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Blog von TeddeMehr

Nachgeborene Erbnehmer (Das Erbe genommen, nicht zurückgewiesen)

18. August 2017 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware

In ihrer Ewiggestrigkeit leben ein paar Leute anscheinend davon, daß sie insbesondere Nachgeborene sind. Also welche, damals, als was Schlimmes los war bei so Vorvätern, noch nicht geboren. Auf der Welt.

Das sehen sie als dabei wichtig an.

Deshalb kann man an was auch nicht schuld sein, wenn es einen damals noch gar nicht gegeben hat, dieses Mantra wiederholen sie ständig.

Schon klar, auf der Welt war man damals an sich noch nicht. In dem Sinne kann man auch nicht an was von früher die Schuld haben. Nur, man kann trotzdem was davon haben, etwa ein Erbe. Indem man eine Erbschaft annimmt. Angelegenheiten nicht von sich weist, sondern Kleinigkeiten für sich übernimmt.

Daß das Altvordere schließlich, wird man das, ein Erbnehmer, in gerader Linie auf einen selber zielt. Daß man dem im Grunde verhaftet ist, doch neu die Haftung hat. Die Verhaftung darin.

Als jemand, der die direkte Erblinie von jemanden genommen hat.

Quasi so ein Erbschaftannehmer wird, auf den beispielsweise der mit dem Bärtchen, der "Breitbart", der nicht das bißchen was mit Charlie Chaplins "Tramp" zu schaffen hatte, außer daß er dessen Aussehen nachgeäft hat, bevorzugt hoffte. Dafür ließ er die Frauen nicht größer im verlorengegangen Krieg kämpfen und sterben. Aus dem Grund sorgte er dafür, daß die Weiber nicht in die Schlachtengetümmel zogen, seine schnöden Restlebenstage doch auch ein wenig mit zu mehren. Indem sie den Gegner aufhielten, sich dafür bei einem Kampf für ihn aufopferten

Auf Nachkommen zählte ER. Dem weiblichen Körper entsprungen. Welche, die das von ihm verblendet übernehmen sollten. Am liebsten männliche Sprößlinge.

Und derartige, die diese Erbschaft nicht links liegen lassen wollen, scheint's heute ein paar zu geben. Ihre frische Larven sind zu gewahren. Vernehmen lassen sie sich. Mit Worten, die das Alte nur ein klein wenig anders umschreiben. Wenn sie beispielsweise nicht von "entarteter" Kunst sprechen, sondern von "entstellter". "Entartet", das war ehemals SEINE Sprachregelung; ihnen fällt an Variation profan "entstellt" ein.

Wie sie, weil ihnen die hauptsächliche mediale Berichterstattung nicht recht paßt, das frühere Wort von der "Lügenpresse" zum Aufklingen gebracht haben. Wiederkehren ließen. Jenes, das die SEINEN von damals für Presseleute erfanden, die nicht in ihrem Sinne schrieben. Eher sie in ihren Schlagzeilen, Artikeln oder unter Bildüberschriften zu entlarven suchten.

Deshalb diese über sie aufklärungswilligen Presseleute von IHNEN und IHREN Medien als die mit den Lügen bezeichnet.

Die sollten herausragend lügen, die ihren wortreichen Abbildungen, mit denen sie selber nichts als die Hucke vollogen oder Sachverhalte etwas in einem falschen Sinn umschrieben, demaskierten. Zum Beispiel eine nützlichen Neuigkeit, die sie für sich hernahmen, um Leute zu diffamieren, aufdeckten. Statt das IHRE: jene Wirklichkeit von Geschehnissen, mit abzubilden.

Für SIE war einzig und alleine das wahr, wirklich, was bei ihnen ins Bild paßte. Sonst nicht viel.

Tatsache, SIE selber wollen vor allem eins nicht: entdeckt zu sein. Daß einer ihrer Anhänger mal ein anderes Bild wahrnehme. Nicht den Trug, die Lüge. Die minimiertere Zahl, obwohl ... Die Verharmlosung früheren Treibens. Das Aufrechnen reichsdeutscher Untaten mit Untaten, die andere begingen. Was doch in Wahrheit nichts an den eigenen Untaten ändert. Daß die das Problem bleiben, für einen selber. Daß das Problem anderer hierbei wenig kümmert. So als Kriegstreiber-, verursacher, der sein kriegerisches Vorankommen ein kleines Weilchen siegreich gestalten konnte. Bis ... Bis sich das Blatt zu wenden begann. Daß man das bei einzelnen Siegen Errungene rasch wieder herzugeben hatte. Selber zurückgetrieben wurde, dorthin, wo man herkam. Von Tag zu Tag ein bißchen mehr. Bis der Gegner in dem Krieg überall ankam, dabei auch Dinge blickte. Dinge, die man besser im geheimen Winkel gehalten hätte. Die man vor der eigenen Bevölkerung nur beiläufig, nebenher benannte. Etwas, das in der unablässigen Kriegspropaganda nicht zu deutlich hervortreten durfte. Weil man sich den "totalen Krieg" wünschte, um das eigene Biederleben, samt einer Heirat des "Führers", auch das mit den Bunker-Saufgelagen, -Orgien noch eine Zeitlang aufrechtzuerhalten wünschte.

Jene Leute, die selbst noch Kinder, Jugendliche mit Waffen versahen, sie in den Kampf schickten, waren am Schluß in ihrem allumfassenden Verlierertum wirklich ganz groß. Ungehemmt alles hatten sie am Tisch und in den Pott geworfen. Wenig blieb übrig.

Und deren Erbe, DIESES Erbe, das wird im Ernst von Leuten gegenwärtig genommen. Die und die lassen sich gegenwärtig blicken als die Erben. Die Erbfolger nennen sich dabei "Nachgeborene, die keine Schuld" hätten. Sonst jedoch nichts anderes sind als die früher mal.

Angenommen haben sie es, sind Erbfolger. Nichts brüsk zurückgewiesen. Abgewunken: Behaltet's euch lieber. In der Tonne. Wo es hingehört.

 

 

 

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