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Blog von TeddeMehr

Sie insbesonders, sie, die dort nicht wohnen

18. April 2017 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware

Mitte April des Jahres '17 nach dem Millenium.

Türkischstämmige sind in Autokorsos hupend durch deutschregionale Innenstädte gefahren. Anscheinend hatten sie das zu feiern, daß das Lager der "Ja"-Sager in der Türkei obsiegt hat.

Mit richtig satten Prozenten jenseits der Zahl sechzig waren die aus der deutschen Europaregion dabei, daß der Autokrat und Theokrat seinen Sieg in der Türkei davontrug. Daß er sich mit Stimmenmehrheit zum Sieger erklären konnte, wie gewünscht. Als hätte er nicht auch so weiterregiert.

Daß man sich an der Stelle beruhigt die Frage stellen kann: In welcher Welt leben die Türkischstämmigen in der Europaregion Deutschland eigentlich?

Wo sie hausen: Stadtviertel für die Ghetto-Sicht. Ständig sieht man sie irgendwie zurückgesetzt. Am Jammern, was ihr Leben angeht.

Nur - warum ist dem beständig so?

Auf der anderen Seite nämlich, eine Information, die die Türken entdeckt: in jenen Tempeln etwa, die sie unablässig für ihre Gebete besuchen, wird ihnen unter anderem auch erzählt, sie sollen sich nicht mit den Deutschen gleichmachen. Ja nicht größer zu Deutschen gehen. Sondern eigentlich gesondert bleiben. Lieber für sich und zusammen. Auf dem einem abgegrenzten Haufen. Untereinander.

He, das hab ich in der Art vorher nicht gewußt: daß sie's richtiggehend drauf anlegen.

Das war eine große Neuigkeit der letzten Tage.

Sonst geht ja immer dieses eine Gerede von den schrecklichen Deutschen, die wenig herzlich wären. Die ausgrenzen und so dieses und das. Blabla.

Jetzt geht klar: daß die Türken sich das sogar wünschen, es darauf gesondert abgesehen haben, bestmöglich für sich zu sein. Unberührt.

Sicherlich auch wegen ihren zahlreichen wichtigtuerischen Vorbetern. Daß sie die Gemeinde damit besser kontrollieren können, unter der Knute halten.

Man stelle sich das mal vor. Da vernimmt man ohne Unterlaß die Mär von der Ausgrenzung türkischer Zuwanderer und deratigem Schlimmen, wie die sich in Stadtvierteln auf einen Haufen zusammendrängen. Und dann wollen die das eigentlich nicht anders. Es genau so haben. Genau das. Wünschen sich nichts anders.

Damit sie nicht gleich den Deutschen würden.

Deshalb sich ja nicht anpassen, assimilieren.

Da schau einer an. Das ist groß. Was eine Neuigkeit!

Und jetzt haben sie tatsächlich noch den Faschismus hochwachsen lassen im ureigenen Türken-Land. Sieht man tagtäglich die allerbeste Faschistenarbeit, die in der Türkei geleistet wird, mit einem "Führer", einem "Duce".

Für ihn, diesen vielbetenden "Duce" haben die deutschregional Hausenden mit gesorgt, ihn zahlreich mitgewählt. Dem Alleinherrscher, dem Despoten, der freihändig wählen ließ, weil er das Risiko überschaubar fand, mit der Wahlstimme weiter vorangeholfen, als wäre der was Besonderes.

Während die Deutschen den eigentlich ohne seine Schminke sehen, trotzen sie mit DEM. Geradezu, daß DER Machthaber, dem eventuell noch die "Gottwerdung" bevorstehen könnte, insbesondere auf die in der deutschen euopäischen Regionen mit gezählt hat.

Da wundert man sich über die vielen gesondert ausgewiesenen türkischen Wahllokale in der Türkeiferne. Jetzt haben wir hier des Rätsels Lösung. Was des Pudels Kern ist.

Die im türkeifernen Ausland, die Ab-, Ausgegrenzten, die sind absichtliche Ghetto-Liebhaber. Deshalb wissen sie auch nichts anderes. Als solche haben sie ihm enghorizontal ganz gewaltig die Stange gehalten.

Aus dem Grund war der Türkei-heimische Autokrat und Oberdespot so dahinter her, europäisch auf Reisen zu gehen. Der, der einmal die "Duce"-Karte des Großmächtigen spielt, dann aber auch noch als Vorbeter rüberkommen kann. Schließlich kommt er aus einer Religionschule.

Die Türkei-Ausländischen sind ziemlich ausgerichtet sind, haben eine beengteste Weltsicht, fast schlimmer wie die in der Türkei selber im Grunde genommen. Im Ghetto-Blaster-Geist, daß sie überdies ausleben. Heuchlerisch den bei sich auch befördern, und dann auf die bösen Deutschen oder Franzosen und so Leute hindeuten, die sich nicht mit ihnen assimilieren, die türkische Sprache lernen. Oder nicht die allergeringste Absicht haben, IHREN Glauben anzunehmen.

Das ist es, jener türkische "Duce"-Nachgänger, der es liebt, bei Möglicheit auch die Religonskarte zu zücken, er war sich den exklusiven ausländischen Verhältnissen so gewiß.

SIE mußten unter diesen Umständen ja unbedingt fast mehr IHN wählen gehen als die Türkei-Beheimateten!

Obwohl's bei denen, Türkei-Heimat, medial schlimm genug zuging, was die einseitige Ausrichtung der Wahrnehmung der Dinge anbetraf. Schließlich hat er dort in der Türkei sogar ans Tricksen gedacht. Während er bei den innereuropäisch wohnenden Türken kaum zu tricksen brauchte. Die "Türkeiurlauber" sind ja Ausgetrickste.

Schon der Wahnsinn.

Gerade auch wegen denen im Ausland steigen die in der Türkei jetzt noch tiefer hinab in dieses Despoten-Loch hinein. Kriegen die Kandare durch den Faschisten-Herrscher um so schärfer angelegt. Der Dekrete-Herrscher, der erst mal so weiterregiert, wie er bereits regiert. In aller Ruhe kann er das "Gleichschaltungsgesetz" jetzt einen offiziellen parlamentarischen Weg gehen lassen. Weiter, daß er ein parlamentarisches Schauspiel aufführt. Erst mal für den Schein damit weitermacht, scheinbaren Regeln, daß er Genüge tut. Als hätte er viel mit Recht und Gesetz zu schaffen. Na ja, wenn die Gesetze und das Recht seins sind, ist alles dann gewiß rechtmäßig. Recht und Gesetz. Wie im Dritten Reich vieles Recht und Gesetz war, vernünftigen Klang hatte.

 

 

 

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