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Blog von TeddeMehr

Klima? Was Klima?

13. Juli 2017 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware

Michael Chrichton war der, der mit "Der große Eisenbahnraub". In dem Sean Connery mitspielte. Als Regisseur, Drehbuchautor hat Michael Chrichton Jahre gearbeitet. Eine Krankenhausserie etwa, die er textete und dirigierte. Alles mögliche weiteres, auch Science fiction gedreht und dabei ein bißchen Selbstgeschriebenes verfilmt.

Dann war Michael Chrichton der, der das mit dem "Jurassic Park" entwickelte. Steven Spielberg setzte Michael Chrichtons Skript filmisch um. Was in den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts in mehreren Folgen einen Riesenwirbel für die lokalen Kinos gab. Einen Dinosaurier-Boom aufkommen ließ.

Alles, was Michael Chrichton, ein Schriftsteller, der viel Wissenschaft ins Spiel brachte, anfaßte, das hatte irgendwann Publikumserfolg. Weltweite Aufmerksamkeit. Ob er über Zeitreise schrieb. Oder eben, eines seiner letzten Werke, das Weltklima.

Genauer gesagt textete er von denjenigen, die als Wissenschaftler an Rechenmodellen arbeiten. Beschrieb Personenkreis, der mit so was wie mit dem Erdklima rechnerisch zurechtkommen will und vor Folgen warnt, das menschliches Treiben klimatechnisch hervorruft. Hier verlieh Michael Chrichton nun so Forschenden in seinem Romanwerk einen eher unliebsamen Charakter. Einen von eitlen Wichtigtuern, die dir rein nur was erzählen. Die das und das ansagen, was jedoch eine ganz normale Entwicklung auf der Erde wäre, auf die das, was der Mensch mit seinen Verhaltensweisen treibt, nur peripher Einfluß nimmt. Menschliche Schuld an einer Klimaveränderung: eher weniger. Alles Wetter: im Grunde eine normale Erscheinung; es kommt, wie es kommen will. Einmal ist es heißer, dann weniger heiß auf dem Globus. Dann ist das eine Eiszeit, die die Szene beherrscht. Dann taut irgendwann wieder alles. Das ist der übliche Gang der Welt. War früher genauso, wird in der Zukunft nicht anders sein.

Das Buchwerk Michael Chrichtons scheint in einer Gegend, in der etwa auch Darwins Evolutionstheorie ihre Probleme hat, große Spuren hinterlassen zu haben. Wenn man beispielsweise sieht, wie der heutige Nordamerika-Präsident abwinkt, wenn von einem Klimawandel die Rede ist. Den verschärften globalen Entwicklungen, für die der Mensch mit seinen Emissionen verantwortlich wäre. Daß das auch Einfluß auf die Hochs und Tiefs beim Wetter hätte, all das.

Michael Chrichton schrieb von einer globalen Verschwörung durch Klimamodellwissenschaftler. Klimawandel als was Inszeniertes. Von einer Clique von Leuten, eher Wichtigtuern, für den eigenen Vorteil. Deren wissenschaftliche Relevanz Michael Chrichton weitestgehend anzweifelte. Eher verschwörungstechnisch, daß Michael Chrichton sein Werk mit Wissenschaftshintergrund aufzog. Zu Mord und Totschlag, daß es da schon mal kommen konnte. Daß, bezweifelst du die Wahrheit von so Klimamodellen, nimmst das nicht ernster als notwendig, einiges über dich kommen kann.

Die Bösen bei Michael Chrichton demnach die, die hier bei dir und mir die Guten sind. Weil sie auf Dinge aufmerksam machen. Statt dessen wären die klimatischen Modelle doch egal, die Weise, wie  Michael Chrichton ungefähr interpretierte. Dinge, nichts als Hirngespinste Unbestimmter, die man sich vielleicht mal näher anschauen sollte.

Und damit könnte sich auch die Unbesorgtheit des Jahr-'17-Präsidenten der Vereinigten Staaten erklären, was irgendwas wie ein "Klima" angeht. Michael Chrichton und der könnten sich gekannt haben. Der Mann winkt schließlich kühl ab, kommt man ihm mit so was wie Klima. Alles ganz normal, üblich hier, erklärt er jedem. Er gewahrt nirgends einen Wandel im Wetterbericht. Dinge, sollten sie sich in Unruhe befinden, werden sich schon wieder einpendeln, meint er. Und die von der Wirtschaft, die müssen sich wegen eines Wetters nicht anders verhalten. Teure Filter für Schornsteine oder so, wer braucht die? Sind nur Unkosten, und die für nichts. Weil's so Veränderungen beim Wetterbericht auch so gäbe; daß das eine mit dem anderen was zu tun hat, lange nicht in dem Maße bewiesen Ob was anders wäre, ob da gefiltert wird oder nicht. Man siehe: Schuld hat an was nichts was.

 

 

 

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