Der Mars ist ziemlich nahe
16. Juli 2017 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware
Hui, hui, großes allgemeines Aussterben bei den unterschiedlichsten Insektenvölkern. Massiver Rückgang in den Populationen. Bis zu achtzig Prozent.
Schuld: die derzeitige bäuerliche Industrielandwirtschaft mit ihrer hochtechnisierten Ertragsoptimierung und der total-intensiven Bodennutzung. Alles mögliche dazu, was allem die Lebensgrundlage entzieht, weil sonst nichts an Hecke, Blume geduldet wird. In der weiten Rasenwelt. Samt des vielfältigen Pestizid-Einsatzes, bäuerlich, im Garten. Und des Betons, Teers, der Tag für Tag mehr und mehr Flächen bedeckt.
Die Marke "Glyphosat". Nicht bloß die. Hunderte weitere Gifte darüberhinaus gibt es noch in der Hinterhand verborgen.
Die Giftler-Firmen, die gehen groß.
Vieles nähert sich dabei der roten Liste. Heuschreckenarten. Schwebfliegen.
Was sogar der schnöde Autofahrer merkt, der mit Karacho über die Autobahnen brettert: Seine Windschutzscheibe bleibt sauber. Kaum mehr ein Insekt, das dranklebt.
Aber auch anderes ist in Gefahr: zum Beispiel Vögel, Fledermausarten, die die Insekten als Lebensgrundlage haben. Da sieht's ebenfalls mau aus.
Fast kann man überhaupt nirgends mehr kurz hinsehen, so herrlich destruktiv ist das, wie es derzeit zugeht.
Aber es herrscht eine klasse Laune. Auf der menschlichen Seite.
Obwohl, Äpfel, Birnen, Kirschen, so was und vieles mehr, das man gerne dauernd genießt, das gibt's sicher auch nicht länger in der Weise ... Ohne die Bienenvölker.
Da kann's auch kommen, daß da Obst plötzlich von den Präsentiertellern verschwindet.
Daß die Fruchtsäfte in den Supermärkten überraschend weniger werden. Oder daß dort vielleicht wirklich demnächst tatsächlich nur noch Industriepansche mit Aromastoffen und anderweitiger schöner Chemie als Obstsaftgetränk wo im Regal steht. Du merkst das schließlich nicht, ob was falsch ist oder nicht. Hauptsache, es schmeckt, ähnlich wie Obstzeug. Es fällt ja längst gegenwärtig fast nicht auf, wie weit das längst geht, das mit der Künstlichkeit allerorten.
Und, es geistert die Rede, daß etwa "Glyphosat" darüberhinaus noch viel schrecklichere , unübersichtlichere Folgen hat. Etwa für das gewöhnliche Gewürm. Das normal in rauhen Mengen den Boden durchpflügt, ihn auflockert. Die Würmer, ein Helferlein des Bauers seit altersher. Die Würmer darben, sind dürr. Vermehren sich auch nicht mehr so, wie sie's üblicherweise tun würden. Ihr Erbgut ...
Es scheint, die große Gewinnoptimierung und das, das beißt sich alles demnächst selber in den Schwanz. Wenn keiner hier mehr Zusammenhänge erkennen mag. Das eine nicht sieht, das nicht ohne das andere geht. Nicht dazu in der Lage ist, die Schlüsse zu ziehen.
Dann .... Dann sind das, kurz festgehalten, brutal sieben Milliarden Menschen am Planeten. Mit jeder Sekunde wird praktisch ein neuer Mensch geboren. Eine ungeheure menschliche Geburtenrate herrscht. Wenn man sich das mal überlegt. Da funktioniert oft der Sex. Wie auch immer.
Und wie sind nebenher so Lebensgrundlagen, wenn die dabei bereits jetzt unmerklich verschwinden?
Das Obige. Ebenso wahrnehmbar, das mit den Fischen und der gesamten Fischerei. Ohne Fische im Meer verfängt sich auch in den größten, dichtesten Netzen nichts mehr. Dann fährt der Industriefischer im Großkutter samt Bodennetz irgendwann nicht mehr aufs Meer raus. Weil's sinnlos ist, ohne Fang. Gleichgültig, welches einzelne Exklusiv-Land.
Wahnsinn, was? Einiges los.
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