Kurz davor schnell noch gemerkt
Wieder mal was Witziges im Garten aufgeschienen ...
Das Programm einer Partei, die sich mit dem schönen Wörtchen "alternativ" schmückt, wird als in weiten Teilen nicht verfassungsgemäß benannt. Daß es ziemlich umfänglich nicht der Verfassung entspricht. Und das jetzt, so kurz vor dem Wahlabend, daß das jemand schnell noch merkt. Praktisch fast auf dem letzten Drücker. Als hätte man sich nicht früher die Tage damit auseinandersetzen können.
Tja, schon klar, das Thema wird einen weiterbeschäftigen, demnächst. Wenn alles so bleibt, wie es derzeit in den Prognosen geradezu zementiert scheint. Dann wird man es haben, DAS im Parlament. Wie es sich rumflözt, parlamentarische Arbeit andeutet, zwinkernd traut tut, als könnt man sich in einer Sekunde selber damit und mit einem von ihnen gemein und gewöhnlich machen.
Das Herrliche steht geradezu unmittelbar vor der Tür. Nicht unten drunter, sondern ziemlich über den fünf Prozent, das von weit unten. Die Hürde nehmen sie geradezu, als gäbe es sie nicht.
Als hätte man es nicht anständig bekämpfen können, wird dann augenzwinkernd zu einem dazutreten. Nicht fern, der Tag. Mit dem einen oder anderen ist man sogar noch vertrauter. Weil der mal Mitglied einer Normal-Partei war. Jetzt aber nichts weiter ist, als jemand, der dir für die Vertrauensseligkeit ankommt. Weil er dich eben von früher her kennt. Die Rede: "Hat man damals so schlecht zusammengearbeitet? Man könnt doch wieder zusammenarbeiten. Der Weg ist nicht weit. Auch nicht weiter als von einem Getränk zum anderen. Man wird doch einen trinken gehen können, sich zuprosten, oder? Gibt doch nicht nur die Arbeit, auf der man sich wiedersieht, nicht wahr? Man könnt sich wieder gegenseitig einladen, ja?"
O ja!
Schon in der Vergangenheit, vor dem Jahre '33, hat es so Parlamente des Horrorladens gegeben. Angefüllt mit dem und dem. Einmal Freundlichkeit. Dann Drohung. Je nachdem, wie viele die einen eben plötzlich waren. Am Ende waren viel zu viele von DENEN in einer Parlamentsneuausgabe. Hatten eine wahrlich bedrohliche Atmosphäre, wie sie so in ihrer tristen braunen Uniformität auch auf den Besucherrängen und seitlich herumstanden.
Knapp der nötigen Mehrheit waren SIE geraten. Anno '33. Hatten es quasi geschafft. Trotzdem war es nicht so, daß sie am Ende nicht noch wen nötig hatten. Damit sie ihren Weg zu Ende bringen konnten. Sich umfassend machen. Und gewisse nützliche Seilschaften halfen ihnen tatsächlich weiter, stimmten mit ihnen. So zersetzend hatten sie bereits gewirkt, daß all zu viele ihres Geistes gingen, obwohl sie offiziell eigentlich noch nicht direkt bei jenen dabei waren. Weiter eine andere Parteiangehörigkeit hatten.
So hatte es kommen können in der Weimarer Republik. Als man nicht mehr gegen all die schädlichen Stimmungen ankam. Das, was sich in die Köpfe träufeln hatte können, an Lug und Trug und Täuschung, Verdrehung. Daß selbst der klarste Blick auf sie sie nicht mehr angriff. So deutlich konnte man DIE in der Weimarer Republik am Ende nicht mehr beschreiben, so wenig zeigte sich die Bevölkerung davon ergriffen. Gänzlich taub geworden.
Nichts wollte mehr helfen gegen dieses die Gehirne angreifende Giftgesöff. Selbst der klarste Beschreibung derjenigen, denen der mit ewigen Charlie-Chaplin-der-"Tramp"-Maskierung vorausging, half nicht mehr weiter. Und was für ein falscher "Tramp" war der doch! Die hinterletzte Type.
Dort, bei dieser Partei angekreuzt zu haben, ein einziger Fehler der damaligen Deutsches-Reich-Bürger. Wie sie sich täuschten, die Reichsbürger. Fehlgingen. Obwohl alles noch so einfach war, das mit DENEN. Das einfachste auf der Welt: Man hätte nur kein Kreuzchen bei ihnen zu machen brauchen.
Das Allereinfachste wäre das da noch gewesen. Nicht bei IHNEN anzukreuzen.
Während das später. Dann kamen sie, die Knebel, die Fesseln. Die Kraft hatten die Deutschen nicht, sich selber aus ihrem Joch, in das sie im Jahre '33 infolge eines Wahlentscheids stiegen, zu befreien. Kaum zu beschreiben, die reichsdeutsche Kraftlosigkeit, die derer, die damals noch wirklich Reichsbürger waren. Alles ließen diese Deutschen mit und aus sich machen.
Fremde Hilfe mußte kommen, einem alles kurz und klein geschlagen werden, daß man frei werden konnte. Um frei zu werden. Die Freiheit von IHNEN und ihrem knechtenden Ungeist wiederzuerlangen. Den Blick klarzukriegen, auf SIE.
Und jetzt steht den Deutschregionalen wieder so ein Parlament mit komisch-obskuren Debattenbeiträgen bevor. Stimmen voller Schein-Vernunft, -Anständigkeit, die für eine geistige Verwirrung sorgen wollen. Die mit sich nichts eine miserable, herabziehende Stimmung verbreiten, die Volltäuschung mit so was wie der "Nation". Das Niedrigste des Klein- und Spießbürgers hervorzubringen. Diese dumpfe, taube Fratze. Daß die aus dem Vorvorgestern zurückkäme.
Die Brüder und Schwestern der Marke "Grima", denen ist alsbald bei ihrem Werk zuzusehen. Grima, wie so eine Figur bei Tolkien heißt. Grima, der Abgesandte Sarumans. Grima, der, der am Ohr des greisen Königs des Pferdevolkes hängt und ihm die Verwirrung und eine verfälschende Weltsicht hinflüstert. Daß sich der Alte in seinem senilen, unentschlossenen Dämmer nicht mehr recht auskennt, kaum mehr sich in der Lage sieht, noch irgendwie das Wahre und das Trügerische auseinanderzuhalten. Fast schon, daß Grima über die des Pferdevolkes herrscht, den Gang der Dinge von all zu vielem bestimmt. Während der Pferdevolk-König von nicht viel mehr eine Ahnung hat, zweites Buch bei Tolkiens "Herr der Ringe", nicht?
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