Die, dem Wort "alternativ" ein Spott
Ein ganz und gar unschöner Ort voller unausstehlicher Worte, Sätze und Verhaltensweisen, der steht unmittelbar bevor. Quasi hat man dieses Erscheinen unmittelbar, wird nur im Drögen, Abgehalterten sehr schlecht wahrgenommen. Als bräuchten Leute eine Brille, ein Hörgerät oder einen Muntermacher. Mit Sicherheit alles zusammen.
Es ist ungeheuerlich unausstehlich, was da ein schnöder Wahlabend an Billigkeit mit sich bringt. Bleiben die Verhältnisse weiterhin so eingefräst, zementiert, wie sie sich derzeit ohne Unterlaß in den Prognosen darstellen.
Es ist geradezu unfaßlich, unbegreiflich.
Selbst welche, die weiter dauerherrschen wollen, auf dem steten Posten festgetackert zu bleiben gedenken, kriegen bereits was von der ganz und gar unaussprechlichen Ekelhaftigkeit mit. So Sxhreistimmen klingen ihnen bei Wahlveranstaltungen auf. Derweil sich die greulige Tunke weiterhin erst in Vorbereitung befindet, aufgekocht wird. Allerdings ziemlich parfümiert im Geruch, sonst müßt ja wer was riechen können.
Nur noch ein paar Tage, bis alles aufgetischt wird, es noch deutlicher losgeht, als wäre es nicht längst deutlich genug. Die Bediensteten haben das Serviergeschirr und dem, mit dem was ein Momentchen noch abgedeckt sein wird, bereitliegen, es kann dort bestimmt stilvoll zu Tische gegangen werden. Es wird doch munden, oder?
Deutschregional wabern so die dichtesten Nebelschwaden durch die Lande, dabei herrscht ein Art unsäglicher Gestank, den allerdings die wenigsten riechen können. Nichts und niemand scheint ein paar Meter weiter sehen zu können. Keinem steigt ein Duft in die Nase. Bleierne Schwere drückt herab. Das Gähnen regiert, der dauerdröge Blick. Der Augenaufschlag kindlichster Naivität. Eine trunkene zufriedene Trance. In dem Glauben, alles bliebe doch beim alten, wird ins Rund geguckt. Dabei ist das eine Großveränderung, die kommt, ohne daß da eine Bevölkerung die Großbaustelle irgendwie blickt. Wahrscheinlich wegen dieser schrecklichen, lastenden Nebeldicke. Kaum eine Handbreit weiter, daß welche sehen, aber guten Glaubens sind.
Wie klang es in einem Fußballstadion? Die einen meinten "Sieg", die anderen antworteten mit "heil". Dafür würde ich zehn Punkte Abzug verabreichen, mindestens. Vollverdiente zehn Punkte minus. Qualifikation: nicht gegeben. Da kann eine Mannschaft siegen, wie sie will. Wenn der Rest ...
Die Falschheit wird dir gegenwärtig miit so was wie dem Wort "alternativ" benannt. Daß das mit dem Wort "alternatiiv" da tatsächlich nicht zu fassen ist. Da kommt dir was mit dem Wort "alternativ". Geradezu auch noch so was. Und das, das hält sich nochgerade. Geht nirgendwo wie nebenher unter, wie es sein sollte. Obwohl es ganz unter drunter ist. Im Ernst: DAS wird in Echt gewählt.
Dort jedoch was Alternatives für sich zu entdecken ... Das ist, als wär was vor Adenauer, Erhard eine Alternative. Vor Adenauer, Erhardt, ist DAS, DAS, nachdem ein Großverlierertum sich zur vollsten, schönsten Blüte entfaltet hatte. Im besten Licht konnten es die Deutschregionalen, die da damals noch Bürger eines "Reiches" waren, das Verliererwesen in all seinen Ausprägungen plötzlich mitkriegen. Was DIE am Tisch beim großmächtigen Spiel, alles in den Pott reinwarfen. Bis hin zu einem Charakter, mit dem sie einen Deutschen preisgaben ... Um den Gesamtpott dort restlos zu verlieren. Mit einem Blatt auf der Hand, das aufdecken zu müssen, es gibt keine Worte dafür.
Jegliches, was sie vorher hatten, verloren sie damit. Zum Teil setzten sie, als die Mächtigen im Staate, ihr Leben in weiser Voraussicht selbsttätig ein Ende. Weil sie die Geschichten, die sie sehr gut kannten, ihnen erzählt worden wären, nachdem man sie aus ihren Löchern, in denen sie sich versteckten, geholt hatte, nicht in ihren Einzelheiten lauschen wollten.
Und Nachgänger von denen, die jenes Reich auf eine unaussprechlichste Weise verspielten, wollen heutzutage wieder ran die Buletten.
Tja, mit frischen Larven kommen sie einem jung daher. So zeigt sich der Verlierer von damals. Meint wohl, die Tage nach dem Wahlentscheid '33, da war man ein Gewinner. Dann waren das sechs ewige taube Jahre, in denen sich das System zivil auslebte, um dann mit der kriegerischen Veranstaltung zu beginnen. Erst war es der politische Gegner, den sie in ihren grausamen Lagern hatten, dann begannen sie im Kriegshintergrund aus ihrer rassistischen Denke heraus die Lagerwelten im größeren Maßstab zu füllen ...
Ein Weilchen hatte man bei den kriegerischen Auseinandersetzungen auch was gewonnen, bis ... Bis das große Kippen begann. Daß sie mit allem ihres Verlierertums loslegen konnten. Immer markanter bei ihnen, das mit dem Großverlieren. Der Maßstab ihres Verlierewesens kannte keine Grenzen.
Vor dem Jahre '33 waren sie die hauptsächlichen Krawallmacher in ihrer Gesternwelt in den Parlamenten der Weimarer Republik. Jetzt kehren sie so der Gegenwart zurück. Und, wenn sie über der Fünf-Prozent-Hürde bleiben ...
Ihre Perspektive ist die beste. Nicht absehbar, wie die wieder schnell noch unter die fünf Prozent fallen könnten, so stark ist das mit ihnen und den Nebelkerzen, die sie schmeißen, daß sie Leuten was zu leuchten haben. Ihr Wortgeklüngel, das von Lug und Trug, dem Verfälschen von wahren Geschehnissen in ihrem Sinne. Sie sind diejenigen, die wahren Fälscher. Die den, der für die harten Tatsachen, Fakten geht, wie was wirklich war, nicht gewesen sein sollte, als Fälscher bezeichnen.
Praktisch verkehren sie dir alles. Verdrehen dir die Sachverhalte. IHRE Darstellung von realvorgekommenen Geschehnissen ist zumeist höchstens solange wahr, wie ihnen was in den Kram paßt. Ansonsten stört sie die Realität höchstens.
Der Lug, der Trug. Das Blenden. Das ist das IHRE. Damit kommen sie dir an, hoffen ihr Bestes. Daß sie dich täuschen können. Daß du in eine Stimmung geraten bist, die dich nützlich für sie macht. Nützlich ist ihnen das, wenn du sie wählst. Das ist sozusagen ihr Königsdisziplin: von belämmertem, in die Irre geführtem Volk gewählt zu werden.
All das Zukünftige ist wirklich heute bereits bestens im Blick. Nur noch nicht so überdeutlich, wie es sein wird, wenn alles erst ist.
Dann, hat die Wahl erst stattgefunden, kann es allerdings so richtig loslegen. Wenn sie ihre Sitzplätze eingenommen haben, in einem Parlament wie dem deutschen Bundestag. Mitten unter den anderen. Ihnen ständig zuzwinkernd.
Wer im Heute nicht bereits das Vollätzende sehen kann, der wird eine Überraschung erleben. Schon jetzt die Frage: Wer ist der Hindenburg der Gegenwart? Hindenburg, jener Greis mit seinen Seilschaften ... Vor seinem Ableben, daß der Alte DENEN noch kurz wuslig weiterhalf. Deswegen spazierten SIE nach seinem Tod hinter seinem Sarg her.
Grüße entboten Sie - wer hätte die allerdings je gebraucht, diese Ehre, durch SIE. Das mit IHNEN, eine "Ehre" ...
------