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Blog von TeddeMehr

Die, die Probleme mit der Evolutionsthorie haben

26. Juni 2017 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware

Evolutionstheoretiker, ob die schon wissen, aus welcher Bazille der Mensch entstanden ist?

Religionen haben anscheinend Probleme mit der Evolutionstheorie. Persönlich fehlen mir diese Probleme. Finde eher problematisch, was die Religiösen auftischen.

Es liegt wohl daran, das scheint ein Hauptproblem zu sein, daß Religionswerke als Exklusivschriften behandelt werden. In denen abgeschlossene Weltbilder behandelt werden. Verirren soll man sich in diesen Glaubensschriften. Die eigene Orientierung sich ausschließlich nur darauf beziehen.

Man nehme als Beispiel das "Buch der Bücher". Da ist schon der Name Programm. Das heißt, was anderes kann's kaum noch irgendwo geben. Vielleicht noch Interpretationen in Buchform, die Fußnoten, die dir ausführlicher was behandeln, erläutern.

Ehrlich, mach dir die Welt, wie es den Religionen gefällt, heißt es derzeit wohl auf der Welt. Bei dieser hohen Zahl an "Kreationisten" - oder wie sie sonst noch heißen, da gibt's noch ein paar Namen -, die haben Verlage, in denen sie ihre eigenen Schriftwerke mit Religionsassoziation herausbringen. Diese Schriften, die hätten sie nun gerne auch an den Schulen, dort gelehrt. Daß Schüler sich Inhalte, die sie behandeln, anlernen.

Daß etwa der Bio-Unterricht einer wäre, exklusiv ganz nach der Wahrnehmung, wie die Welt sein soll, die so ungefähr in einer religiösen Schrift steht. Lehrinhalt an den Schulen, ganz der Begehr der Kreationalisten. Bestimmten, bei denen das Leben auf der Erdkrumme vor ungefähr zehntausend Jahren anfing. Oder so.

Physik, Biologie, diese Schulfächer, sollen sich nach dem Willen dieser Personen hauptsächlich mit fundamentalem Religionsbezug nach den Inhaltsangaben von Religionsbüchern richten. Nach dem, was an Textinhalt in so Schriftgebilden wie der "Bibel" oder dem "Koran" steht. Wie das Leben und so fort entstanden wäre. Als unabänderliche Tatsache. Daß dem so gewesen sei, wie es die Vorbeter einem seit ewiger Zeit als Wirklichkeit auseinandersetzen.

Auch der "Urknall" hat lange Jahrzehnte nun bereits vor allem viel mit Religion zu tun.

Es bumste wo was einzelnes gewaltig. Eine "Singularität". Reduktiv, singular. Eben wie "ein Gott".

An einem einzigen winzigen Punkt hat sich all die Masse und alles des Universums mal zusammengefunden, zu einer ungeheuren Dichte komprimiert. Bis alles dann auseinanderflog. Peng! Mit der Folge, daß die universelle Umwelt entstand, wie sie heute für jedermann zu erblicken ist. Mit all den Sternen, Galaxien. Der Ausdehnung. Ein Universum mit einem Anfang, einem Schluß. Zum Abschluß kommt der "Jüngste Tag", die "Wiederauferstehung" samt großer "Gottesabrechnung".

Das gesamte "Urknall"-Gebilde hat tatsächlich viel mit vor allen Dingen dem Christentum anhängenden Physikern zu tun. Und auch Kirchenleuten, die Einfluß nahmen, bei Kongressen der Physikerkreise für sich für Anwesenheit sorgten. Denen von der Physik beim Interpretieren halfen. Die in Rom haben sogar eine eigene Sternwarte, beobachten neue wissenschaftliche Erkenntnisse ganz genau. Mit Argusaugen. Ob etwas "gottgefällig" ist, paßt.

Und auch auf anderen Feldern der Forschung, gucken wir das an, was die Biologie anbetrifft, wehren sich die Forschenden ziemlich wenig gegen die, die zweifelsfrei mit Religion und den Bildern religiöser Schriftwerke zu tun haben. Theologie ist schließlich auch ein Studiengang, kann man jahrelang studieren.

Ihre Faktenlage sollen die Forschenden, wenn möglich, an das anpassen, was der Religion entspricht, nach dem ihre ganzen Erkenntnislage richten. Was nicht zu einer Religion dazupaßt, das kann am Ende doch nicht sein. Oder?

Das heißt, die Wirklichkeit wird in eine der einen oder anderen Religion gefällige Form gebracht. Etwa für die, die die Darwinsche Evolutionstheorie schlichtweg leugnen wollen. Das soll statt dessen genommen werden, was an Verhältnissen, wie etwas ungefähr gewesen sein soll, in einem Religionsschriftwerk drinnensteht.

Dafür werden sogar Tatsachen geleugnet, hinweggefegt, daß man sagen kann, da dreht sich die Sonne mit den restlichen Planeten am Ende eigentlich wieder um die Erde. Oder die Erde ist eine Scheibe. Hat nur noch nicht wieder jeder mitgekriegt, heute, was Sache ist: Von einer Erdkugel kann keine Rede sein, die Bodenfläche ist flach, eine Scheibe. Die Scheibenwelt ist nicht zu bezweifeln. Also paß auf: Wenn du demnächst am Meer reist, wirst du irgendwann ans Ende der Welt kommen. Dort in einen gewaltigen Abgrund hinunterstürzen, wenn du dich zu nahe an die Kante wagst.

Das kannst du glauben. Beruhigt.

 

 

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