Jetzt empört was andres als DIE
Großes Empörungspotential, was die Politikerwelt anbetrifft, die sich beim G20-Gipfel zusammenfand. Einzig und allein, jetzt empört was andres. Die totale Ablenkung von DENEN.
Wenn man sich kurz mal überlegt, wer oder was da eintraf. Auf einem Punkt versammelt war.
Jede Menge sorgenbefreite Despoten auf einem Haufen. Diverse autokratische Groß-Nationalisten und ein unbestimmter Klimaveränderung-Leugner.
Geradezu könnte man sagen, war man dort, Teilnehmer an dem Gipfel, könnte man einen schlechten Charakter davon abbekommen haben. Und nicht nur von denen auf der Straße, die da hilflos randalierten. Ihrem Zorn, ihrer Aggression freien Lauf ließen. Bei dem im Hintergrund, was unter mancher Voraussetzung in der Stadtlandschaft noch passieren hätte können.
Über die empört man sich derzeit außerordentlich, die nach Hamburg kamen, sich dann trotz allen Worten, sie sollten sich vernünftig benehmen, wieder in übliche nutzlose Verhaltensmuster zurückfielen. Schreit wegen jenen nach weiteren Gesetzesverschärfungen, mehr Polizei, all das.
Zwanzigtausend Polizisten waren manchen nicht genug. Es hätten ruhig noch mehr sein können. Die beruhigt härter durchgreifen hätten können. Wie ist die Aussage? Bei einem selber, dort, wo man vorherrscht, wäre das nicht so passiert. Da hätte man irgendwann andere Lösungen gehabt.
Alles mögliche jetzt im nachhinein, was man zuvor nicht bedacht hatte. Scheinbar.
Vielleicht auch das, was sich bei anderen solchen Großpolitiker-Veranstaltungen alles früher schon abspielte. Daß es dort zu Szenen kam, die eigentlich nicht viel anders waren als die, die man im Juli des Jahres '17 nach dem Millenium in Hamburg gesehen hat.
Bloß, daß man sich da weniger überrascht gab. Wie sie sich derzeit geben. Daß es schon komisch ist. Obskur. Wie es wie mit Lautsprechern aus dem Politikerhaufen klingt.
Mit Sicherheit das von ehedem im Heute zu erkennen, daß die, die auf der Demonstrantenseite sich aufführten, in der Vergangenheit bereits ein paarmal was trainieren konnten. Was die Begegnung mit der Staatsgewalt anging und so.
Wirklich, für das, was manche politische Herrschaften im Hintergrund vertraten, was sie daheim an Politik betreiben, dafür war alles doch geradezu friedlich. Bei der Entschlossenheit, die man dem einen oder andern entgegenbringen könnte.
Schaut man die nur an, die großmächtig in Hamburg waren. Der eine aus Nordamerika, der Präsident aus Rußland, der Mächtige der kommunistischen Partei in China. Dann der eine Türke, der spöttische Dekrete-Regent in seinem Land. Es soll noch bis nächstes Jahr dauern, bis er sich verfassungsgemäß machen möchte. So gültig, vor Recht und Gesetz. Bis dahin beherrscht er die Türkenwelt mal einfach so, per Dekret.
Und was nicht sonst noch alles, was sich dort in Hamburg versammelt hatte. Praktisch vieles, was man dringend braucht auf der Welt. Denen daheim man nie die Wahrheit sagen darf, weil sie überhaupt keine Opposition oder so was kennen. Nur ihre "Flötenparteien", Kopfnicker und das.
Die waren dort in Hamburg auf einem Haufen. In feinen Samt eingelegt. Unter ihrer Glasglocke. Solche haben wieder mal ein bißchen über die Welt beschieden, was es auf ihr zukünftig geben könnte. Die nächste Zukunft.
Sogar das mit dem Klima leugnet ein Bestimmter. Das Letzte geradezu. Zurück zum frühindustriellen Geist, daß es den nordamerikanisch drängt.
Ja, Michael Chrichton, der mit den Dinosauriern im "Jurassic park", hatte mal die Idee, so ein Buch zu schreiben. Die Bösen in dem Werk: Klimaforscher. Schlimme Finger, diese Klimaforscher, die sich zu Vorteilen verhelfen wollten, Aufmerksamkeiten mit ihren Rechenmodellen.
Da kommt das wohl ungefähr her, damit hat es diese Art von Verbreitung gefunden, auf das das Heutige in Nordamerika Bezug nimmt. Chrichtons Textzeilen waren anscheinend von Leuten mit Interesse gelesen worden. Deren Welt ohnehin eine andere ist. Michael Chrichton mit seiner Perspektive hat ihnen was leichter gemacht ums Herz, wie so ein religiöser Vorbeter, der den nächsten Attentäter anleitet, mit ihm betet und ihm das und das für die eigene Erleichterung vorsagt. Ihm, dem zukünftigen "Märtyrer".
-------