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Blog von TeddeMehr

Ein Weichzeichnerwort

21. August 2017 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware

Ist "rechtskonservativ" denn kein Weichzeichnerwort?

Es steht für konservativ, der Konservative, weitestgehend der mit dem Hergebrachten. Auch rechts von der Mitte könnte sich so ein Konservativer sehen.

Nur, in dem Sprachgebrauch: Drängelt das, benennt sich einer mit so was, nicht weiter an den rechten Rand hinaus, das Wort "rechtskonservativ"?

Und was ist dann zu blicken, was kommt dort in Sicht? Wenn was mit der Nation, Spießbürgerlichkeit, der eigenen Intoleranz, Ignoranz, dem Rassedenken ein wenig sehr überhand nimmt? Wird dort was ein wenig zu stark mit Schmu besetzt?

In Europa gab es sie ja längst. Einzig und alleine die Weise, daß so welche vorherrschten, das ist ein klein wenig länger her. Tiefste Vergangenheit heutzutage. So dieser Personenkreis. Zum Vorschein kommen hier der "Duce", ein "Führer".

Das waren richtiggehend Zeiten,, da nannte sich der "Duce" noch DAS: einen Faschisten. Wie sich der erste der "Nationalsozialisten", die Nummer eins dieser Parteineugründung in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts, was derartiges hieß. Sie bezeichneten sich "Nationalsozialisten". "Nationalsozialismus", in dem Sinne ebenfalls eine irreführende Bezeichnung, weil das mit üblichen Sozialismus, daß es dem Einzelnen besser gehen sollte, weniger zu tun hatte. Eher lag das Augenmerk auf "national". "Sozialismus" stand für was Durchgreifendes, das jeden in Beschlag nimmt, keinen außen vor läßt.

Erst heute, nachdem es in der europäischen Geschichte so einen tollen, nachvollziehbaren Abdruck durch sie gibt, daß bis heute selbst kleinere Kinder was davon wissen, von "Faschismus", "Nationalsozialismus", müssen sie sich neue Namen geben, ausdenken, sich verharmlosend zu umschreiben.

Geradezu deutlich, daß Faschisten es ablehnen, mit den früheren Faschisten in Verbindung gebracht zu werden. Höchstens hinter vorgehaltener Hand, daß sie sich so noch heißen.

SO wollen sie am liebsten nicht gesehen werden: als Faschisten. Sie sind gewiß keine Faschisten, wiederholen sie der nachfragenden Welt. Obwohl sie im Grunde ganz die ähnlichen Gesichter vorzeigen, entwickeln. Rechtlastigen Despotismus voranbringen wollen. Einen rechten Despotenstaat für sich wünschen.

Wie etwa die im heutigen Polen. Oder in Ungarn.

Alles rechte Leute, die wahrscheinlich nur deswegen noch in der relativ demokratischen Europäischen Union sind, weil sie die russische Aggression fürchten. Daß ihnen vielleicht die Resteuropäer, Nordamerikaner weniger zu Hilfe kämen, wenn sie sich von der Union lösen würden. Für einen erneuerten Exklusivstaat. Einen rechter Machart. Quasi faschistoid. Die Befürchtung bei ihnen am Ende groß, die Russen könnten mit ihrer Herrschaft wiederkehren. Was für viele von ihnen auch kein Vorteil wäre. Obwohl die Russen ...

Und dann das, was sich an Faschismus in der Türkei abspielt. Faschismus durch Leute, die überall anders hindeuten, daß dort die Faschisten wären. Damit ja der Eindruck in ihrer Bevölkerung nicht aufkäme, einer, sie selber anbetreffend. Daß jemand sie als die wahren Faschisten in Europa entdecken könnte. Deswegen wissen sie sogar über die europäiische Geschichte von früher genauer Bescheid, benennen europäische Regionen mit gesellschaftlichen Verhältnissen aus der Vergangenheit, politische Verhältnisse, die dort erst wiederkehren müssen. Während sie in der Türkei. In der Türkei beherrscht DAS das Bild, ist ganz uralter Faschismus regelrecht an der Tagesordnung.

Vielleicht ist DAS ja insbesondere die Wahlempfehlung des einen türkischen Staatspräsidenten, eines Rechtsdrehenden mit theokratischen Nebenerscheinungen. Das, daß die Türkischstämmigen so welche wählen sollten, geradezu DIE. Die in so Jahre zurückkommen möchten. Die Deuschregionalen einmal in die Jahre  vor Adenauer, Erhard; die in Frankreich in die vor De Gaulle.

Vor Adenauer, Erhard. Oder De Gaulle Man stelle sich vor.

Herausragend vor Adenauer, weil Adenauer gemeinsam mit De Gaulle, dem französischen Staatspräsidenten, das mit der europäischen Union anleierte.

Tiefe Gräben zwischen den Ländern, die De Gaulle und Adenauer zuzuschütteten, Durchaus was, was eine Anstrengung war. Geradezu eine herausragende Lebensleistung von De Gaulle und Adenauer. De Gaulle, ein Antifaschist, dessen Grab im heutigen Frankreich, Jahr-'17 nach dem Millenium, von Bestimmten gerne geschändet gesehen wird.

Aber SIE, die in der Deutschregionalität, diejenigen, sie wünschen sich ausdrücklich jenseits davon zurück. Jenseits der Tage von Adenauer und Erhard.

Erhard, der war an der Stelle deutschregionaler Kanzler in den sechziger Jahren. Hatte jedoch den und den Posten bei Adenauer.

Fast könnte man in Lachen ausbrechen, wäre das Thema nicht so ernst: vor Adenauer, Erhard , das reden SIE. Im Europazusammenhang De Gaulle und noch ein paar andere Staatsführer; selbst die Briten konnten damals nicht verzichten, sich an diesen gemeinsamen europäischen Tisch dazuzusetzen. Sicherlich britischere Briten als die heutigen.

Also, jenseits von Adenauer, Erhard sieht man für die deutsche Europaregion erst mal die Alliierten. Die, die als Besatzungsmacht nach dem großen letzten Krieg die deutsche Region in verschiedene Abschnitte aufteilten und verwalteten. Durchaus nett. Die Deutschen gewannen durch sie einen gewissen anderen Blickwinkel, eine veränderte Wahrnehmung auf die, die davor bei ihnen mit ihrem hervorgehobenen "Deutschtum" ihr Schicksal bestimmten. Was in einem schlimmen, allumfassenden Mißgeschick endete. Einem wahren Großverlierertum.

Demnach, was war DAS vorher, dasjenige vor den Alliierten? Welches Zeitalter taucht dort aus dem Nebel auf, was ist das zu blicken? Zuvorderst SIE, die Faschisten, die sich "Natioalsozialisten" tauften.

Nachdem DIE im Heute nicht die Weimarer Republik mit ihrer Demokratie meinen ... Den Kaiser allerdings betrachten SIE dabei doch tatsächlich auch nicht. Obwohl das auch ein Kaiser war, der was mit mancherlei Irrtümern, Fehleinschätzungen bereits vormachte, voranbrachte.

Nein, so ein Monarchie-Gehabe legen sie nicht an den Tag. Oder? Dafür ...

 

 

 

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