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Blog von TeddeMehr

Was um das Wort "Nativismus"

21. Oktober 2017 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware

Ein neues Wort gelernt: "Nativismus".

In dem Sinne hier die Wortbedeutung: Kampf von in einem Land Geborenen gegen Zuwanderer.

Hat so ein ehemaliger US-Präsident erwähnt, das Wörtchen, der dem obskuren gegenwärtigen Jahr-17-US-Präsidenten in einer Oktober-Ansprache überraschend ein wenig die Leviten las.

Schließlich der Jahr-!7-Präsident seit seiner Amtseinführung einer, der gerne Mauern zu Nachbarländern errichtet hätte. So kein Mauereinreißer, sondern ein Maueraufrichter, weltweiter Vorausgänger für all die grenzziehenden Abschotter und Kleinnationalisten.

Wobei der die USA anscheinend als groß genug für die Welt empfindet. Die USA mit all den unterschiedlichen Einzelstaaten, aus denen diese Region zusammengesetzt ist. Als die Vereinigten Staaten. Einzelne nordamerikanische Regionalgebiete könnten sogar ihre eigene "Nation" aufmachen, hätten sie den Wunsch dazu.

Die Polizei läßt der Jahr-'17-Präsident gegen Zuwanderer vorgehen. Hat die Polizeimächte dabei bereits per Dekret gegen Verfolgung durch die Justiz abgesichert. Daß Polizisten eigentlich ziemliche Willkür üben könnten. Auf eine Weise, daß polizeiliche Behörden ihre Unternehmungen derart sorgenbefreit beginnen dürften, daß man sich wundert, daß davon nichts größer und deutlicher an die Weltöffentlichkeit dringt.

Weil es keine Toten gibt? Bei nordamerikanischen Polizeizugriffen wird nicht so gestorben? Vielleicht wegen den "Tasern" und anderweitigen Elektroschockgeräten, mit denen die nordamerikanische Polizei vermehrt ausgerüstet wurde. Außerdem, daß die in Polizistenuniform gegenwärtig, nicht so, wie noch während den Tagen des schwarzen Staaten-Präsidenten, wild um sich schießen.

Beim schwarzen Präsidenten, die Jahre, die der im Amt war, gab's noch schlimmste Polizeigewalt mit jeder Menge Schußwaffeneinsatz wahrzunehmen. Um derartiges ist es gegenwärtig bedenklich still geworden, als gäbe es DAS nicht mehr. Trotz des Schutzes vor Strafverfolgung, die der Jahr-'17-Präsident den Polizeibehörden angedeien läßt die es Anwälten schwer machen soll, Polizeibeamte vor Gericht zu zerren.

Der Polizeistaat, im Grunde SEINS. Das des Jahr-'17-Präsidenten. Nichtsdestotrotz dort so vieles sein dürfte, so der große Willkürakt der Jahre zuvor, der fehlt der medialen Aufmerksamkeit direkt weltweit irgendwie, was die Polizeilandschaft angeht. Quasi weiß man bloß ein bißchen was: daß im großen Stil Richtung Kanada die Flucht ergriffen wird. Dort über die relativ offene Grenze gemacht. Von solchen, die vor den behördlichen Zugriffaktionen in den US-Staatenregionen fliehen.

Der Jahr-'17-Präsident: ein Abschottungsmeister, Nationalist ganz alter Prägung, der selbst noch dem freien Markt die Tore verschließen möchte, dieser heiligsten Kuh der Finanzmärkte. Jedes Wirtschaftsabkommen ist für ihn kündbar, wie wenige Verträge ihm im übrigen was gelten.

So einer regiert demnach seit dem Jahr '17 die Gegenwart der Nordamerikaner. In Zeiten des weltweiten Netzes schwer zu sagen, in welche Jahre der Jahr-'17-Präsident, dessen Fackel auf der Erdenwelt hell manchem Personenkreis leuchtet, die nordamerikanischen Staatsbürger zurückbringen möchte.

Noch vor Lincoln? Die Ära vor dem großen mehrjährigen Sezessionskrieg, als die Sklaverei noch üblich war in manchen Staaten-Regionen? Worum es in diesem Bürgerkrieg im neunzehnten Jahrhundert insbesondere auch ging: die Abschaffung der Sklavenmärkte und des Menschenhandels.

Oder wünscht sich der Mann doch nur mindestens in die fünfziger Jahre des letzten Jahrhunderts zurück, als sich Schwarze und Weiße zwar sahen, aber in einem Bus ganz woanders sitzen mußten? Es gab eine verschärfte Rassetrennung: Schwarze, Weiße und so was. Wobei vor allem die Weißhäutigen einen Vorteil davon hatten.

Darüberhinaus bringt der eine US-Präsident noch manch anderes nach vorn, etwa die Umweltverschmutzer der Kohleindustrie, die Ölbohrfirmen. Umweltsorgen und -probleme kennt der nicht. Unbesorgt darf Industrie überall hin, ohne die kleinsten Umweltstandards einhalten zu müssen. Die Firmenbosse müssen sich wegen so was wenig einen Kopf machen. Es können die freien Kräfte walten. Schornsteine dürfen filterlos rauchen, Abwässer in Gewässer abfließen ...

Und widersprechen soll am besten niemand dieser Art von Politik. Jeder sollte sich beim Hören der Hymne an seinen Partriotismus erinnert fühlen. Proteste gegen irgendwas, weil gemerkt wird, was los ist im amerikanischen Vielstaaten-Land: nein danke! Widerspruch: Dürfte nicht sein; man hätte hinzunehmen.

Ganz altes Denken bringt der Jahr-'17-US-Präsident an den Mann. Wie andernorts mancherlei Personenkreis zurückmöchte, zurück nach so Tagen, noch vor Adenauer, De Gaulle und so. Amerikanisch gesehen mindestens die fünfziger Jahre, die Hoover- und McCarthy-Ära. Damals, als Hoover und McCarthy die "Linke", "Kommunsten" verfolgten. Selbst Charlie Chaplin sich in den USA für was zu rechtfertigen hatte.

Charlie Chaplin.

Man stelle sich vor: Charlie Chaplin. Charlie Chaplin, der ohnehin dauerhaft zu ertragen hatte, daß eine dumbe Type in Europa seine "Tramp"-Figur pervertierte.

 

 

 

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