Grimas Stimme probiert sich auf einer Buchmesse
Gandalf beschrieb Saruman so, daß Saruman dem Weißen nicht mehr vertraut werden könne. Saruman der Weiße, der Oberste der Zauberer, der blicke Richtung schwarzer Herrscher. Durch einen zauberischen Stein in dieses Auge. Wäre davon nicht angewidert, sondern angezogen. Hätte eine ungeheure Faszination von dieser Macht, die dort in Mordor an Stärke gewinnt, auf große Rückkehr in die Welt hofft. Wofür sie endgültig eigentlich nur noch eines braucht: den Ring der Ringe.
Auch in der Realität scheint alles mögliche Volk aufzutauchen, mithin das "Ork"-Wesen, das sich beweist. Selbst auf einer Buchmesse probieren sie sich aus, lassen sich neuerdings im freien Stil blicken.
Dort, wo Bücher präsentiert werden, haben da anscheinend auch Bestimmte von JENEN was Schrift vorzuweisen. Und man kann scheinbar viel der Stimme Grimas lauschen, dieses Abgesandten Sarumans. Desjenigen, den Saruman zum Pferdevolk schickte, den Sinn des dortigen Herrschers und seiner Umgebung zu verwirren und zu vergiften.
Sehr erfolgreich, Grima, heuchlerisch, falsch am Ohr des Pferdereitervolkkönigs. Vorankommend mit seinen verfälschenden Einflüsterungen, daß der greise König bald fast jeden Ratschlag Grimas für richtig befand. Daß es beinahe nahezu aussah, Grima wäre längst der eigentliche Reitervolkbeherrscher.
Ja, Grimas Einflüster- und Weismacher-Stimme. Frisch vernehmbar, auf einer Buchmesse im Jahr '17 nach dem Millenium. Es grinst sich eins.
Angenehmster Stimmenklang, die Grima-Art eben. Offensichtlich das Begehr, dir das Falsche als was Richtiges zu verkaufen. Selbst dort jetzt noch, wo allzu viele Dinge und Hintergründe wissen, Geschichte kennen.
Eine schleichende Vergiftung kann man sich nach und nach diese Gegenwartstage geben. Gewaltig was abkriegen. Insbesondere im Kopf. Schließlich ist das das Sinnen, daß du dein Gleichgewicht verlierst, aus dem Tritt gerätst. Bei all den Fälschungen, zu denen sie fähig sind.
Alles die beschriebene Macht von Grimas den Geist verwirrender Stimme. Alles ausgezeichnet, bei Grima, daß man ihm sein Vertrauen schenken möchte. Bis man sogar sein Geschick in Grimas Hände legt. Als könnt man sich auf ihn und seine Treue verlassen. Man müßte fast aufgeweckt werden, so betäubt einen der traute Wohlklang von Grimas Zunge. Im Buch kam der König des Pferdereitervolks denn doch noch zu sich. Obwohl ganz schön knapp. Der alte Pferdevolkkönig verstarb, nachdem er neue Klarsicht hatte, weil er bei einem blutigen Gemetzel was abkriegte.
Solch Grima-Zungenschlag jedoch auch die traurige Gegenwartswelt. Die tristeste Realität.
Voll die Arroganz, großgeherisch, präsentiert man sich geradezu hämisch an einem Ort, an dem sich Leute treffen, die Buchwerke verfassen. "Mit Linken leben", glattweg ein richtiggehender Buchtitel. Von einem von DENEN.
Und man hat sich beiläufig sonst noch verdeutlicht, erlaubte sich, sich gehen zu lassen. Indem von einem losgegangen wurde. Ein Rumsteher dieser Landschaft hat sich berufen gefühlt, gemeint, er dürfte locker rüberkommen. Hat einen von denen gehauen, der sich bei ihnen doch noch erregte, lautstark Widerspruch gegen dahergebrachte Rede einlegte. Einer aus der Umgebung derjenigen, einer derer, die bei jenen mit dem scheinanständigen Auftreten und mit dem sonor-angenehmen Stimmenklang herumstehen, der ist einen Moment rübergekommen, nahm denn die Faust für sich.
Ein deutliches Zeichen.
Am Präsentationsstand der "Neuen Rechten". Wo die die höchsteigenen Ergüsse herzeigten.
Ein gewisser Gipfel. Den Spott muß man verstehen. Daß jene, denen der Lug, die Täuschung und die Verfälschung derzeit ganz besonders klappen, selbst dort noch sind, großtuerisch auf der Bühne antreten, wo die sind, die was besser wissen müßten. Alles bei ihnen im Grunde durchblicken.
Auch ein Späßchen, sie zwischen Bücherleuten. Als wäre das außer acht zu lassen, wie sie früher schon mal mit Büchern und ihren Autoren hauptsächlich umgegangen sind.
"Ins Feuer werfe ich die Bücher Erich Kästners, ins Feuer werfe ich die Bücher Thomas Manns , ins Feuer werfe ich die Bücher von ..."
Viele Bücherverbrennungen hat man vor Jahr und Tag veranstaltet. Wußte später die Zeit um "entartete Kunst" Bescheid. Sorgte für Berufsverbote oder gar die Flucht.
Momentan erfreuen sie erst mal nur, weil sich der und der von ihnen als Schreiberling geriert, an dem eigenen Auftreten an einer Örtlichkeit der Bücher und des Geistes ... Allerdings konnten sie es dabei nicht unterlassen, sich mal mit ihrem Wesen vorzuzeigen. So nebenbei hat einer zugeschlagen. In einem größeren Stilart könnten SIE das irgendwann noch ganz anders machen. So die Marke "Dachau". Dachau muß man sehen. Dachau, direkt ein gepflegterer Ort beispielsweise als Ausschwitz. Dachau könnte man sofort aufs neue für sich freikriegen. Die Rampe dort in Dachau für frisch Herbeikommende wiedereröffnen.
So sehr freuen sie sich schon über sich. Daß sie auch bei einer Buchmesse aufscheinen. Muß man wirklich sehen, verstehen: SIE sind zuletzt massiv gewählt worden. Sitzen nun in einem Bundestag in der Europaregion "Deutschland". Quasi im Hauptparlament. Dürfen sich als Gewählte dort hämisch auf Parlamentsgestühl rumräkeln. Weiche Polsterung.
Geschafft haben SIE es tatsächlich, mit einer neueren Partei mitten zwischen die Leute zu geraten. Ihr xter Versuch, mit dem sie momentan allerbeste Resultate einfahren.
Kaum kriegen die sich im Augenblick noch ein ...
Über Jahre hinweg werden SIE das versuchen, IHR Giftzeug unterzubringen. Alles wie's schon mal war. Damals.
Ihr Weg ist klar: Nach '33 wollen sie gelangen.
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