Einer liest Text ab
Seufz.
So könnt man scheint's was hören.
So ein Jahr-'17-US-Präsident hat's ja auch mal nicht leicht.
Wie er so dasitzt, die Lippen aufeinandergepreßt. Einen vorverfertigten Text liest er vor.
MUSS er geradezu vorlesen. Weil er dazu gezwungen ist, man ihn dazu fast "gestoßen" hatte. Die öffentliche Meinung mit ihrer schreienden Aufregung, die stand dafür.
Also gibt er mal den Vorleser. Ist schließlich auch eine Theaterrolle dann und wann, so ein präsidiales Amt.
Viele Kräfte streiten bei ihm miteinander, und solange so eine kriegerische Auseinandersetzung noch nicht so recht entschieden ist, man eigentlich noch nicht die umfängliche Kontrolle über mancherlei Geschichte hat. Solange ist man zu dem und dem gezwungen.
Zwänge, die dazugehören. In saure Äpfel muß man beißen. Verzieht dabei das eine oder andere Gesicht. Angesäuert oder komisch.
Ross und Reiter hat er nun tatsächlich genannt. In einer seltsamen, interpretierbaren Tonart. Die nicht seine unsprüngliche ist, schon gar nicht so recht seine spontane. Von Spontaneität kann man wirklich nicht sprechen, wenn einer nicht frei spricht. Sondern was abliest.
Ein Verleser von Textzeilen mit einem Maß an Vernunft. Die vielleicht nichts mit seinem wahren Anlagen zu tun hat .
Haben in den US-Landen die Ladebalken wieder ein wenig Pause. Mußte was weggeschaltet werden, verborgen. Bei dem hohen Maß an Aufmerksamkeit. Schwer zu sagen, wie bald man das mit den Systemladebalken wieder zuschalten kann.
Der eine Präsidentenberater, der weiter hintergründig in seiner Nähe arbeitet, der hat ja früher schon öfters davon gesprochen: Es wird ein Kampf. Eine lange währende kriegerische Auseinandersetzung. Geradezu im Krieg befindet man sich. Auf geradem, einfachen Wege wird man nicht dorthin kommen, wo man hingelangen möchte. Man wird wegen Widerständen gut Rückschläge erleiden.
Vielleicht auch, weil es so ist, wie gerade jetzt, Mitte August des Jahres '17. Einige wichtig ins Rampenlicht geraten sind, die nicht einsehen wollten, konnten, daß sie doch besser ruhig und abseits bleiben sollten. Solange was im Staate nur geladen wird. Oder entpackt. Im Hintergrund. Das mit dem richtig großen Entpacken des neuen Systems noch nicht so stattfinden kann.
Viel zu vorschnell gehen sie ran an die Buletten. Fühlen sich zu was aufgerufen. Präsentieren sich freiweg. Die vom "Ku-Klux-Klan". Die alternative Rechte, die "Alt right". "Suprematisten". Die "White power". Die "Aryean Nation". Die amerikanischen Nationalsozialisten, die nicht anders sein wollen wie DIE ehedem in Europa. "Breitbart" und CoKG, das die Pfade herlatscht. Für DAS.
"Supreme" ist dabei nichts Besonderes, nur was für den besonderen Klang. Ins Deutsche übersetzt das Wort "oberst". "Suprematisten" leitet sich demnach bloß von "oberst" ab, könnt man ungefähr wie "Obrigkeitsgläubige, -hörige" übersetzen. "Supreme commander" etwa bedeutet nach der Sprachenübersetzung profan "Oberbefehlshaber", und dem will man scheint's als "Suprematist" folgen, wo immer das mit dem hinführt.
Ansonsten hat das keinen sonderlichen Schmu. Halt klasse anzuhören, das Wörtchen "supreme": "sa-priem".
Also, diejenigen Bestimmten da, äußerster rechter Rand, die kriegen anscheinend mit, um was es sich dreht. Amerikanisch. Und weil das so im Raum steht, wie es im Raum steht, können sie das Wasser nicht recht halten. Fühlen sie sich als Ursprüngliche, die, die man doch bei allem bedenkt, zu was berufen. Derzeit, in den USA.
Auch etwas, mit dem jener Präsident und seine Hinterleute zu kämpfen haben. Vielleicht nicht unerwartet. Diejenigen, die die Lade- und Entpackprogramme für die Vereinigten Staaten ständig neu zuschalten, sabald sie von jemandem anders entdeckt und ausgeschaltet wurden.
Daß der eine Präsidentenberater wieder mal zurückstecken muß, der im Präsidentenhintergrund seinen unübersichtlichen Beschäftigungen nachgeht. Wie er jüngst schon ein paarmal angegriffen wurde. Es Abgesang auf ihn gab. Wohingegen er allerdings doch wieder irgendwann wiederkehrte. Man ihn betrachtet: auf einen bedeutsamen Sesselposten geraten. Und in der Nähe dieses Jahr-'17-Präsidenten bleibt er allemal, gleichgültig, was kommt. ER kann ihn am Ende auch privat mal treffen, mit ihm sich besprechen. An seinem Ohr flüstern.
Schon lästig, so Personen, die mit ihren Macht- und Befehlsstrukturen, ihren jeweiligen Namen und dem, so in den Lichtschein geraten. Auch weil SIE das doch auch sind, DIE, die man schlußendlich meint. Wo man sich selber vielleicht besser noch zurückhält, nicht zu vorschnell überdeutlich wird.
Daß man DIE mal lieber nicht zu verschärft übereilt im besten Licht beschauen würde. Bei dem, was man selber treibt. Obwohl man als Selbiges alles insbesondere auch für sie vorantreibt.
Jetzt hat man erst mal wieder ein Weilchen Empörung in den USA. Kämpft gegen verschiedenerlei an Erregung und Widerstand an.
Der nächste Sturm, den man durchzustehen hat. Im Grunde war darauf zu warten.
Hat man das Unwetter mit seinen Windstärken und allem einigermaßen heil überstanden, ist man gewiß stärker wie zuvor.
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