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Blog von TeddeMehr

Vielleicht macht ja wer beim nächsten großen Treffen was anders ...

11. Juli 2017 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware

"Nur" der Randalierer, Hooligan erschien den Hamburgern soweit.

Schwer zu sagen. War bis jetzt, bald Mitte Juli des Jahres '17 nach dem Millenium, nicht klar mitzubekommen, ob in Hamburg jemand gestorben ist.

Es war in Hamburg sogar die Rede davon, daß die Polizei stundenlang in dem und dem Viertel verschwunden gewesen wäre.

Nur, ist die Polizei nicht wieder zurückgekommen?

Die Polizei war dann unvermittelt wiedergekehrt, mit starken Kräften. Oder nicht?

Hamburg wird in der Gegenwart nicht anders regiert wie vorher.

Ein paar Zerstörungen gab es, Dinge, die gröber kaputtgingen. Wie es auch schon mal bei anderen Zusammentreffen weltweit agierender Politiker ähnlich war. Daß sich Gegendemonstranten einfanden, die sich einmal friedlicher, dann weniger friedlich verhielten.

In manchen Städten mußte man schon vergleichbare Aufräumarbeiten leisten, wie sie derzeit in Hamburg zu leisten sind. Nur dort, wo die Despoten herrschen, bleibt zumeist alles relativ "friedlich".

Bestimmte Politiker behaupten, in der und der deutschregionalen Stadt hätte das, was in Hamburg im Juli des Jahres '17 nach dem Millenium los war, mit Sicherheit nicht stattfinden können. Daß was Vergleichbares losgebrochen wäre. Dann wäre es in der und der Stadtlandschaft möglicherweise insgesamt anders gekommen. Weil: SIE hätten durchgegriffen. Wäre ihre politische Ausrichtung die an den Machtpositionen gewesen.

Wenn dann Standpunkte aber ganz hart aufeinandertreffen, keiner je mal vor was zurückweicht. Unter diesen Voraussetzungen. Hätte es da nicht sogar Tote geben können?

Könnte es die nicht mal geben? Tote auf jeder Seite. Bei der großen Entschlossenheit jeder beteiligten Partei, zeitweilig.

Schließlich war der Zorn, der sich Bahn brach, nicht von schlechten Eltern. Und wenn dann zu dem ganzen, die späteren möglichen Folgen ignorierenden Einsatz, den man anbietet, noch der notwenige äußerste Opferwille dazukommt, dann ...

Dann sterben Leute.

Damit wird eine ganz andere Eskalationsstufe gezündet. Wie man sie in Hamburg trotz allem anscheinend nicht gesehen hat. In dem Sinne.

Es blieb dort, daß zeitweise ein wildgewordener Mob durchging. Daß Ereignisse wie was Hooliganmäßiges abliefen.

Sonst nichts Tiefergründiges. Nichts für die Staatstrauer. Nichts, von dem, was darüberhinaus noch geschehen hätte können. Wenn Entschlossenheit etwa auf Stringenz trifft. Ohne den Willen, auch mal ein paar Schritte zurückzugehen. Dingen einmal für ein Weilchen seinen Lauf zu lassen.

Dann hätte es ganz böse Sachen geben können. Andere wie Sachbeschädigung. Vielleicht eine noch höhere Zahl an Körperverletzungen. Bis hin zu einem echten Straßenkampf, regelrechten Krieg, skrupelbefreit.

Nichts ist jedoch anscheinend geschehen, was in Hamburg nicht aufzuräumen wäre.

Wäre das anders, müßte man sich tatsächlich Fragen stellen, was den Sinn solcher Staatsleute-Gipfel anbetrifft. Wenn an einem Ort sich plötzlich massiv alles ballt, auch das Maß an Aufgebrachtheit, Zorn. Daß sich mit jeder Sekunde was noch mehr hochschaukeln hätte könnnen.

Während andere sich wie unter einer gläsernen Glocke befinden, kaum was von Ereignissen mitbekommen. Nur knapp das, daß eine Ehefrau für ein Weilchen nicht irgendwo hinkommen hatte können, ihre Termine einzuhalten.

Doch im Grunde wenig passiert, in Hamburg. Nichts, was darüberhinaus noch sein hätte können.

Vielleicht auch wegen dem Verhalten der Einsatzkräfte, die deeskalierend wirkten. Während andere anderswo jetzt davon sprechen, sie hätten sich mehr Striktheit, Strenge gewünscht. Damit den Populismus bedienen.

Mit der Ansage: Keinerlei Zurückweichen der Polizeibeamten eventuell. Keine Verhaltensweise, die den Gegebenheiten angepaßt wäre. Sondern das massive Aufeinanderprallen von frei waltenden Kräften.

Womit erst alles so richtig angestachelt werden hätte können. Jede Seite mit noch einem Raster mehr höhergedreht zurückgekommen wäre. Immer wieder.

Das wäre das wahre Bürgerkriegsgeschehen geworden. Statt so was hat Hamburg lediglich den Hooligan gesehen. Fast bloß den alten Bekannten von vor den Fußballstadien. Jemand, der lächerlicherweise Geschäfte wie Supermärkte plündert, als wäre das was. Feuer legt, wo was zündelt.

Ja, es waren unschöne Dinge in Hamburg. Nur, das ganz Große ist nicht geschehen.

 

 

 

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