Ein Gleichschritt in Sicht
Wie der Zufall so spielt, zwei so neueingetroffene Parteien der Jahr-17-Bundestagsausgabe haben so Eingaben gemacht, die Zuwanderung anbetreffend.
SIE!
SIE, beinahe in Reih und Glied. Echte Parallelität. Doppelwirtschaft.
Nur die Wortwahl soll sich dabei nebenher ein wenig unterscheiden.
Tja, bei den einen ist alles ein wenig klarer, bei den anderen ist derselbe Klang ein bißchen verklausulierter. Möchte abgeschwächt rüberkommen.
Trotzdem - kommt es wohl auf dasselbe raus, was SIE wollen.
Mal ehrlich, wer braucht die Wirtschaftsliberalen und die, die dir mit dem Wort "alternativ" ankommen wollen, eigentlich für irgendwas?
Geradezu wird hier getan, als könnte man sich auf die althergebrachten Parteien nicht verlassen. Bräuchte deswegen ausgerechnet auch noch - SIE.
Unfaßlicherweise.
Unbegreiflich, daß die zwei jenseits ihrer guten alten, hergebrachten Unter-fünf-Prozent-Marke sind. Ihre beste Heimat. So gut wie dort sind sie nirgends. Woanders in Echt nicht daheim. Jede einzelne Zahl unter fünf die IHRE. Würde für SIE überallhin reichen.
Und - lassen SIE es denn nicht lange hören? Ist da was aus der Unter-fünf-Prozent-Heimat zu überhören?
Doch bloß die Frage: Wie deutlich soll einem was werden?
Bis einem ein Licht aufgeht, man begreift.
Also die einen, für die Freiheit etwas mit der Wirtschaft zu tun hat. Der Bürokratieabbau für die sorgenbefreite Schornsteinwirtschaft. Nach Möglichkeit bedenkenfrei jeden Dreck zum Kamin hinausblasen zu dürfen. Ungefiltert. Genauso jedes Abwasser, Gift in Hof und Garten. Ihr überdeutliches Motto seit eh und je lautet "Dieselfahrzeuge". Aber mit "Software" bitte! Die lupenreine Abgaswolke, aus dem Programm soll anderes hervorgehen. Unverhohlen frisch entdeckt. Selbst der unwissendsten Bevölkerung in die Sicht gebracht, die vor allem eins sollte: DAS wie blöde zu kaufen.
Überdies sind sie Leute, die, als im Grunde die mit der "Liberalität" in Wirtschaftsfragen, anderswo in Europa als "Freiheitliche" bekannt sind. Die "Freiheitlichen" in der und der regionalen Staatenlandschaft nichts anderes als die, die europäisch deutsch-regional den schönen Wortschmuck "alternativ" mit sich rumtragen.
Das Wörtchen "Alternative" als Witzwort. Angesichts dessen, was DIE an Alternativem im Programm führen. Wobei man scheinbar besser darauf verzichten sollte, dieser "Alternative" genauer hinterherzudenken, um ja nichts dieser alternativen Alternativfreiheit zu erkennen.
Die, die ansprechen, sich in so diese Tage zurückzuwünschen, die vor Adenauer, Erhard. Die vor Adenauer, Erhard. Daß du rasch merken könntest, zu was für größere Sprünge die dem konservativen Lager entsprungenen Adenauer, Erhard doch in der Lage waren. Welche Gräben da zugeschüttet wurden, zwischen unterschiedlichsten Ländern. Daß sich die alle am Ende an einem Tisch zusammenfinden konnten. Für einen gemeinsamen europäischen Horizont.
Selbst so die britischsten Briten mußten damals dort dazukommen. Hatten es scheinbar nötig. Wollten ja nicht abseits bleiben. Bloß aus Geheimdienstberichten die Neuigkeiten erfahren.
Eine Horizontweite geradezu, die den Jetztzeit-Briten abhandengekommen scheint. Von wegen ihres altertümlichen rechts-alternativen Blickwinkels, nach dem sie ihre Gegenwartspolitik ausrichten.
Dort, in Britannien, sind ja welche so richtig am Werk, die in der deutschen Europaregion gut was den Namen "Alternative" trügerisch für sich genommen haben.
Die, die mit ihrer Ewiggestrigkeit, neu etikettiert, aufgehübscht, nun in einem Bundestag was von den guten alten "Nationen" sprechen. Daß man sich dagegen wehren müßte, daß sich das Nationale ins Nirgendwo verlöre. Der Tatsache zum Trotz, daß es das "Nationale" und die Nationenspäße lange genug überall in den Regionalgebieten Europas gegeben hat. Im Gegensatz zu der neuzeitlichen Gelegenheit mit einem vereinigten Europa mit größeren, kleineren autonomen Gebietsflächen. Mit dem man noch nicht so größere Erfahrungen gemacht hat. So jenseits der Nationalborniertheit mit dazugehörigem großgängerischem Rassismus urtümlichster, hinterletzter Zeit.
Insbesondere die Reichsdeutschen hatten manches davon. Das Allerbeste daraus kriegten die Reichsdeutschen am Schluß ab. Das, was aus ihnen wahre Großverlierer mit einem äußerst miserablen Charaktereinschlag machte.
Und, dorthin blicken nun DIE wahrlich alternativ zurück? Wenn das nicht was für eine unheimliche Romantik ist!
Wer dort was für sich sieht, was davon auch noch annimmt, fast wie ein Erbe, eher nicht jemand, oberseltsam als Type oder Frau?
Schließlich beste Klarsicht, die man hat, was gestrige Landschaft anbetrifft. Fast keiner, der nicht irgendwie nicht was weiß. Daß wo Unwissenheit vorzuschieben wäre.
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