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Blog von TeddeMehr

Mal gezwinkert (Was mißt man denn was?)

28. August 2017 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware

Uiui, es ist Zukunft, und DIE sind in der Zukunft angekommen, mit ihren ölraffinerierten Fahrgeschäften. Die ...

Die hinten hinausblasen, daß man am besten DAS nicht messen sollte. Daß man die Werte besser übersieht, drüber hinwegsieht. Auch das betrachtet man lieber nicht all zu genau, so das, was los ist, was die Anwendungen der Gerätschaften anbetrifft.

Das befreundete Augenzwinkern sollte man statt dessen sehen. Was man sich augenblinzelnd erlaubt hat. Na ja, das hat man sich erlaubt! "Umwelt", wer braucht denn so was?

Sechzehn Millionen Dieselfahrzeuge. Mit der momentanen Drohung, von wegen der Feinstaubbelastung könnte alles mit denen nicht viel weitere Zukunftsreichweite haben. Diesel für mehrere Milliarden an Geldwert, die ebenso auf Halde bei Händlern stehen, in den Verkaufsläden im Schaufenster aufgebockt. Diesel, an denen massenweise Volk derzeit vorbeimarschiert, das gerne was Neues hätte. Weil es aber nicht genau sagen kann, ob da Gerät nicht demnächst nur exklusiv die Leere der eigenen Garage füllt. Läßt es die Haufen zu raubende Asche lieber eingelagert.

Eigentlich liegt der Patient "Diesel" auf der Intensivstation. Man kann derzeit beobachten, wie man die Schläuche der lebenserhaltenden Maschinen hektisch anschließt, das, dem der allzu rasche Tod droht, weiter nur ja künstlich zu beatmen, DEM das Leben zu bewahren. Als "notwendiger Motor" wird der, der auf Diesel fährt, beschrieben. Als "guter Motor". Was ja auch stimmt. Der Motor an sich, bei dem fehlt sich in dem Sinne nichts. Der wär brauchbar.

Daß da nichts fährt, ist auch nicht das Problem, dabei. Sondern das, mit dem man eben in der Zukunftswelt eingetroffen ist. Daß jedermann deutlich mitkriegt, um was man sich nicht so recht kümmern hat wollen. Um das, was an Staub und Emission bei einem Diesel und dem Rest hinten rauskommt.

Eher ungefiltert, daß da alles schön Ungesunde, Umweltfeindliche in die Luft geblasen wird, nachdem man kess, ungebärdig irgendwann damit aufgehört hat, das mit den Filtern weiter voranzubringen. Statt dessen hatte man lieber an was ganz andres gedacht und beim Drumherum billig rumgedoktert, das weite Thema der "Programmanwendungen" gesehen und im Schleicheschritt betreten. Dafür hat man was gemacht, daß ein Fahrgeschäft was merkt. Das bemerkt, wann was vermessen wird, wann nicht. Wann es frei, unbeobachtet rumfährt, wann sich was an Ausstoßdaten zu ändern hat, daß sie nicht so angezeigt wird, die tatsächliche Wirklichkeit als Ereignis am Meßgerät in der Werkstatt.

Damit ist man toll groß gegangen. Mit dem Thema hat man sich hochtechnologisiert abgemüht, statt die Filterentwicklung mit ihrer Evolution voranschreiten zu lassen.

Jetzt drohen den Dieselfahrzeugen so Fahrverbote. Und man hat eigentlich wenig Lust, an sich, bei den Fahrgeschäften viel zu ändern. Nur im geringeren Maße läßt man sich zu was herab, verläßt sich ansonsten voll auf die Politikerwelt. Die sich auch in hellster Aufregung befindet. Anscheinend geradezu vor wenig zurückschrecken möchte. Was schon das Lob zeigt, das man dem altvorderen Ordinärdiesel-Motor entgegenbringt.

Daß der Druck auf die Industrie, was voranzubringen, gerade im europaregionalen "Innovationsland" Deutschland, lachhaft scheint. Unernst wird überall von jedem gegrinst, täteräta. Alles sehr, sehr unbeweglich. Daß Bevölkerung scheint's eher die dröge Verkaufsladen-Dieselwelt doch noch kaufen soll, die momentan in Massen auf "Kauf mich"-Halde stehen. Weniger, daß eine vorvorgestrige "Modifizier"-Industrie zu Potte zu kommen hätte. Mit brauchbaren Filtern, einer wahren Verbesserung und Innovation bei der Filterung der Emissionen. Oder mit was total Neuem, einer Neuigkeit.

Eine Industrie ist in den Blick geraten, die es sich bequem im Vorvorgestern eingerichtet hat. Das Gestrige, das sie seit Jahren als was "Neues" abfeiert. Das ganz Alte, an dem sie nicht das mindeste für verbesserte Filteranlagen sorgen wollten. Alles ließen sie wie gehabt, in Wahrheit. Wie die Tage in den vierziger, fünfziger, sechziger, siebziger Jahren wird kummerfrei hinten rausgeblasen.

Dafür entschieden sie sich. Fürs Achselzucken. Auf das haben sie gesetzt, daß zur rechten Zeit den richtigen Politikern hingeblinzelt werden könnte ... Dann würde all das Schwere sofort wieder leicht. Dann sind Zukunftstage, und man ist eigentlich nicht dort, in keiner Art irgendwelcher Zukunftsumgebung, kriegt aber trotzdem großzügig wie verrückt auf die Schulter gehauen.

Künstlich wird gut von den altvorderen Sachen aus tiefster Vergangenheit geredet. Besorgte Augen blicken auf das Untote herab, das man mit zahllosen Schläuchen an Beatmungsgeräte angeschlossen hat. Es kann doch nicht sterben, oder? Es MUSS am Leben bleiben. Wie lange könnt es noch in der Weise rumfahren? Wie viele Jahre es unbeschwert, sorgenbefreit weiterfahren lassen, wiewohl es seit einer halben Ewigkeit so fährt? Modus: althergebracht "ignor", "juckt nicht".

Tja, weit im Hinterfeld könnten die im "Innovationsland" Deutschland lange sein. Bestes rückwärtiges Pelloton. In dem man sich freut, daß man die am Berg ab und zu blickt. Wie sie sich nur abrackern, mühen. Langsam sind sie; werden schon einzuholen sein. Von IHNEN. Denjenigen, die ihre Fabriken und Fertigungsanlagen motortechnisch und ladestationsmäßig auf kaum was Neues vorbereiten. "Ladestationen", pah, dafür wollen auch andere sorgen. Sollen es anscheinend sogar, als wäre das nicht auch ein Geschäft.

Das könnte ja noch mal eine böse Überraschung geben, für was auf Deutsch, wenn die, die heute alle Autos bauen, das Massensegment demnächst treffen. Mit Fahrzeugen kommen, auf die sich die Leute stürzen werden. Daß das altmotorisierte schädliche Museumsstück endlich aus der Garage rauszuschmeißen wäre. Richtung Schrottpresse damit zu reisen. Ein-, zwei-, dreijährig. Was immer. Das hat keinen Halt. Höchstens an der einen oder andern Ampel.

 

 

 

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