Das alte Etikett mag man nicht gerne für sich
Mann, Mann. So viele Rechtsdrehende. Und sie wollen als alles mögliche erscheinen. Nur nicht das, was sie sind: Faschisten. Dieses Etikett mögen sie nicht.
So benennen sie sich höchst ungern. Etikettieren lieber neu. Weil jedem das Wort "Faschismus" zuviel erzählt. Viel zu viel.
Die Wörter "Faschismus", "Nationalsozialismus" ...
Man siehe nur die in Polen. Um von sich abzulenken, deuten sie nach anderswohin. Zum Beispiel in Richtung der Europaregion Deutschland. Sprechen die deutschregionale Vergangenheit oft an. Insbesondere die.
Alles die reinste Ablenkung. Sogar neue Reparationszahlungen werden nun verlangt, so klingt es aus Polen. Die regierende Rechtspartei unterstützt einen polnischen Antrag, der Bezug nimmt auf diese alte deutsche Zeit. Als das den Reichsdeutschen Wirklichekt war, was den Polen momentan ständig droht. Real werden möchte DAS in Polen schließlich.
Wenn nicht ER, der Nationalsozialist, dann zumindest DER, der "Duce". Der "Duce", dieser altvordere Italiener. Kein Rot-, Weißwein aus der italienischen Region.
So eine Art zivilgehender "Duce". Einer, der seine Uniform als Dauerkleid ausgezogen hat. Dafür in Anzug und Krawatte oder in einem entsprechenden Frauenkostüm, daß er umgeht.
Geradezu so ist es in Polen. In Ungarn. Und in der Türkei. Sie tarnen sich in Zivilgewändern. Als hätten sie viel Ziviles.
Dort, in der Türkei, wurde ja beispielsweise vor einem kurzen Weilchen erst ziemlich laut rumgeschrien, von wegen der reichsdeutschen Vergangenheit. Über die anscheinend die türkische Bevölkerung recht gut Bescheid weiß.
Nur, das Eigene vornedran, das scheint dieses Volk dabei schlechter zu durchblicken. Das, das mit seiner Schreierei von sich abgelenkt hat.
Es redete davon, der Geschichte einer anderen Region, daß es selber nicht in Blick geriete. Der eigene kleine Faschismus im Staate. Das "Ermächtigungsgesetz". Der eine Dekrete-Vorherrscher. Der sich mit einer neuen Verfassung "ermächtigt" hätte. "Ermächtigt" wird. In nicht all zu ferner Zukunft. Derjenige, der von türkischem Großtum spricht. Nationaler Größe. Das alte osmanische Reich möchte er zurückbringen, wiederkehren lassen.
Da haben die in der Türkei das allerwenigste irgendwas mitgekriegt. Vor allen Dingen nichts vom Charakter der Leute, die sie am Schluß regieren. Nach dem Motto: "Ein Volk, ein Führer"! Als ob diese Ablenkung, kurz woanders hinzuzeigen, für alles hierbei genüge.
Und auch die in Polen sind geradezu abgelenkt. Obwohl sie vieles deutlich sehen, vor allem so Kleinigkeiten aus vergangenen Zeiten einer benachbarten Region. Nicht die pure Gegenwärtigkeit dessen in der polnischen Heimat selber vermuten, was so Ansager den Staat und seine demokratische Ordnung angreifen. Die den Italiener im Sinn haben, den "Duce".
Blutigste Gegenwart, das, in Polen, in Ungarn. Und in der Türkei. Ihnen überall ist der "Duce". Ohne Gardeuniform.
Der Faschist blickt hier den Völkern entgegen, wenn die daheim das vertraute Fernsehgerät einschalten. Ansprachen der sie Regierenden bezeugen. Die, die ihnen ihre neu aufscheinenden Gesellschaftsformate mit all ihren Notwendigkeiten deutlich zu machen versuchen. Umschreibungen abliefern, sogar mit einem umfänglich verzerrten "Demokratie"-Sprech. Daß das in einem "nationalen" Interesse wäre. All DAS, DAS mit ihnen. Das, womit sie sich selber und ihre ureigenen Absichten weichzuzeichnen und zu kaschieren suchen.
Daß ja keiner IHN möglichst wo blickt, den "Duce".
Den "Duce" zumindest. Den "Duce", weil für das andere, vielleicht den "Führer" ... Dafür hat man noch einiges zu unternehmen. Draufzusetzen. Mit sich dahin zu kommen, wo ein "Führer" hingekommen war, keine einfache Angelegenheit.
Der "Duce" war ein Gewaltherrscher, aber sicher ist er "einfacher" als der "Führer". Der "Führer", der hatte noch ein paar Qualitäten dazu, die denen eines "Duce" noch die Krone aufsetzen.
So ein "Führer", der verlangt einem noch was mehr ab, als "bloß" der "Duce".
Um dem "Führer" nahezukommen, an ihn ranzustinken, müßte man beispielsweise in der Türkei ja fast was wie die Osmanen damals mit den Armeniern unternehmen. Müßte ein neuer "Marsch" veranstaltet werden. Wie so gewisse osmanische Regionalführer, gedeckt von ganz oben, ihn für die aufmüpfigen, uneinsichtigen Armenier auf den Weg brachten. Vor einhundert Jahren.
Das mit den Armeniern, ein türkisches Geheimnis. Verklärt und weichgezeichnet werden die Vorgänge, die mit ihren Vorvätern zu tun hatten, in der Türkei. Schulklassen lernen so geringere Zahlen, harmlosere Umschreibungen, Weichspülerinhalte, das Alte anbetreffend.
Wer könnten so die neuen Armenier sein? Demnächst, daß einer was für sich dazugewänne, über das Maß des "Duce" hinaus?
Viel deutet wohl auf die Kurden hin.
Bei einer guten Gelegenheit. Kommt Zeit, kommt Rat. In der Türkei.
Könnte sein, daß man für so was längst was vorbereitet hat, in Beamtenapparat-Schubläden. Wie ehedem. Das für die Armenier. Bei dem, wie man von den Kurden spricht. Die Tonart dieses Staatspräsidenten und so, sein Zungenschlag. Der präsidiale Oberherrscher, der schließlich seine Herrschaft auf der "Terrorbekämpfung" fußen läßt. Dieses Dekret.
-----