Overblog Alle Blogs Top-Blogs Literatur, Comics & Gedichte
Edit post Folge diesem Blog Administration + Create my blog
MENU
Werbung
Blog von TeddeMehr

Kapitän Ahab und Moby Dick

26. November 2017 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware

Das hat ja richtige Kapitän Ahab und Moby Dick-Dimensionen. Kapitän Ahabs trügerisches Gewinke.

Man erinnere sich, Kapitän Ahab konnte von dem einen Wal nicht ablassen. Wieder hatte er ihn zu harpunieren versucht.

Dort landete er mitten dazwischen, wo all die anderen Harpunen der Wahljäger die Zeiten zuvor bei dem Wal weiter drinnenstaken. Als der Riesenwal zum nächsten Tauchgang ansetzte. Mit in die Untiefe hinab nahm der Wal Kapitän Ahab mit.

Und als Moby Dick hochkam, war dort Kapitän Ahab zu sehen, eher tot als lebendig. Kapitän Ahab, zwischen all den vielen Seilen an den Harpunenenden an der Walhaut gefangen.

Dort wirkte es für die restlichen Harpunisten in den Booten, weil der Wal auf und ab schwamm, Kapitän Ahab würde ihnen winken. Ihnen zuwinken, ihm zu folgen.

Zu daß man sich rief, Moby Dick wäre auch nur ein sterbliches Tier, man wolle die Jagd fortsetzen.

Also pullten sie dorthin, wo der nächste Auftauchort Moby Dicks sein müßte ...

Moby Dick zerstörte die Schaluppen. Moby Dick griff auch noch das Walfänger-Schiff Kapitän Ahabs an, versenkte das Teil in die Tiefen des Meeres.

Ein einziger der Schiffsbesatzung überlebte den Trug Kapitän Ahabs, konnte sich an einem Holzstück festklammern.

Und heute sieht man so einen ähnlichen Effekt einer Täuschung wieder.

Wie es scheint, sind die heutigen Deutschregionalen zu Fehlinterpretationen fähig und dabei ganz verblendet von einer bestimmten Partei. Sprechen denen, die dort Mitglieder sind, auf ungeheuerliche Weise irgendwelche Kompetenzen zu.

Richtiggehend erschütternd ist das.

Als sähen die Leute Kapitän Ahab winken. Kapitän Ahab winkt ihnen anscheinend. Die einfache Auf- und Abschwimmbewegung des Wals, bei der der freie Arm Kapitän Ahabs von der einen zur anderen Seite schleudert, deuten SIE, es würde ihnen dort was gewunken. Wäre hier was, dem man folgen müßte.

So ein schlichtes Abbrechen von Koalittionsgesprächen, heißt es, das bringt denen, die sich mit dem schönen Wort "Alternative" schmücken, tatsächlich noch Zugewinn in den Umfragen.

Unglaublich.

DIE quasi als jemand, denen man irgendwelches Vertrauen entgegenbringen könnte. Noch dazu, obwohl alle genau wissen, wer DIE sind. Was sich hinter DENEN für ein Gesicht verbirgt. Kein Gesicht, eine Fratze vielmehr.

Eins, daß wirklich festzuhalten ist: So viele Flüchtlinge können überhaupt nirgendwo eintreffen, wie DIE alternativ untauglich in allen Fragen sind, die deutsche Europaregionalität anbetreffend.

Da kann man nochgerade das Schlechteste jeder Partei des vorhergehenden Bundestages nehmen, und es ist alles besser, als irgendwas dieser beiden neu in den Bundestag eingezogenen Parteien.

Mit einer der beiden Partei haben sie sogar für eine Regierungsbildung zu sprechen versucht. Und: Überraschung! Ist irgendwer vom Endergebnis der Gespräche überrascht?

Nachdem nicht nur mit DENEN verhandelt wurde, die sich "Liberale" nennen, man noch eine weitere Partei hinnehmen mußte, um die Mehrheit zusammenzukriegen - war das nicht irgendwie logisch, wie alles denn schiefging?

Da war schließlich eine der beiden Kleinparteien eine zuviel. Oder nicht?

Die anderen, deren Wahl war, nachdem sie genug hörten, mitkriegten, daß bei der Kompromissesuche nicht mehr zuviel in ihre Richtung gehen würde, nun lieber die, für das Scheitern verantwortlich.

Damit stehen DIE nun ziemlich großmächtig in den Annalen der Geschichte. Werden sich demnächst Historiker mit beschäftigen, die Hintergründe der Geschehnisse zu erhellen. Schlußendlich die Frage: War es nun eine von langer Hand geplante Sache? Oder nicht?

Ein Ding mit ein wenig Vorlauf, jedoch, als hätte man es im Grunde so oder so in der ursprünglichen Anlage gehabt. Oder doch nicht?

Und, weil sich bei den andern Parteien nichts mehr wegen des eigenen Standpunktes bewegte, dort das mit der Kompromißbereitschaft ausgereizt war, hat man gesagt: Jetzt ist Schnitt.

Damit bauten die sich ohne größere Vorwarnung vor der Presse auf, die Wirtschaftsliberalen. Das Wort "frei" im Parteinamen.

Die "Freiheit", ein reiner Wirtschaftsbegriff für sie.

Anderswo heißen die europäisch, ebenfalls mit einer wirtschaftsliberalen Ausdeutung als Bruderpartei die "Freiheitlichen". Und die "Freiheitlichen", die ... Sind eine Alternativbezeichnung für ... Auch anfangs angedacht, SIE, als was aus der Wirtschaft. Bis sich was entwickelt hat. Bei ihnen. Eine größere Rechtsdrehung. Überdeutlich.

 

 

 

------

Werbung
Diesen Post teilen
Repost0
Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post