Anders gesehen, plötzlich
6. Juli 2017 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware
Interessant, was aus den Vereinigten Staaten von Amerika dringt. Was sich da im Hintergrund bei dem einen Jahr-'17-Präsidenten und seinen Leuten auch noch befindet. In jener Umgebung, dort, wo der Klimawandel weitestgehend geleugnet wird, als lebe man in frühindustrieller, rücksichtsloser Zeit ohne allzu viel menschlichen Sinn, was die Besorgungen von wegen der Umwelt anbetrifft.
Man erinnere sich: Glyphosat.
Jenes Glyphosat, das erst kürzlich in Europa neuerlich weitestgehend als unbedenklich eingestuft wurde, sorgenfrei für den großflächigen Gebrauch auf Äckern, Feldern, im Garten, weil für den Menschen selber quasi nicht krebsgefährdend, das wird in den USA neuerdings als nicht empfehlenswert, weil krebserregend eingestuft.
Ist das nicht spaßig? In den USA ist dem so. In den USA.
Kaum ist so ein Verkauf nach Europa über die Bühne gegangen, haben hier Europäer wo das Sagen, kann man Gyphosat in den Vereinigten Staaten unvermittelt ein wenig anders sehen. Bekümmert das keine Regierung.
Während man sich in den euroäischen Regionen damit überschlägt, noch eine Untersuchung und noch eine Untersuchung zu verfertigen. Solange die zum Ergebnis kommt, Glyphosat sei nicht gesundheitsschädlich für Bevölkerung - ist alles gut mit dem Stoff. Kann man eine wissenschaftliche Studie auch sorgenfrei für Ernst nehmen.
Weil, wie die Wissenschaftler in Europa sagen: Die Dosis, die macht's, bei Glyphosat. Die Dosis!
Weiß man Glyphosat in den richtigen Dosis anzuwenden, gibt's auch keine größere Gesundheitsgefahr.
Da sagen die Nordamerikaner aber neuerdings frisch was anderes.
Dort könnt's nordamerikanisch geradezu aus den Gartenmärkten und so Umschlagplätze für manches verschwinden. Wenn man es schon so zweifelsfrei als Gefahr für die menschliche Gesundheit benennt und mit dem Hinweis "krebsgefährdend" versieht.
Und das nicht hintergründig, sondern deutlich. Ohne jeden Firlefanz. Geradezu das Motto dort: "Make america great again."
Vielleicht wärs ja was anderes, hätten nicht die Europäer jetzt den einen namenlosen Laden für teures Geld eingekauft. Um besonders in der Gegend bei dieser Art Firmen mit vielerlei Gestaltung der Charakteristik mitzuspielen.
Jetzt bezeichnen es die in den Nordamerika-Staaten dagegen wie selbstverständlich. Sprechen von Glyphosat, daß es sich auf dich als den Krebs boshaft befördernd auswirken kann. Während es die in Europa ganz blauäugig anwenden. Weil sie sich der Ausbringer-Dosis nicht so recht sicher sind. Wieviel darf man nun? "Die Düsen müssen schon gut eingestellt sein, sonst ...", sagt vielleicht dein Bauer von nebenan.
Hervorgehoben ein europäisches Thema: Die Leute scheiden's eigentlich wieder aus. Da darf man denn doch was, ein bißchen was. Wenn's doch wo rauskommt, sich nicht im Körper gewissermaßen anreichert. Oder nicht?
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