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Blog von TeddeMehr

Die Heimat Grimas

13. September 2017 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware

O ja, die Stimme des Einflüsterers. Desjenigen, der sogar bei Tolkien Erwähnung findet.

Derjenige, den Saruman, der Weiße, ausschickte. Saruman, der längst nicht mehr der war, der zu sein er vorgab; Saruman, der mit großen, faszinierten Augen nach Mordor schaute.

Dem greisen König des Reitervolkes war Grima ein Berater. Mit einer Stimme! Einer einflüsternden Stimme. Wenn die aufklang, dann  ... Fast schon, daß Grima der war, der an des Königs Statt herrschte.

Grima, die Figur entstammt einem Buch. Der "Herr der Ringe"-Trilogie. Dort läßt sich Tolkien im zweiten Band ziemlich eindeutig über so einen Charakter aus. Erzählt von einem, der eine Einflüsterstimme hat, eine, die den Geist desjenigen, der sie hört, verwirren will.

Grima wie einer, der dir mit so einer heuchlerischen Lug-und Trug-Stimme den eigenen Müll als Nützliches verkaufen möchte. Daß du ihm den für teures Geld abkaufst. Könnte jeder Verkäufer auf so Kaffeefahrten bestens gebrauchen, so eine Stimme. Wo sie alten Leuten mit ihren Zungenschlag Überteuertes als Billigware verkaufen wollen.

Schon eine Überlegung wert, Grimas Stimme ... So eine Stimme, wie sie Grima hat, wo könnte man sie derzeit am deutlichsten vernehmen? In der augenblicklichen Realwelt. Sozusagen die Stimme bei ihrer Überzeugungsarbeit. Geradezu, nachdem die gegenwärtigen Zeiten dafür sind. Daß dir welche mit ihren Verfälschungen, Unwahrheiten ziemlich massiv daherkommen. Nach Möglichkeit ihr Sinnen, daß du oben und unten nicht mehr auseinanderhalten kannst.

Von woher könnte man sie bereits vernommen haben, die Grima-Stimme? Die Grima-Stimme in all ihrer "Wärme". Mit ihrer eindringlichen "Vernunft". Daß sie verwirren, durcheinanderbringen könnte.

Sag mal, so was, wie so eine sich bestimmt anhört, Grimas Einflüsterstimme, ich könnt sie letztens mal am Radio gehört haben.

Einer, der im Europaparlament sitzt, sprach was daher. Eine Person, die einer bestimmten Gruppierung angehört. Und zwar der, die derzeit in der deutschen Europaregion als "Alternative" ganz groß gehen will. Dort gehörte der dazu, der da Rede führte.

Jede Unausstehlichkeit ganz ungeheuer, gewaltig wie das Allervernünftigste. Voll die Freude gab er kund, über was, das ihm und den seinen zuteil wurde, auch das, vermehrt gewählt zu werden. Nun, diese Parlamentsregion, die dieser britischen EU-Feinde, die der französischen "National front", der "Freiheitlichen". Und eben die jener Deutschregionalen, zu denen der dazugehörte.

So er, wie er klang. So diese Schein-Anständigkeit, -Vernunft, Eindringlichkeit. Wie einer, der dir als letzter Wahnsinn sogar Gesetze schreiben könnte.

Gesetze!

Dort, weiter rechts draußen im den Parlamentsrängen sitzend, sind sie angesiedelt, diese Kreise, diejenigen, die im türkischen Staatspräsidenten geradezu ihre allerbeste Abbildung haben, momentan. Das ist der, der dort, der türkisch ist, wo sie allesamt liebend gerne hinkommen würden. So nahe wie DER ist den Rechtsdrehenden eigentlich im europäischen Umfeld selten einer. Manche im Europaumfeld wollen dorthin, wo der eine Türke angelangt ist. Beispielsweise wer in Ungarn. Diverse Kräfte in Polen. Zwei osteuropäische europäische Regionalgebiete, in denen sie großtuerisch in ihrem kleingeistigen Regionalitätsnationalgeist nahe bei dem dranzusein scheinen.

Deswegen steht einer von denen auch die Burka so gut. Eigentlich ist die Burka, und das was die Burka bedeutet, ja das IHRE. Die Burka, ein Gipfel der Prüderie und Strenge.

Total prüde soll eine Frau bestmöglich sein, aber dabei jede Menge Kinder haben. Kinder en masse. Bloß, schwer zu sagen dabei, wie das immer zugeht, daß sie die dann kriegt. Jedenfalls, die Burka, was die übersetzt aussagt: daß dabei bestmöglich immer das Licht ausgeschaltet ist. Eine einzige Stellung für den Liebesakt: die "Missionarsstellung".

So soll man sich das Verlogene wohl am besten vorstellen, ist die Übersetzung davon. Das Prüde und der Besitzanspruchsgeist der Burka, daß praktisch von einer Frau nur noch der ungefähre Umriß zum Vorschein kommt. Knapp sieht man da noch, daß eine Restlosverschleierte, Abgedeckte eine Frau ist.

Dieses Volk, diese Grima-Leute, die sind derzeit irrsinnsmächtig toll am Aufkommen in der deutschen Europaregion. Beinahe hoffnungslos, daß Die schnell noch unter die Fünf-Prozent-Hürde fallen könnten. Trotz allem, was sie in Wahrheit sind. Was sie dir auch locker, flockig erzählen: daß sie sich zürückwünschen in so Tage, vor Adenauer, Erhard.

Ehrlich, ehe ich diese Ära wiederhaben wollen würde, die vor Adenauer, Erhard, würde ich mich lieber von den harten, kalten Augen der Alliierten ansehen lassen, mich dem Fragenkatalog stellen, mit dem die Alliierten vor einen hintreten konnten. Oder bei De Gaulle sein, wenn der die Pistole auf einen Nazi gerichtet hat.

Tja, was man von dem früher, vor Adenauer, Erhard, eigentlich nehmen könnte, wäre die "Weimarer Republik". Die "Weimarer Republik", die war demokratisch. Eine tolle Republik. Mancher Freigeist konnte sich in ihr entfalten. Diese "Weimarer Republik" jedoch auch eine, in der Grimas Stimme zu hören war. Der dir die Welt fälschende, verlogene Zungenschlag Grimas. Grimas Stimme, dort in der "Weimarer Republik" die der Nationalsozialisten. Das Widerwärtigste haben die Nationalsozialisten horchender Bevölkerung durchaus erzählt, mitgeteilt. Nur, wenn man trotzdem keinen Überblick hat, nachdem die Orientierung einem abhandenkam ... Allzu viele, die jubelten, applaudierten.

Hätt ich nur eine Ahnung, was aus den Nationalsozialisten am Schluß wurde ... Das ist aber schon ein Problem, wie es scheint. Ist ja fast auch eine abgeschlossene Geschichte. Sie hat einen Anfang, ein Ende. Hat wenig mit einer Neuigkeit zu tun. Höchstens in dem Zusammenhang, daß so ein Grima so eine Geschichte dir noch fälschen möchte. Als müßte dir wegen irgendwas leichter ums Herz werden. Oder eher in der Art, daß du Personen nicht so ansiehst, als das siehst, ausmachst, was sie sind, dir ihre Sprache nicht aufgeht. Zu einhundert Prozent kein Anliegen jedes Grimas: daß du was größer merkst, begreifst.

Sicher die Türken-Art, der sie hier den Vorzug geben würden. In der Türkei lehren sie den Kindern an den Schulen nach Möglichkeit das Weichgespülte. Mit den harmlosgehenden Umschreibungen der wahren Geschehnisse und Untaten. Mit viel, viel kleineren Zahlen. Bei dem mit den Armeniern. Dem großen Marsch der Armenier. Die Armenier, die Begleitung hatten ... Daß da im Laufe des ersten Weltkriegs ein Genozid geschehen wäre, die offizielle Türkei weist das empört von sich.

 

 

 

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