Ein Anschlags-Liebhaber und solche mit "Wehrmachts"-Romantik
Einiges los heute, letzte Wochen im Mai des Jahres '17 nach dem Millenium, was die deutschregionalen Rechten angeht.
Einer, bei dessen Partei man vielleicht auch darüber nachdenken sollte, ob man sie weiter Teil der Parteienfinanzierung sein läßt, dem fehlen in der deutschen Europaregion momentan die islamistischen Anschläge. Wären da weitere Terroranschläge, könnte es wieder mehr Prozente Zuwachs für die eigene Partei geben, überlegt derjenige laut.
Was ähnliches wünscht der sich, was so ein Bundwehrsoldat mit ein paar Kumpanen zusammen in der jüngsten Zeit tatsächlich vorgehabt hätte: selber einen Sprengstoffanschlag zu begehen. Um ihn syrischen Zuwandern und dergleichen Personen in die Schuhe zu schieben. Zumindest den Islamisten, den herausragend Besessenen der Religion Islam. Dafür hat er sich sogar als Kriegsflüchtling aus Nahost auszugeben versucht.
Das rechte Auge, auf dem herrscht so viel wahnsinnige Blindheit. Wird an Bundeswehruniversitäten die Tage derzeit richtiggehend zum Vorschein gebracht. Neu-Rechte gerieren sich dort wichtig, blenden mit ihrem verlogenen Geist. Und das hat man scheinbar lange nicht recht wahrgenommen, was los ist, wollte es lieber übersehen, als dagegen vorzugehen. Oder Staub deswegen aufzuwirbeln.
Jetzt jedoch kommt davon jede Menge in die freie Sicht, taucht aus dem Nebel auf, daß man sich fragen darf: Wo ist man denn hier?
Die in der Bundeswehr für was studieren, die können später Offiziere werden. Wollen oben Befehlsgewalt ausüben.
Und wenn da in der Bundeswehr direkt ein rechtslastiger Korpsgeist geduldet und herangezogen wird - muß man sich dann über irgendwas wundern? Wenn dort an Universitäten rechtsgerichtete Lügnerei und Falschdarstellung was gilt, die Vergangenheit anbetreffend. Die Verharmlosung von Wehrmachtsgenerälen etwa wertgeschätzt wird, ihre Romantisierung hingenommen. Vielerlei indifferente Wehrmachtsdevotionalien allüberall zu entdecken, in Bundeswehrkasernen. Das, daß man nicht die allergeringste Lust hatte, was bei diesen Generälen der "Wehrmacht" im vorhinein herauszufinden. An welchen Verbrechen sie in der Weltkriegszeit eventuell bei vollem Wissen über alles, ihr Tun und Lassen, beteiligt waren. Schließlich war auch die Wehrmacht bei allem mitinbegriffen. Wehrmachtssoldateska etwa im Warschauer Ghetto. Beim Zusammentreiben und Abknallen von Bevölkerung, mit rassistischem Hintergedanken oder aus einer hemmungslosen Racheidee heraus.
Die Wahrheit: Wehrmachtskommandos waren oftmals nicht von denen der SS zu unterscheiden. Dieselben Aufträge. Handlungen. Für all das, was man heute "Verbrechen an der Zivilbevölkerung" nennt.
Und derartige Generäle und abstruse NS-Figuren befördert man in den Vordergrund, als ob so Nebenleute im Generalsstab des Heeres damals unschuldiger gewesen wären als andere, deren Namen bis heute prominent besetzt sind, daß sie fast überall auftauchen, wenn man mal was liest. . Ansonsten die mit den weniger geläufigen Namensnennungen bei allem mit dabei, was alle Arten von Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit heißt. Kann man nur wiederholen.
Da darf man sich an den Bundeswehrunis ganz unbesorgt sein: Größer zu verehren sind da keine Wehrmachtsoffiziere. Vielleicht einer mal, eine große Ausnahme vom ganzen Rest. Nur, wer wäre einer von denen? Eine nennenswerte Ausnahmeerscheinung? Oder ist das irgendwer, bei demwües nur kurz reichen würde, sich Lebenslauf und Geschichte genauer anzusehen? Wahrzunehmen, was es von IHM wohl in den Archiven Schönes gibt. Und dann: purzel. Absturz. Wieder einer weg.
Der nächste bitte. Schon wieder einer weniger, fürs Verehren. Nichts mehr Heldenepos.
He, kaum wer von dort da. Höchstens die Tomaten auf den Augen bleiben einem übrig, was diese tristeste Vergangenheit mit ihren Figuren anbetrifft. Ungeheuer, was man da zu ignorieren hat, sieht man DIE irgendwo vorn.
------