Sicher MUSS da wer was
Wieder wird auf das Insektensterben aufmerksam gemacht. Zu lesen war: "Die Landwirtschaft MUSS umsteuern?"
Wirklich? MUSS die das?
Wird DIE das?
Aber sicher! Gewiß wird DIE das!
Die Antwort kann man sich mit einiger Sicherheit geben: Da wird wahrscheinlich wenig bis noch weniger umgesteuert werden.
"Glyphosat" beispielsweise hat einen Freifahrschein. Dauerkarte. Anderswo nennt sich so was: "Persilschein".
Der Glaubensstreit geht unablässig weiter, ob Glyphosat nun schädlich ist, krebserregend beim Menschen oder nicht.
Warum kommt man nicht zu Potte mit Glyphosat? Antwort: Weil Glyphosat so nützlich ist. So allumfassend nützlich. Einfach im Gebrauch. Es behebt dem Turbo-Bauern seine Schädlingsbefall-Probleme, hilft gegen sein "Unkraut".
Sogar Spuren im Bier gibt es, Glyphosat-Spuren. Daß das Reinheitsgebot beim Bier infragegestellt werden könnte.
Würd man nur mal was ernster nehmen im Leben.
Bloß, voriges Jahr soll's noch höhere Glyphosat-Werte im Bier gegeben haben. Heuer sind die Zahlen bei den Meißergebnissen rasch minimierter, geradezu moderat. Erzählen wenigstens die Meßwerte-Leute, die dort neu gemessen haben.
Vertraust du ihnen? Möchtest du ihnen vertrauen? Schließlich: Vielleicht wurden letztes Jahr welche angerufen da. Hat man sich eingehender mit Leuten unterhalten. Gesagt: Die können doch nicht so für Aufregung sorgen, oder? Pferde scheu machen. Auch das sind, quasi, doch nur Menschen, die, die was vermessen sollen. Vielleicht kommt das mit den Messungen bei den fahrbaren Gerätschaften auch wieder in Ordnung. Wird was besser an so Meßdaten, ohne daß sich was gebessert hätte. Demnächst.
Es wird davon geredet, daß du geradezu ein paar tausend Liter Bier am Tag trinken müßtest, bis du was von der Schädlichkeit von Glyphosat merken könntest. Auf die Dosis kommt's bei Glyhphosat doch an, wird einem in Tausend Artikeln mitgeteilt. Und, wie erwähnt, für dich selber braucht's schon was mehr an Dosis. Außerdem, wer stirbt hier je unmittelbarer an was? Kein Raucher stirbt an seinem Zigarettenkonsum sofort. Es dauert, bis sich was bei ihm entwickelt. Jahre. Und dann könnt's 'ne ganz andere Todesursache geben. Krebs und das, das hat viele Möglichkeiten. Krebs und das, das ist zumeist das Ergebnis von was über einen längeren Zeitraum.
Nicht einzusehen, wie man das mit dem Rauchen bewerten könnte, wäre dafür der nächste Zeitgeist, nicht wahr? Daß,sich da was an deiner Gesundheit ändert, braucht's ein geraumes Weilchen der Fortentwicklung. Langjährig müssen die meisten rauchen, und der eine oder andere kann das sogar noch ein bißchen länger. Weil jeder eine andere Konstitution hat. Der eine kippt mit vierzig, fünfundvierzig aus den Galoschen, bei all der Raucherei, der andere raucht noch mit achtzig die eine oder andere Zigarette am Tag. Möchte auch im Alter nicht auf diesen "Genuß" verzichten: Zigarre, Zigarette, eine Pfeife.
Das muß man verstehen.
Am schlimmsten ist Glyphosat demnach nicht für das Menschenwesen, sondern für die sich ebenso entwickelnde Umwelt. Die sogenannten "Unkräuter", die es ausmerzt. Durchaus Heilkräuter dabei, die man im Mittelalter oder so hernahm, die zig Tausendsten Salben oder sonstige Tinkturen damit zu verfertigen, so Zipperlein bei sich abzustellen, zu mildern. Kräutersorten, die der heutige Bauer in seinem großgehenden computerisierten Industriegeist kaum mehr irgendwie größer kennt. Daß da was vielleicht für seinen Hausladen zu ernten wäre, was am Rand oder zwischendrinnen mal selbsttätig mitwächst, wüßte er nur über was Bescheid. Hätt auch nur ein wenig Ahnung davon.
Die Würmer, die "Helferlein des Bauers", die ihm den Boden früher immer kostenlos auflockerten, vielerlei anderes, das normalerweise dem Boden nützlich wäre, das wird auch großflächig weniger mit Glyphosat. Hungriges Gewürm nahe im Siechtum; unlustig bei der Vermehrung und das. Seiner Bodenarbeit kommt es zusammen mit dem anderen weit weniger nach wie früher noch. Das alles, das mit Glyphosat mit "abkackt"? Schleichend ist die Krumme tot.
Na ja, was schreibt einer hier? Der Regenwald wird abgeholzt, Geschäftsmänner tanzen derzeit in Brasilien auf den Tischen, prosten sich mit Champagner zu, weil sie in ein Naturschutzgebiet dürfen. Die Weltmeere werden mit 2,1 Millionnen Fischereigeräten mit jeder Menge irre riesigen Fangnetzen gehirnschwanger leergefischt. Fazit: Es bleibt nicht viel was übrig. Die Menschheit will es einfach, verkloppt zu werden. Mehr schlimme Unwetter erleben. Eine spannende Gegenwart eben,, eine noch spannendere Zukunft. Jeder kann sich die Frage stellen: Wann fängt Zukunft an? Kein Stein muß bald auf dem anderen bleiben, walten die Mächte. Nicht wahr? Wenn man nicht vorher für sich selber mal für einen unvermittelten nuklearen Winter sorgt.
Hübsch in Echtzeit mitzukriegen, Ende August des Jahres '17 nach dem Millenium: Houston, eine Millionengroßstadt in Nordamerika: nabgesoffen. Wirbelsturm "Harvey" haut mächtig rein im Land des großen Klimawandelleugners, des einen Jahr-'17-Präsidenten. Der auf vielerlei Weise ein ganz komischer US-Präsident ist, so "Make america great again". Hier ist ein großer Sturm zu beobachten - und es ist keine Szene aus einem Emmerich-Katastrophenfilm, in dem die Wasserfluten durch Großstadtstraßen schwappen. Es ist keine Fiction.
Und die Wettermeldungen, die werden mit jedem Tag bedenklicher so, daß man es mit der Angst zu tun kriegen möchte, zieht wo in der lokalen Nähe ein Gewitter auf. Verfinstert sich der Himmel in der näheren Umgebung mal.
Klar doch, es stimmt: Die Menschheit möchte auf die Nuß! Sie kriegt mit ihren Milliarden auf die Nuß! Die fallenden Hände des Boxers mit seinen Schlägen werden von mal zu mal härter. Treffen spürbarer. Hauen rein. Daß man da nicht mal hilflos durch den Ring taumelt ... Ein Handtuch, daß es aufhören könnte, wirft da jedoch keiner.
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