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Blog von TeddeMehr

Von der roten zur braunen Schraffierung, ein Katzensprung im Osten

5. Oktober 2017 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware

Vor allem im Osten finden die mit dem schönen Wort "alternativ" im Namen großen Halt.

Dort, ostwärts, möchte man nun doch anscheinend nicht mehr die so wählen, die mit "links" in eine Richtung deuten. Als wäre man von "rechts" weiter entfernt, wäre "rechts" im Kreis nicht knapp nebenan.

Oder, um das zu veranschaulichen: Sieht man sich dort, wo sich die weit entfernten Enden einer Schnur verbinden, nicht ein Kreisgebilde?

Eigentlich nur ein Katzensprung entfernt, das "Rechte" vom "Linken". Und umgekehrt. In der Kreisform, wo sich außen links und außen rechts unmittelbar miteinander treffen. Zusammenfinden. Verschmelzen.

Daß man wissen müßte, wo DIE, die sich als "Alternative" antäuschen, eigentlich sitzen müßten, in einem Parlament, ganz rechts draußen. Das wäre ihr angestammter Platz. Ihre Farbe: braun. Kotig braun.Nicht irgendeine andere Farbe: die Bräune ist das IHRE.

Hatten sie ja schon früher gern, die braunfarbenen Reiterhosen zu den hohen, schwarzen Schaftstiefeln, auch gut für den Reitsport. Dazu die Andeutung eines Uniformjacketts in einem Braunton.

Also: ihre Farbeinstufung: das Braune.

Ob ihnen diese eindeutige Farbe als das Ihrige jedoch so paßt, IHNEN, als eine "Neuigkeit"?

So sehen sie sich schließlich: nicht als die Nachgänger von ganz was Altem. Sondern als Neues, Frisches, Junges. Die jugendlicheren Gesichter von Nachgeborenen. Die mit was Altem, Abgehalftertem von Vorgestern nicht mehr gerne irgendwas am Hut hätten.

Trotz so einer Sache: der Annahme einer Erbschaft. Auf die sie sogar verweisen, insgeheim. Einmal deutlicher laut, einmal weniger marktschreierisch prall, eher mit vorgehaltener Hand.

Ihre gegenwartigen Namen: "alternative Rechte". "Neue Rechte". Siehe, man ist "neu". Nichts mit dem "Faschisten" von ehedem. Oder dem mit dem  "Nationalsozialismus".

Das Altvordere streiten sie heftig für sich ab. Haben es überhaupt nicht gern, darauf angesprochen zu werden. Verweisen für sich auf das Glück der späten Geburt. Nachgeborene sind sie. Zu gewissen Tagen, daß sie doch noch überhaupt nicht geboren waren. Trotzalledem, was sie sind. Wie gesagt: Erbnehmer. Leute, die eine Erbschaft für sich nicht zurückgewiesen haben. Nichts hat sie entrüstet. Deswegen, daß sie die Geschehnisse alter Zeit auch nicht unbedingt als so schlimm betrachtet sehen möchten.

Bei ihnen, erzählen sie dir was, sind die Zahlen auch geringer. So die türkische Gegenwartsart, was das mit dem Völkermord an den Armenen angeht. Vor allem wird bei ihnen was aufgerechnet. Gewisse horrormäßige Geschehnisse in einem Krieg mit Untaten, die andere in diesem Krieg ebenfalls begingen. Als wäre DAS das Problem, das von DENEN, nicht das die eigentliche Problematik, was man dabei ständig selber im großen Stil anstellte, voranbrachtet. Verbeamtet. Aus dem Staatswesen heraus. Außerdem, so als Kriegsverursacher. Der natürlich auch Reaktion erlebte.

Ursache und Wirkung demnach. Das mit der Ursache und Wirkung, das überblicken SIE dabei wirklich nicht gerne. Die Ursache und das mit der gesamten eigenen Schuld, das hätten sie gerne nach anderswohin verschoben. Weicher, erträglicher gemacht. Herausragend für sich. Während schon der gesamte Krieg damals mit einer Lüge, der Vortäuschung falscher Tatsachen begann. Die Lüge war, daß man überhaupt nicht angegriffen wurde. Sondern selber massiv angriff. Mit massierten militärischen Kräften in ein anderes Regionalgebiet einfiel. Um zu überrumpeln, so rasch wie möglich ohne allzu viel Gegenwehr die Oberhand zu gewinnen. Einfach so hatte man angefangen. Ohne besonderen Grund. Davon abgesehen, daß ein "Führer" sich selber auf den Krieg und seine mörderischen Geschehnisse gut vorbereitet fühlte; er wollte loslegen. Eine Zeitlang waren die in der Nachbarschaft auch überrascht, konnte man größere Gebiete unterjochen, sich und die eigene Gräßlichkeit anbringen. Bis sich all das Kriegs-"Glück" in sein Gegenteil verkehrte. Alles durfte man am Ende verlieren, sich mit dem allermiesesten Charakteren entdecken lassen: einem richtiggehend verbeamtet durchgeführten, industriell in die Wirklichkeit gesetzten Massenmord in unzähligen Sammellagern. Am liebsten reichsfern. Jeden denkbaren Greuel mußte man sich zuordnen lassen, als Ende war. Hatte sich zu wehren, fragen zu lassen, ob man an allem größer beteiligt war oder nicht. Nachdem Namenslisten Beteiligter in Militär und im Staatswesen durchforstet wurden, konnten viele nur hoffen. 

Und die, die allzuviel des Früheren immer schon gerne geleugnet hätten, auch abstreiten, die hocken nun wieder in größerer Schar in einer Demokratiewelt in einem Parlament. Lügen, täuschen, tricksen dir die Hucke voll. Hoffen auf die demokratische Schwäche: den Wähler. Den Dummkopf, der sie plötzlich doch wählt. Diejenigen Leute, die sich von ihnen herschwatzen lassen. Sich von irrlichternden Stimmungen leiten, die sie unterfüttern. Auf die setzen sie ihre Hoffnung, die in sich kein Wissen haben, keine Entschlossenheit. Daß sich ihnen das nicht so abbildet, was SIE sind. Was SIE in Wahrheit sind. Daß SIE sogar mittenrein geraten könnten, in diese Bevölkerung. Seinen Geist mitbestimmen. Wie es ihnen damals gelang. In der "Weimarer Republik". Um sich wie ehedem wieder umfänglich machen zu können. Im Jahre dreiunddreißig war man demokratisch gewählt. Obwohl gar nicht so, alles kriegen zu können. Bloß, man fand seine Helferlein in anderen Parteien. Die einen zum Äußersten hinführten. Daß eine Verfassungsänderung für einen Systemwandel zu verwirklichen war. Das "Ermächtigungsgesetz" kam, es konnte Champagner gesoffen werden. 

Der Wähler hatte gesprochen. In einer demokratischen Wahl. Tief war man eingedrungen mit dem eigenen zutiefst Bornierten in die Herzen einer Wählerschaft. Daß allzu viele auch DAS noch wählbar fanden, als ihnen lange offen Inhalte von der Rednerbühne herunter entgegenschallten. Unverblümte Ansagen. Die man nicht reflektierte. Überdies konnte man nicht mehr von anderen Parteien sprechen, mit denen man sich in einem Wahlkampf um Wählerstimmen stritt. Die anderen Parteien, die hörten sich geradezu an wie man selber. Nur der Parteiname, den man wählen sollte, war ein anderer. Ansonsten vertraten allzu viele der restlichen Parteien fast auch nur DAS, mit dem man sie lärmend vor sich hertrieb. Betäubt, gedankenfrei war alles Volk lange, das im Jahr dreiunddreißig das Irrlicht für sich erwählte.

Wie nichts vergingen diese Parteien denn auch kurz darauf, nachdem das "Gleichschaltungsgesetz" für alle staatlichen Institutionen umgesetzt war. Die Abschaffung der demokratischen Weimarer Republik. Das neue kriegte Verfassungsmäßigkeit. Ein Einparteienstaat mit einem mit diktatorischen Vollmachten. Womit ER denn so richtig ankam. ER, der mit der Charlie Charlie-"Tramp"-Andeutung. Diese Filmfigur von einem, der in der Haltlosigkeit noch sauber bleiben wollte, obwohl zumeist nichts besonders für ihn lief, die pervertierte ER, geradezu ins Hinterletzte. Überhaupt nicht mehr verließ das sein Gesicht.

Eine andere Farbe als die braune SA-Farbe würde ich IHNEN in keinem Bundestag je zugestehen. Das ist IHRE Farbe. Die der kotigen Erdkrumme, des Kots. In dem Blut nicht so leicht erkennbar ist.

Wer hier in diesem nächsten Expemplar eines deutschen Bundestags auftreten möchte, das ist das Unsägliche, Unbeschreibliche.

Fast könnten nur Fäkalworte für DIE hier stehen.

Das Beste der Politik von DENEN, das könnten SIE sich nochgerade behalten. Sonstwo. Da ist mir das Schlechteste jeder Normalpartei lieber, als auch nur irgendeine annehmbare Kleinigkeit von DENEN.

 

 

 

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