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Blog von TeddeMehr

Getürkte Zahlen

19. April 2017 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware

Die Meldungen von einem Wahlschwindel in der Türkei häufen sich.

Ebenso, wie die Sicht auf das zudringliche Sektierertum in den türkischen Gemeinden ist im Augenblick innereuropäisch besonders gut ist. Bester Blick, bei klarstem Himmel. Nur mit wenigen Wolken.

Daß man das wahrnimmt, was es möglich macht, daß DER der Ge- und Erwählte ist, ekelhafterweise.

Der türkische Ober-Herr hat einmal freihändig wählen lassen. Und dann, am Ende, doch, wie erschrocken, nicht drauf verzichten können, mit Trickserei zu beginnen. Um die "Ja"-Stimmen-Mehrheit zu zementieren.

Mit Wahlzetteln haben die Seinen nachgeholfen, Zettel, die im dem Sinne überhaupt nicht autorisiert waren. Trotzdem wollte, möchte man die illegalen Stimmzettel gelten lassen. Hätte man sich nicht längst die Allmacht im Staate per Dekret unter den Nagel gerissen.

Auch lustig, die Sprache der Rechten in der Europaregion Deutschland ist zu erlauschen. Die Rechtslastigen, die gewissermaßen atemlos, mit schnell schlagendem Herz Richtung Türkei schauen. Wo einer ist, wie einer der ihren im Grunde genommen. Besser könnten sie sich einen aus ihrem Kreis überhaupt nicht denken. Einer am Schluß, der es nochgerade so hat, wie sie es allesamt gerne für sich hätten. Was den Machtspiegel anbetrifft. Das, an dem er säuft und erfolgreich damit ist.

Die rechtsdrehenden Deutschregionalen sprechen witzig, die, die in europäischen Europaregion Deutschland wohnen, IHN gewählt haben, sollen doch alle in die Türkei abreisen. Um wieder in der alten Heimat das Dasein zu fristen, unter IHM, den sie scheinbar so verehren. Unter dessen Vollverblendung sie leiden.

Stimmt schon alles: Die aus der Europaregion Deutschland und die Türken, die haben sich in der Vergangenheit oft ziemlich gut miteinander verstanden. Zum Beispiel während zweier Weltkriege. Da waren die Osmanen-Türken immer eine ziemliche Weile lang mit den Deutschen. Einmal mit den Kaiserlichen, im ersten dieser schlimmen Kriege. Und auch mit den Nazis waren sie nicht eben Feind. Immer waren die Beziehungen hervorragend. Änderten sich eigentlich erst mit den zunehmenden Mißerfolgen der einen Seite. An der Stelle: der deutschen.

Die Türken, die konnten dann immer noch rechtzeitig abspringen, denen, die die Deutschen besiegten, scheinbar was Besonderes weismachen. Bestens haben sich die Türken durchlavriert, die Seiten gewechselt. Kaum daß sie aus dem Grunde Schlimmeres einer Eisenfaust erwischte, wie sie etwa die in den reichsdeutschen Landen niederwarf.

Daher auch das vordergründig Ungerührte der Türken. Ihr Stolz, ihre Ungebeugtheit. Ihr Trotz. Ihr dauergrinsendes Selbstverständnis.

Man stelle sich vor, die Türken, sie gewannen, trotzdem sie die waren, die sie waren, überdies noch Gebiete, Land: zum Beispiel das Kurdengebiet. Und das Geschehen mit den Armeniern ist bis heute nicht mal ansatzweise aufgearbeitet oder gar gesühnt, was die Türken anbetrifft. Während die Deutschen aus einem vielfältigen Alptraum zu erwachen hatten. Am Ende die Alptraumszene zu erkennen hatten, in der sie selber in die Irre geführt lebten, der sich am Schluß noch gerne anbeten hätte lassen wollen. Sich zur Religion erheben.. Das Schändliche, das der "Führer" über sie und die Heimat brachte. Mit dem er die Bevölkerung zurückließ. Wie sie da in der Schlange dazustehen hatten, mit wachen Augen, zur Besinnung gekommen, schwitzig.

Dahingegen die Türken. Scheinbar immer die Erfolgreichen. Alles haben sie in der Vergangenheit den Weltkriegssiegern erzählt. Geradezu dabei bei allem tatsächlich noch hinzugewonnen. Auch beim Schändlichsten. Kaum je was ab- oder mitgekriegt. Den Weichspüler denn für sich selber genommen, die Türken. Die Kinder lernen in den Schulen der Türkei das aus der Weichspüler-Kiste. Müssen nie was vom gesamten Elend des schlimmen Treibens ihrer Vorväter erkennen. Wie etwa die Deutschen. Denen das durchaus oft nahegebracht wird. Die harten Fakten. Knallhart. Der "Holocaust", der ist nicht zu leugnen. Dem sieht man sich ausgesetzt.

Selbst den Rechtsdrehenden deutscher Region ergeht es da mal komisch.

Seit einer halben Ewigkeit versuchen sich die deutschen Rechten, auf den Weichspüler hoffend, jetzt schon, in Deutschland nachdrücklicher an die Macht zurückzukommen. Mit ihren abgemilderten Zahlen wiederzukehren, Zahlenwerk, bei dem nichtsdestotrotz einiges überbleibt. Samt all den relativierenden Geschichtsbildern, mit denen sie sich seit altersher versuchen. Dem Aufrechnen der eigenen Untaten mit denen anderer.

Nur, daß das alles schwer ist, war, eine harte Sache für SIE.

Nun, bester Hoffnung sind sie immer, daß man doof wird. Erst mal ist der "Duce" in die Türkei gekommen. Übergroß im Bild steht dort der "Duce" rum.

Wo der "Duce" weiter hinkommt, das muß man sehen. Vielleicht kleidet der "Duce" sich mancherorts woanders in einen Weiberrock. 

 

 

 

 

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