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Blog von TeddeMehr

Etwas nützt und dient Mächten

7. Mai 2017 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware

Früher war das mal eine Plattform, die freihändig veröffentlicht hat.

Um Dinge, um die man als Staat am liebsten ein Geheimnis gemacht hätte, quasi in Echtzeit zu enthüllen. Und nicht erst in fünfzig Jahren, wenn vielleicht mal Staatsarchive geöffnet würden. Für irgendwelche Historiker, Wissenschaftler, die noch geschichtliche Zusammenhänge in der Vergangenheit aufhellen wollen. Die jedoch eventuell weiterhin an vielen Stellen geschwärzte Unterlagen ausgehändigt bekämen.

Da hat man als "Enthüllungsplattform" für einiges an Aufregung gesorgt, Jahre vergangen seitdem.

Heutzutage dagegen scheint sich der Charakter einigermaßen geändert zu haben: Man veröffentlicht nicht nur immer wieder was, sondern nützt und dient damit vielfach Mächten. Läßt sich in einer unübersichtlichen Weise hinter dem und dem Karren spannen

Quasi kommt man als Geschehnisse erhellen wollende Plattform mit Veröffentlichungen rüber, als wäre man ein nützliches Instrument geworden für Kreise, die auf was gezielt Einfluß nehmen wollen. Besonders von Rußland ist in dem Zusammenhang die Rede.

In jüngster Zeit beständig bei Wahlkämpfen, daß die Netz-Plattform in Erscheinung tritt. Als was Überregionales, Weltweites. Indem man zum Beispiel vertrauliche Unterlagen von einem Spitzenkandidaten, die man irgendwie aus unbekannter Quelle zugespielt kriegte, möglichst zeitnah und ehe die Wahl noch stattgefunden hat, auf den freien Meldungsmarkt wirft.

Dabei achtet man als Plattformmacher auf möglichst wenig. Eher schnurzegal, wem mit welchem politischen Hintergrund was nutzt. Ganz so, als wäre man ein Erfüllungsgehilfe für irgendwen. Erfülle wenigstens als Helferlein noch einen Zweck, kriege dafür was ab. Als wäre so was im Hintergrund auch eine Einnahmequelle.

Schon ein Unterschied zu dem von ehemals. Damals, als man das, was man als Neuigkeit erhielt, zur Information der Weltöffentlichkeit rüberbrachte. Um Gegenwartsgeschehnisse zu erhellen. Heute dagegen erscheint man vielmehr, als diene man willig dem und den Mächten. Erledige Aufträge, indem man zwar weiterhin Neuigkeiten weitergibt. Wie spontan und kaum reflektiert, als würde man zwar darüberstehen, trotzdem wirkt es, als wäre man zu Diensten von jemandem.

Wirklich, geachtet wird dabei auf nicht mehr viel. Wem man eventuell helfen könnte, in die Vorhand zu kommen.

Manches ist los mit dieser Plattform, daß man sich fragt: Was haben die Macher denn davon? Daß sie sich Sachen zuspielen lassen, am Ende ganz genau wissen, was das ist, wenn sie das öffentlich machen, wem damit geholfen wird. Etwa der rechtsgerichteten Kandidatin in der Europaregion Frankreich, von der selber nicht viel enthüllt wurde, eher von dem Gegenkandidaten, den die "Enthüllungen", auch Fälschungen darunter, attackieren sollten.

Oder zuvor DAS, das mit dem einen Präsidentschaftkandidaten in den USA, der von sich selber als "Rechtskonservativer" sprach, sich den "Führer einer Bewegung" nannte. Was hätte DEM unmittelbar ausgeholfen werden müssen, während seines Wahlkampfes?

So was anzustellen, wie diese Plattform das derzeit betreibt, Dinge von Wahlkämpfern mitten in einem laufenden Wahlkampf rüberzubringen, das hat mit dem Plattform-Charakter aus vergangenen Tagen nicht mehr viel zu tun. Noch dazu, wenn durch das Veröffentlichen ausschließlich der politischen Rechtsdrift auf die Sprünge geholfen wird.

Vielleicht wäre einer heutzutage, Jahr '17 nach dem Millennium, ganz gut in Schweden aufgehoben. Könnte sich dort persönlich vor Gericht zu Vorgängen äußern, die mit zwei schwedischen Frauen in Zusammenhang stehen.

Gut möglich, daß er im heutigen Nordamerika nichts Besonderes zu befürchten hätte, selbst dann, wenn die Schweden ihn schließlich an die US-Staaten ausliefern würden.

 

 

 

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