Wem der zukünftige Bundestag nicht graut (Jahr '17)
Schon was zu lachen: Die einen machen Wahlkampf, präsentieren dafür politische Programme. Der Wahlkampf der anderen ist, daß sie sich mit wichtigem Gesicht wo zeigen, beispielsweise mit ausländischen Politikern, den Herrscher gebend, der den Leuten nichts anderes ansagt, als man wäre eigentlich doch gut regiert. Ruhe, quasi, die sie bedeuten. Man könnte alles doch so lassen, wie's ist. Beste Wirtschaftslage und so. Keiner muß sich wegen irgendwas aufregen, schließlich alles paletti.
Probleme, die es etwa gibt, was die Frage der zukünftigen Rente ist, die hätte man am liebsten nicht als Wahlkampfthema. Fragt die anderen von der Gegenseite an, ob sie die wirklich schweren Themen nicht lieber wegfallen lassen wollten. Braucht doch im Moment keiner, das mit der Rentensorge im Heute, Jahr '17 nach dem Millenium. .
Derzeitiger Wahlkampf. Auf der einen Seite: die Arbeit. Auf der anderen das, was man "laid back" nennt. Die, die so tun, als würd mit ihnen nie etwas anders, gäb's mit ihnen keine größeren Veränderungen. Obwohl sich mit ihnen durchaus was ankündigt, was anders werden könnte. Zum Beispiel: ein anderer Koalitionspartner, der zu ihnen dazukommt. Der steht bereits in den Startlöchern, scharrt mit den Hufen. Ihr Lieblingskoalitionspartner. Der Wiederkehr hält in Landesparlamenten, bereits wieder ein paar lokale Machtsitze mit ihnen teilt. Vor Kraft schon jetzt, daß die dieser Parteigegend scheint's kaum noch gehen können, so groß ist das Neue, das, was sich für sie in Vorbereitung befindet. Aus irgendeinem unerfindlichem Grund. Eher, daß man blöde werden möchte, blickt man in die Richtung von denen, hört die reden.
Was so frische Larven alles machen, durchaus toll.
Aber auch bei anderen, da sind sie, die neueren, weiterhin unverbrauchten Larven. So die jenseits der Wertkonservativen und der "Partei der Besserverdienenden". Dort, so "rechtskonservativ".
Da bereitet sich gleichfalls deutlichst vor, daß die in den Bundestag gelangen. Trotz allem. Trotz allem, was sie in Wahrheit sind.
Die rechte Bräune möchte nach der nächsten Bundestagswahl Einzug halten. Die, die sich in die Jahre vor Adenauer, Erhard zurückwünscht. Weil einfach keiner ahnt, weiß, Überblick hat, was das für Jahre gewesen sind..
Also: DAS soll tatsächlich der zukünftige Bundestag sein.
Die, die heute kaum Politik machen, weil die tatsächlich der Koalitionspartner voranbringt, regieren weiter, mit ihrer Lieblingssteigbügelhalterpartei an der Seite, den "Gelben", heute magenta-blau. Und die, die da, die mit der braunen Färbung, die man kaum benennen kann, so bodenlos ekelhaft sind SIE im Grunde, sind auch dabei. Mittendrinnen, räkeln sich auf Bundestagssitzen.
Und da möchte man sich am liebsten zurücklehnen, sich entspannen? Spürt nichts als diese bleierne Ruhe, Zufriedenheit? Beinahe selbstvergessene Schläfrigkeit?
Klar, die einen Gesichter, die bleiben scheint's wie gehabt auf ihren ewigen Thronsesseln hocken. Lediglich der Hintergrund bei ihnen, der ist dann in den Zukunftstagen schon ein ziemlich ein Veränderter. Einer, der die Fragestellung groß werden läßt: Braucht einer DAS? Wie er die mit der Bräune bräuchte? DIE?
Und keiner regt sich gegenwärtig gröber darüber auf, was demnächst in dem Garten abgehen soll. Nicht zu fassen.
Alles weggeblendet, irgendwie. Es wird müde rumgegähnt, träge. Sonst nichts. Es ist für die einen überhaupt kein Wahlkampf nötig, jeden größeren Dampf hätten sie gerne herausgenommen. Trotz dieses Dampfes, der sich ankündigt, mit ihnen. Daß die anderen, die derzeit hauptsächlich die Arbeit im Land vorantreben, Dinge anreißen, nicht mehr größer präsent sind, Oppostionspartei. Gegenüber denen, die sich an Schein-Politik ergötzen. Dem Gehaltlosen eigentlich, aber brauchbar Formulierten. Die den Anschein guter Politik erwecken. Die sind die mit dem Zugewinn. Echt wahr!
Diese Zukunftstage, die sich längst überblicken lassen, wenn man die Wahlprognosen für was Ernstes nimmt, nicht zu fassen. Aber, man ist ganz entspannt. Läßt sich gerne was reinsäuseln, in die Gehörgänge. So von gemütlichen Stimmen. Mit jeder Menge Gelächter. Weil die mit der ernsthaften Politik in den Wahlumfragen so weit unten drunter sind. Wie ein Verlierer der großen Koallition. Während sie, weil sie den einfach den besseren Anschein erwecken können, großmächtig glanzvoll rumstehen im Raum. Ansonsten nicht viel, in Wahrheit.
Dieser zukünftige Jahr-'17-Bundestag: die Schwarzen, die Erzkonservativen, mit den "Magentablauen". Und bei denen dazwischen: die unbeschreibliche Unsäglichkeit schlechthin. Die ständigen Blinzler. Mit denen man sich im Hinterzimmer zusammensetzen und bestens unterhalten kann. Gut gekleidet, und schlimm parfümiert. Das deutlich riecht. Aber nicht DAS in der Nase hat. Oder sehr undeutlich. Der Hintergrundduft könnte stören, nur müssen, müssen tut er das nicht.
Das gewisse Grauen ist in Vorbereitung - und keiner merkt's. Die Bevölkerung, anscheinend eingenebelt. Man sieht nicht sehr weit, bei den Nebelschwaden, die wabern. Und Geruch hängt auch keiner in der Luft.
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