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Blog von TeddeMehr

Anno dazumal hätte man es auch locker gekonnt, SIE nicht zu wählen

19. Oktober 2017 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware

Es nervt und es ödet an, aber, so ist nun mal die gegenwärtige Zeit. In deren Hintergrund ein ewiggestriger Schatten umgeht. Eine erzgräßliche Gestalt, die aus dem Dunkel hervortreten möchte. Sich in einer neuen Uniform zeigen. Neu geschneidert die Uniformteile samt Schaftstiefeln. Oder was das sonst noch für Fallschirmfliegertreter sein könnten, die die an den Füßen tragen.

Alles Uraltprofane, das auf ganz neu macht. Sich dabei die alten Bezeichnungen nur hinter vorgehaltener Hand geben mag. Verstohlen, verhuscht verhält man sich, beim Rüberreichen von "Zyklon B"-Titeln. Die alte Geschichte beschreiben, zum Inhalt haben. Also eigentlich auf die Wahrheit des Altvorderen verweisen, das doch empört geleugnet wird, sobald man sich konfrontiert sieht. Aufgeregt, das Ab- und Bestreiten. Es würde zu vieles übertrieben, kennt man ja; alles viel, viel weniger schlimm gewesen, zur damaligen Zeit.

Wobei, es gäbe was ganz Einfaches, was DIE anbetrifft. Hätte vielleicht auch damals ein bißchen geholfen: einfach nicht bei IHNEN ankreuzen. Auch Anno '33 wäre das die lockerste Möglichkeit gewesen. Noch.

Das Einfachste auf der Welt, bei der Wahlgelegenheit: dort nicht sein Kreuzchen hinzusetzen. Noch dazu, wenn man im Grunde um SIE Bescheid weiß. Ist echt nicht zu fassen, daß man DENEN, trotz des Wissens, wer SIE sind, die Stimme gibt.

Ohne dieses Kreuz bei IHM auf einem Wahlzettel hätte der EINE damals schon mal was weniger gekriegt.

Hätte, hätte, Fahrradkette, o ja!

Der hätte sich mit seiner Landschaft weiter in Geduld üben müssen. So wie SIE seit den vierzigern Jahren, seitdem in der deutschen Region wieder demokratisch gewählt wird, geduldig sein müssen, auf was zu warten haben.

Erst in der Gegenwart, heutzutage, scheint es wieder größer werden zu können. Das bei IHNEN. Weil Bevölkerung SIE ankreuzt, trotz des detaillierten Wissens um SIE. Kaum ein wenig Gegenwartsstreß, möchte man deutschregional wieder auf so welche auf Stimmenfang hören. Verhält sich boshaft volldement, was DIE angeht. Klar, ihr einschmeichelnder Ton. Der des Seelenverkäufers. So schein-bürgerlich, wie SIE sich geben. Erfüllt von einer Schein-Vernunft und -Anständigkeit. Auch noch ausgestattet mit so Toleranz, der Toleranz der anderen.

So eine Einfachheit, die hätt's im Jahr '33 auch sein könnnen: bei einer Wahlgelegenheit in hoher Zahl was anderes mit seinem Kreuzchen zu versehen - nicht DIE und DIESE Partei. Dann hätte der EINE mit seiner irrlichternden Umgebung höchstens noch die Möglichkeit zum nächsten Bürgerkriegsversuch gehabt, So eine Art ähnlicher Putschversuch wie der, der IHM im Jahre '23 niedergeschlagen wurde. Weil sie niemanden darüberhinaus größer mitnehmen konnten. Statt dessen, daß die Bewaffnung derer, die auf sie schossen, mit jeder Minute schlimmer wurde. Bis sie sich nach dem einen oder anderen Verlust der Übermacht ergaben. Eine Zeitlang hatte man Kerkerhaft und dort die Muße, Schrift zu verfassen.

Vielleicht hätte die SA mit dem Rest der Kräfte, die sich dort versammelten, ähnliches im Jahr '33 dann noch mal versucht. Wer weiß, vielleicht hätte sich die Wehrmacht IHNEN als anständiger Gegner gezeigt, samt den Kräften der Normalo-Polizei, die auch in der Lage waren und das auch in der Gegenwart sind, Leute entschlossen zu verhaften.

Nur, daß so was nicht passiert ist,: weil sie das IHRE mit dem "Ermächtigungsgesetz" einwandfrei durchkriegen konnten. Indem SIE in einer Wahl siegreich waren. Die damals noch reichsdeutsche Bevölkerung war derart von IHNEN geblendet. Daß SIE selbst das Herbste dann am Ende auf Wahlveranstaltungen aussprechen konnteb, ohne daß irgendwer größer den Pfropfen aus den Ohren kriegte, die Schuppen von den Augen runterfielen. Danach dann war allerdings nicht mehr viel dagegen zu unternehmen. Höchstens, daß man einen Fehler bereuen konnte, etwa den, blöderweise falsch angekreuzt zu haben..

Danach hatten SIE die Stimmen einer Wahl und die Stimmung im Volk nicht länger so nötig. War es nicht mehr leicht, SIE irgendwie loszuwerden. Die Reichsdeutschen konnten sich IHREN Willkürstaat auch nicht mehr vom Hals schaffen. Erst, als die Alliierten die Sieger waren. Danach war man wieder frei, ihrer dumpfen Fesseln ledig, was sich, könnte man fast so sehen, bis heute hält. So hatte man den eigenen Charakter unter IHRER Führung erkennen müssen, erkennen, was DIE wirklich in der Lage waren, aus einem als "Deutschen" und dem "Reich" zu machen.

Nun, nach '33 war "aufgeräumt" worden. Wer nach '33 noch kurz gegen SIE war, der reiste, als Folge von ihrem Wissen um diese Gegnerschaft, als Sozialdemokrat, "Kommunist" an Orte wie Dachau. Bis das Problem so umfänglich gelöst war, daß SIE sich selber zuwenden konnten. Die Charlie Chaplin-"Tramp"-Fälschung wollte sich am Ende widerspruchsbefreit exklusiv die Macht erhalten, duldete keine Konkurrenz neben sich, daß er auch in den eigenen Reihen abräumte. Als auch das vollbracht war, daß SIE anschließend anfingen, IHRE Rassespinnereien größer auszuleben; die, die die Köpfe mit dem Zirkel vermaßen, so Menschenart charakterisierten, so als bei IHNEN geförderte "Ärzte", die des weiteren das mit der Euthanasie für "unwertes Leben" voranschafften.

Das war damals die Realität, als DIE so alt waren, wie manche von DENEN heutzutage alt sind.

Auch ehedem war der eine oder andere Opa bei der Jugend mit dabei. Bei der "Jugend". Denen mit den frischeren Larven. Im Heute sich oft "neu" nennend, als was ganz Altes. "Neue Rechte" und so. "Alternative Rechte". Worte wie "Faschist", "Nationalsozialist" für sich, nach Möglichkeit meidend.

Da, bei JENEN, ist das Wort "neu" geradezu was zum Vergessen. Wie eine Schminke. Ein Haarfärbemittel. Bei was, das so was einen uralten Bart hat..

 

 

 

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