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Blog von TeddeMehr

Aushelfen DENEN mit was aus dem Archiv

20. September 2017 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware

Es ist nicht leicht für die in der Türkei. Angesichts der Zivilgeherei der altvorderen Osmanen. Vielleicht sollte man den Leuten auf türkischer Seite helfen. Aus- und weiterhelfen. Schließlich waren auch kaiserliche Deutsche dort, wo so jede Menge Osmanen bei den Armeniern waren.

Die Kaiserlichen dabei fast nie ohne ihre Uniformen. Während man so die Osmanen, wenn man die auf den Fotos so rumstehen sieht, eher nicht uniformiert wahrnimmt. Aber mit so Stöcken in der Hand; sicher auch als Spazierstöcke zu benutzen. Während die, die einem als Armenier deutlich gemacht werden, fast nie was Besonderes in der Hand halten.

Weite Gewänder, die Osmanen. Osmanische Spaziergänger. Die Kaiserlichen, denen die Türkeibeheimateten durchaus dann und wann liebend gerne das allermeiste der damaligen Geschehnisse in die Schuhe schieben würden, wenn sie könnten, reiten auf Pferden daher. Da und dort werden Planwagen von Rassepferden gezogen. Planwägen, in die man kaum je hineinschauen kann. Auf so Fotoaufnahmen. Immer ziemlich sorgfältig verschlossen, herab- und zugezogen, die Planen der Pferdezugwägen.

Der Witz dabei, tatsächlich: Es gab sie dort, diese Kaiserlichen, beim großen Marsch der Armenier. Und die reichsdeutschen Uniformträger im Namen des Kaisers, die könnten durchaus eine Vorliebe zur Dokumentation gehabt haben. Als so Liebhaber der Bürokratie. In einem Maße, daß man es sich das gegenwärtig durchaus als höhere Wahrscheinlichkeit vorstellen könnte, daß man eventuell doch noch größere Haufen Dokumentente eingelagert haben kann, selbst im Fundus der Gegenwart, in Staatsarchiven. Unterlagen, mit denen man den heutigen Türken glattweg eine hilfreiche Hand hinreichen könnte. Den Türken eine helfende Stütze zu sein, das mit dem großen Marsch der Armenier doch noch ein Stückweit weiter für die türkische Bevölkerung im allgemeinen aufzuhellen.

Das von damals, als man so angenervt war von den Autonomiebestrebungen der Armenier im osmanischen Großreich. Dem Widerstand gegen den erwählten Partner bei einer kriegerischen Auseinandersetzung: dem deutschen Kaiserreich. Die Armenier fanden das nicht besonders, daß die Kaiserreichsdeutschen Bündnispartner waren. Die Armenier blickten woandershin. Die Armenier hatten das mit dem deutschen Reich überhaupt nicht gern, brachten das überdeutlich zum Ausdruck, daß sie auch da anderweitige Vorstellungen hatten.

Dabei geschah es, daß osmanische Regionalgroßscheichs was für die Armenier vorbereiteten. Etwas regional Ausgedachtes. So Scheichs, Regionalfürsten auf alle Fälle, unternahmen das Denken, mit Billigung der Zentralregierung. Und dann kam er, der Zeitpunkt, daß das mit dem Aufruhr der Armenier denen in der Lokalität reichte, daß man das zur Genüge Vorbereitete aus den Schubläden herausholte. Das, was man da für die Armenier als weiteres Schicksal zugedacht hatte, setzte man in die Tat um. Natürlich mit Billigung der höchsten Landeshierarchien des osmanischen Reichs; anders wäre das sicherlich nicht so umzusetzen gewesen.

Die Struktur brach sich Bann. Das begann, was man heute den "Großen Marsch der Armenier" nennt. Nicht das, daß aufschien, das mit dem osmanischen Soldaten- und Militärwesen samt all den schmucken Uniformen. Sondern das, daß man eher zivil rumlatschte. Nach der Art einer Miliz. So osmanische Milizen, Leute in so alltäglichereer Landeskluft, die sind auf den verschiedensten Bildwerken in Sicht. So die waren das, die das übernahmen, den Armeniern auf ihrem Marsch die Begleitung zu sein.

Milizen-Kader, für die man sich entschied. Weniger für das mit dem offensichtlich unifomierten Soldaten. Leute also, hauptsächlich Zivilkleidung an, latschten rum. Aber anscheinend doch als zugehörig zu den einen im Gegensatz zu den gewöhnlichen Armeniern zu erkennen. Daß es seltener zu Verwechslungen mit Armeniern kam, wenn man mal wieder das mit sich auspackte. Schließlich war das ein mörderischer Marsch, auf den sich die Armenier befanden. Der satte eineinhalb Millionen Opfer mindestens gefordert haben soll. Die Zeit des ersten Weltkriegs.

Wobei, das mit den genauen Zahlen und den direkten Handlungsweisen, das ist ein Problem. Die Türken beispielsweise lehren an ihren Schulen glattweg was anderes als häßlichen Völkermord und dergleichen. Sondern verharmlosende Verhaltensweisen der die Armenier begleitenden osmanischen Vorväter und viel geringere Zahlen bei den Verstorbenen. Der Weichzeichner ist das der nachgeborenen Türkeioberen demnach. Das, wovon man nicht abkommt.

Da ist es geradewegs, das türkische Problem. Bei dem den Türken wahrlich ausgeholfen werden müßte. Daß man auf Türkenseite nicht so besonders gut unterrichtet ist. Alles nicht so umfänglich sieht. Unter diesen Umständen, bedenkt man das derzeitige Gegenwarts-Staatssystem der Türkei, von was die außerdem unablässig sprechen, wohin sie während ihren Reden so deuten. Ohne sich selber im Blick zu haben. Da könnte man aus der deutschen Europaregion direkt wirkich mal die hilfreiche Hand rüberreichen, RichtungTürkei. Indem man vielleicht nachsehen geht, in den Staatsarchiven. Was man an so Datensammlung aus dem alten Kaiserreich im Heute in so Geschichtsregistraturen noch so hat. Vielleicht wären ein paar Geschichtsstudenten recht, die Staub von so Blättern blasen könnten, was auf den Drucker legen, was einzuscannen. Manche weltweit aufgestellte Suchmaschine wäre vielleicht ganz scharf drauf, da was Neuigkeit aus der Vergangenheit zu verbreiten; auch Geschichtswissenschaftler in anderen Weltregionen, denen jede Aufhellung immer recht ist ...

Wirklich, das nebenher dabei nicht zu vergessen, dieser türkischer Wunsch, anderen mehr von dieser Schuld der Marke "Völkermord" aus dem Ersten Weltkrieg in die Schuhe zu schieben. So bestimmt den Kaiserreichsdeutschen. Denen, die deutsch redeten, damals. Hatten sich ja auch als "Verbündete" nicht ferngehalten, sondern sich großspurig verwickeln lassen müssen, die Kaiserlichen. Präsentierten den Kaltblütigen. Hatten tatkräftig da und dort unterstützend mitgemacht. Man selber immer einwandfrei prächtig uniformiert. Fast, als wäre man kurz gefragt worden und einem selber war das egal, ob man als was zu erkennen war oder nicht, Man war und blieb das, was man war: ein deutscher Kaiserreichuniformierter. Während die Umgebung ringsum hauptsächlich von Zivilgehern vollgestellt war. Auch bei dem, womit anscheinend niemand ein besonderes Problem hatte. Das gesamte greuliche Treiben.

 

 

 

 

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