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Blog von TeddeMehr

Wertschöpfung mit Lügen, Halbwahrheiten

15. Juni 2017 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware

Die dunkle Seite des weltweiten Netzes.

Dort soll es einen Marktplatz geben, auf dem irre Geldsummen für Falschmeldungen bezahlt werden. Tausende von "Bitcoins" für Lügen, Halbwahrheiten, das, was neuerdings den Oberbegriff "fake news" hat.

Alles mögliche, das scheinbar ausgegeben wird, um Wahlen zu beeinflussen, Einfluß auf öffentliche Meinungen sonstwo zu nehmen. Um für Stimmungen bei Leuten zu sorgen, in der und der Bevölkerung.

Themen mit Privatheit scheinen dabei vorne zu sein. Lustig etwa, die Abbildung einer schwangeren Politikerin. Zwar gewöhnungsbedürftig, der Gedanke, trotzdem die Frage dabei: Dürfte sie denn das denn nicht: schwanger werden? Wäre das verboten, auch für eine einflußreiche Dame aus der Politikerumwelt? Irgendein Sexleben, das hat schließlich jeder. Wo ist hier der springende Punkt? Etwa die Fragenmöglichkeiten? So von der Art, ob das Kind von ihrem Ehemann wäre? Ansonsten, wo wäre hier die eigentliche Unmoral? Oder doch nur das, daß man sich sie nicht als Schwangere vorstellen kann? Ist das die Härte daran?

Besonders denken die bestimmten Meinungsmacher aus der halbseidenen Landschaft für ihr Geld an die Stimmungsarbeit in den sozialen Netzwerken. Dort sollen die Halbwegs-Wahrheiten, Schein-Wirklichkeiten in erster Linie plaziert werden. Die Soziale-Medien-Plattformen, bei denen die Millionen in rauhen Mengen sind.

Tatsächlich, so eine Falschmeldung, die ist mir selber real letztens auf der Plattform einer deutschregionalen Tageszeitung untergekommen. Dort wurde mehrere Tage vom Rückttritt von einer was getextet. Bloß, dann guckte man jenseits dieses Melde-Horizonts: die Britin, die ist, Stand jetzt, Mitte Juni des Jahres '17 nach dem Millenium, bis auf weiteres weiter im Amt. Nicht zurückgetreten oder so. Wenn man nach anderen Nachrichten schaute, hatte die keine Art Amtsabgang hingelegt. Aber die Meldung der Tatsache, sie wäre aus ihrem Amt abgegangen, die war tagelang anklickbar gewesen. Für die Lächerlichkeit dieses medialen Produkts, daß man sich fragen konnte: Prüfen die ihr Medienangebot nicht gegen? Oder: Warum rutscht denen so was dazwischen, als Profis?

In Lügen besonders groß dabei - wie könnt's denn anders sein? -: die Rechten. Die Rechtslastigen. Die reisen derzeit richtig dafür, dir die Hucke vollzulügen. Sogar nach Syrien. Besuchen griechische Inseln, filmen mit ihren hinterfotzigen Hintergedanken Flüchtlingsrettungsschiffe. Alles für die bessere Fälschung.

Insbesondere die mit Vorsprung, die einer neueren Gruppierung: die sogenannten "Identitären". Da darf man geradezu überhaupt nichts glauben, was die an den Mann, die Frau bringen wollen. Alles nur Hetze für ihr braunes Weltbild. Zu jedem Lug und Trug sind sie dafür fähig. Damit was passend wird. Besser man sieht bei jenen sogar beim scheinbar Normalsten mehrmals hin, ob es auch tatsächlich stimmt. Wenn das Belügen, der Trug, die Täuschung Programm ist.

Man merke: Ein gesundes Mißtrauen ist die halbe Miete auf dieser Welt.

Besser, man hilft sich sofort aus, ist man von was zu begeistert geworden, hat sich eine Spontanstimmung aufgebaut. Indem man selber kurz was hinterherrecherchiert. Außerhalb von diesem Bereich in den Allgemeinnachrichten nachschaut. Vor allem, wenn ein Stimmungsbild einen in eine bestimmte Richtung lenken will, gelenkt hat.

Zumeist ist das gegenwärtig die rechte. So das "Rechtskonservative". Das, was man früher profan "Faschismus" hieß. "Faschismus", ein Wort, das heutzutage einen Weichzeichner nutzt: eben "rechtskonservativ". Früher nannten sich welche noch freiweig "Faschisten", "faschistisch". Aber die Bezeichnung scheint zu deutlich, zu verbraucht. Bei dem, was es in der Vergangenheit mit Faschisten gegeben hat, daß selbst kleinste Kinder davon wissen.

Das hat heute einen schlimmen, bösen Klang: "Faschist", "Faschismus". Den man nicht so mag, als Faschist. Wenn die zweifelnden Blicke in der Umgebung allzu deutlich werden, die Ablehnung merklich wird. Hier nutzt dann das Wörtchen "rechtskonservativ".

Also benennt man sich lieber als einen "Rechtskonservativen". Das hat wieder die harmlosere Wertigkeit. Hat was, mit dem man einer Zuhörerschaft besser was erzählen. So "rechtskonservativ"

 

 

 

 

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