gerade riesig groß vor. Es ist dauernder Despotenalarm. Unverhohlen, deutlich wie sonst überhaupt nichts. Was das Alte ist. Jene Herrschaft. Jenes überdeutliche Faschistenbild. Samt der Vorzeigen eines "Ermächtigungsgesetzes", das sich das türkische Volk mittels eines Referendums begeisterungsschwanger selber abholen soll. Kurz dorthin gebracht.
In der Türkei wird ein "Wahlkampf" geführt, der eine neue Verfassung im Staat offiziell für die Welt bringen soll. Eine relative demokratische parlamentarische Ordnung, mit der man im Grunde glücklich sein könnte, restlos hinwegzufegen. Für einen eitlen Alleinherrscher.
Der türkische Staat soll ein Gleichschaltungsgesetz erhalten. Das im Deutschland der Weimarer Republik "Ermächtigungsgesetz" betitelt war.
Alles ermöglichte es, nachdem das "Ermächtigungsgesetz" nach der Wahl im Jahre '33 erst parlamentarisch beschlossen war, dem mit dem "Tramp"-Bärtchen. Die Demokratie der Weimarer Republik war von ihm auszuradieren. Für eine diktatorische Staatsordnung. Mit IHM, dem EINEN, an der Machtpyramide oben.
In dieses Joch stiegen die Reichsdeutschen. Viel zu viele freuten sich verblendet darüber. Zwölf lange Jahre Herrschaft bekam er. Der daraufhin im Laufe dieser ewigen Jahre eine Fratze vorzeigte wie selten einer.
Eigentlich haben die in der Türkei diesen Geist lange aus der uralten Flasche gelassen. Er hat bereits dieses Dekret zur Verfügung, ein "Anti-Terror-Dekret", mit dessen Hilfe er durchregieren kann. Nur, daß alle Welt seine Rechtmäßigkeit sieht, benötigt er noch ein Momentchen lang die türkische Bevölkerung. Deshalb beweist er sich als Wahlkämpfer, vor der Welt seine Beliebtheit im türkischen Volk zu zeigen. Wie begeistert die Türken davon sind, von ihm beherrscht zu werden. Daß sie IHM und den SEINEN nur zu gern zu der neuen Verfassung verhelfen. Daß ER wirklich verfassungsgemäß würde, ermächtigt wäre. Der allmächtige Staatspräsident.
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