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Blog von TeddeMehr

Nutz-, sinnloses Treiben

9. Juli 2017 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware

Das bleibt bestimmt das Aufregende im Hintergrund des Politikertreffens im Juli des Jahres '17 nach dem Millenium: sie, die sich als "Linke" der Welt voller Aggression dargeboten haben. Steine wurden geschmissen, Barrikaden errichtet, Polizisten angegriffen. In Geschäften randalierten welche, gingen plündernd um. Als wäre man ganz arm, hätte man sich kein Handtelefon mitgebracht. Mit dem man dauernd "on" sein konnte, das eigene mit Freunden zu teilen.

Überzeugungsarbeit, Umgebung die Hintergründe des eigenen Denkens nahezubringen, das wünschte man sich dabei nicht unbedingt. Parolen wurden geschrien, dann die Gewalttätigkeit geübt. Daß zu gewahren war, daß sie bei der sie umgebenden Bevölkerung eine Front des Widerstands gegen sich aufbauen konnten. Gegen ihre eher private zerstörungswütige Sinnlosigkeit. Ihre massive Militanz.

Gewalttouristen, Zuhau-Leute, die sonst gerne den Fußball für ihre unausgegorenen Aktionen nützen, machten sich auch schon auf nach Hamburg. Weil: Das kann man als ihre Welt ansehen: welche, die aufeinander dreinschlagen. Wie zum Spaß. Einfach so. Schließlich, in Hamburg, in der Stadt, war gerade was los, was zu ihnen paßt. Der inhaltliche Gehalt bei den nach Hamburg Gereisten: nicht viel höher als bei einem gewöhnlichen Fußball-Hooligan. Der eigentlich auch nur darauf aus ist, zu beschädigen. Zerstörung anzurichten. Auch insbesondere das zu schädigen, was sie als "Ultras" so besonders zu lieben vorgeben: ihren Fußball-Verein. Den Fußball an sich.

Sinnlose Handlungsweisen demnach, in Hamburg im Juli des Jahres '17 nach dem Millenium gesehen, wahrgenommen. Solche, die im Grunde niemand darüberhinaus sonderlich angriffen. Eher dienten, das politische wahlkämpfende politische Establishment zu stärken.

Direkt im Hintergrund verschwunden, bei den vielen Meldungen über Gewalttäter, daß in Hamburg richtig Politik gemacht wurde. Mit Zukunftsfolgen für die Welt. Es hat geheißen, ein unübersichtlicher amerikanischer Präsident hätte sich prächtig mit einem russischen,verstanden, einem, mindestens genauso übersichtlich. Mit dem aus den Rußlandgebieten, der dort seit einer Ewigkeit regional die Machtfäden festhält. Einer, der mit der Länge der Zeit seiner Herrschaft jetzt, eigentlich nur noch schräg denkt. Komische Allianzen bildet. Während der aus den Vereinigten Staaten auch einer aus einer obskuren Gegend ist, der nichts als nationale Grenzen überall sieht, die einzelnen Nationen. Obwohl die USA als ein großer Staatenverbund anzusehen sein sollte. Aus vielen Einzelstaaten mit ihren Interessen zusammengesetzt. Was wunder, solange das gut klappt möchte man die eigene Größe, nicht die anderer. Wie zum Beispiel die der Europäer. Das waren sicher noch Zeiten, überhaupt nicht fern, als jeder nationale Europäer einzeln vor den US-Präsidenten hintrat, ihm sein Leid klagte; auch über seinen regionalen Nachbarn. Wobei bei einem lauschenden amerikanischen Präsidenten Rührung aufkam oder auch nicht, weil der eine ihm gewiß nützlicher war als der andere.

Das alles befand sich ebenfalls in Hamburg. Der eine Exklusiv-Amerikaner, der den Klimawandel leugnete, eine nordamerikanische Nationalkrone hochhielt. Mit dem einen Russen konnte er es wahrnehmbar gut, mit dem, der ihm insgeheim geholfen hat, gewählt zu werden. Hier, an dem Ort, in Hamburg, begegnete man sich zum ersten Mal persönlich. Hatte sich scheinbar sofort viel zu sagen. Redete ewige Stunden miteinander. So viele Themen hatte man befreundet zu besprechen. Während man über das Klima nicht sprechen wollte. Der wahrnehmbare Wechsel im Erdklima, hier nicht existent, nicht wichtig, wiewohl Nordamerika als kein Gebiet angesehen werden kann, auf dem all das, was sich an Wetteränderungen vollzieht, nicht wahrnehmbar wäre. Jedes Unwetter kommt mächtiger über die US-Amerikaner als früher, irgendwie.

Auch in Wirtschaftsfragen kam es zu keinen besonderen Antworten, nur zu denen, daß der Vorausgeher der Nordamerikaner sich altnational sah. Auch, was die Wirtschaft anbetraf Grenzen undurchdringlicher halten wollte. Alles für die heimatlichen Wirtschaftsunternehmen. "Protektionismus" nennt sich diese Politik. Wobei das Problem am Protektionismus ist, daß jeder mit jedem handeln möchte, eigentlich. Was hieß, nicht einer kann alle Vorteile haben, auch dem anderen muß gegeben werden, sonst funktioniert für einen selber nicht notwenigerweise viel. So das Rädchen mit dem Nationalen drehen, da kann auch was mies laufen. Man darbt ein klein wenig, dafür ist man exklusiv national für sich. Könnte ein britisches Lied sein, derzeit.

Die Briten jedoch, die ersten Bevorzugten aus Europa bei dem einen Nordamerika-Präsidenten. So stellte sich das jedenfalls dar, kurz nach der Amtseinführung des einen. Bleibt abzuwarten, wie sich das mal zeigt. Wie das mal deutlicher in den Vordergrund tritt. Daß die Briten in der Günstlingswirtschaft des Jahr-'17-Präsidenten weit vorndran wären. Daß sich hier der starke Arm für das Britische Königreich wirklich befindet, der Arm, nach dem Briten fassen könnten, hätten sie ihn nötig.

Ehrlich, wer oder was sind DIE, die in Hamburg da Steine schmeißen und Gewalt übten, Polizisten verletzten? Viel von ihnen bleiben wird wohl nicht. Außer die eine oder andere Gesetzesverschärfung. Höhere Gefängnsistrafen fürs Krawallmachen, das Hooligan-Wesen.

Klar, die Zeiten in Hamburg waren mancherorts ein blutiger Abenteuerspielplatz. Der eine oder andern könnte mit Sicherheit bei Freunden was von einer "Heldentat" zu erzählen haben. Während anderswo die harte Weltpolitik gemacht wurde, die zählt. Die deutschregionale Zukunft - eine Bundestagswahl steht in absehbarer Zeit bevor - scheint eine ziemlich Konservative. Konservative wohin man blickt. Mit einem schlimmen braunen Rand. Den bösesten braunen Flecken allerorten. Alles, gleichfalls aus dem Konservativen geboren.

Jetzt bereits abzusehen. Daß nach dieser Wahl in der deutschen Regionalität nur ein paar traute Gesichter bleiben. Dauerbleiben. Auf ihren Machtgestühlen  hocken sie weiter rum. Während ihr Hintergrund sich tatsächlich ziemlich verändert hat. Geradezu eine andere, gewandelte Landschaft ist. Daß manches, was heute noch so und so scheint, morgen Vergangenheit sein könnte.

 

 

 

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