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Blog von TeddeMehr

Das mit den Frauen da

14. Mai 2017 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware

Das mit den Frauen ... Es gibt eine Frauen-Geschichte im Dritten Reich.

Das mit den Frauen bei jenem, dem mit dem Bärtchen. Der Charlie-Chaplin-Fälschung. Desjenigen, der den "Tramp" Charlie Chaplins fälschte, ihm einen ungeheuerlichen, momströsen Charakter verlieh.

Es gab damals etwa den "Bund deutscher Mädels". "Mutterkreuze" und so manches für die kleineren, größeren weiblichen Geschlechts.

Und dort, bei den Frauen-Kadern, wurde im Laufe des Zweiten Weltkriegs ebenfalls bemerkt, daß sich der Kriegsverlauf änderte. Daß es mit dem mit dem Siegen nicht mehr so weit her war. Daß man nicht länger siegreich war, sondern zurückgedrängt wurde. Eine Niederlage nach der anderen steckte man vermehrt ein. Da fragten schließlich die von den Frauenbünden oben an, ob es nun nicht an der Zeit wäre, daß sich die Frauen nicht ebenfalls bewaffnen sollten. Daß Frauenkommandos zur Verteidigung der Heimat unter Waffen in den Krieg eingriffen, dessen Frontverläufe überall immer mehr die eine Richtung nahmen, Richtung Berlin, der Hauptstadt des Reiches.

Immer mehr Männer, die fielen oder in großer Zahl in Gefangenschaft gerieten.

Die Führerinnen der Frauenbünde wollten nicht in der Etappe im Hinterland hocken, sondern auch kämpfen. Für das Vaterland in den Krieg ziehen. In der Damenwelt hatte der mit dem Bärtchen geradezu irre viele Verehrerinnen. Welche, die ihm blind ergeben überallhin gefolgt wären, so überzeugt waren sie von der Sache. Begeistert wären sie in den Kampf gezogen. Hätte man sie denn gelassen.

Tatsache, die Frauen im Dritten Reich waren alles andere als unbeleckt von der Ideologie des Dritten Reiches. Einige sogar ziemlich von dem Ganzen infiziert, fanatisiert. Beste Gefolgschaft, wie man sie sich nur vorstellen konnte.

Aber der, der "Führer" hieß, lehnte das Angebot der Frauenzusammenschlüsse verschedene Male ab. Er wollte nicht, daß die Frauen Waffen nahmen, gleichgültig, wie viele Männer bei den Kämpfen verlorengingen. Sein Kalkül: Die Frauen sollten denn für Nachwuchs sorgen. In seinem Sinne für die Erziehung. Eine neue Saat.

Das war sein Gedanke. Daß die Frauen wieder viele Männer kriegen sollten. Daß sich die Reihen der Männer wieder geschlossen hätten, in einem zukünftigen Krieg. Wenn alles wieder von vorn anfing.

Wirklich, die Frauen, die waren IHM nicht wenig beste Getreue, im Dritten Reich. Sie himmelten ihn an. Das Soldatische und all das, was bei den Jungs und Männern war, das war bei den Mädchen, jüngeren, älteren Frauen ebenfalls vorhanden. Diese uniforme Mentalität. Jener Ungeist, mit dem man während der damaligen Zeit infiziert werden konnte. Nur weniger mit dem Gewehr, eher mit dem Kinderwagen. Familienorganisation sollten die Weiblichen machen. Höchstens nebenher lernten sie mit Waffen umzugehen.

Kreischende Mädchen-, Frauenscharen waren oftmals zu blicken, wenn er damals auf einer seiner Präsentationsfahrten vorüberkam. Sobald er ausstieg aus der noblen Karre, traten ihm die Mädels mit den Blumensträußen entgegen, warfen sich ihm manche Größere nebeneinander vor die Füße, gingen vor ihm auf die Knie nieder. Hörte die Umgebung, was Bild- und Tonaufnahmen von ehedem durchaus dokumentieren, dieses ekstatische, inbrünstige Gellen, Kreischen. Das in der Gegenwart von den Frauen, Mädchen insbesondere zu erlauschen ist, wenn ein angebeteter Popstar oder Schauspieler am roten Teppich vorüberkommt. Gleichgültig welcher Retorte, Manipulationskiste manche Kerle heutzutage eigentlich in Wahrheit entsteigen, Kreischerei gibt es für ihn, für sie, die "Boy group", als wären sie das Besonderste überhaupt. Sogar absichtsvoll inszeniert kann man das beobachten. Was ebenso bei IHM der Fall war. Bei ihm konnten sie das auch ähnlich gut.

Unter den Weibern hatte er einige besondere Anhängerinnen. Nur, daß er sie deswegen, obwohl sie vor ihn hintraten, eine Audienz erhielten, lange nicht kämpfen lassen wollte. In den Krieg ziehen. Schließlich waren sie die, die Kinder kriegen konnten. Für Nachwuchs sorgen. Lieber als die Frauen, Mädchen bewaffnete er kleine Jungs, die jüngeren Kerle.

Das heißt aber nicht, daß es nicht ein paar der Frauen wohin schafften. Zum Beispiel in die Konzentrationslager. Um dort Dienst zu verrichten.

Auch die eine oder andere Frau auf der langen Liste wurde gesucht, als die Alliierten nach dem Personal der Konzentrationslager zu fahnden anfingen. Zwar weniger Frauen als Männer, aber immerhin, dort war man ebenfalls. Nahe einer Rampe. Nahmen den Dienst, hörten die Schreie.

Frauen waren durchaus nicht weniger als die Männer für IHN. Ehedem. Unterlagen dieser Verblendung. Wie sie gegenwärtig vermehrt so rechtslastig aufscheinen, ganz weit vorn an der Rechtsparteienrampe der Neuzeit zu blicken. Dort, rechtsdrehend, manche im Frauenkostüm. An exponierter Stelle. Wollen dir was weismachen. Umdeuten. Umschreiben.

 

 

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