Es hat mit Religion zu tun ...
Stimmt aber.
Dort sind derartige großartig intolerante Zeilen im großen religiosen Exklusivwerk Inhalt, und bei weiteren Religionswerken ebenso. Sie sind nachlesbar überall inbegriffen.
Nicht, daß sie aus den "Büchern der Bücher" getilgt werden, diese unverhohlenen Textstellen. Diese Buchwerke gelten im allgemeinen auch als ewig und unveränderbar.
Im Grunde ist es demnach so: Auf die "Gläubigen" kommt es an, was die aus was machen. Einmal nehmen diese Gläubigen dergestalte Inhalte ernster, dann weniger für Ernst. Indem sie so Textstellen zwar wahrnehmen, aber über sie hinwegsehen, als hätte die inhaltliche Aussage für sie überhaupt keinen Sinn.
Vielleicht allerdings das auch nur, weil man wo ist, wo man sich nicht offen so äußern kann, ohne daß es einem Schaden bringen könnte. Beispielsweise, wenn man sich an einer Örtlichkeit befindet, an der man in der Minderheit ist. Schließlich könnten die anderen, die "Ungläubigen", die allzu viele sind, zornig werden, einem am Ende Vorteile abgehen, die man zuvor noch hatte. Und das nur wegen so was.
Deshalb, daß man man diese Zeilen, die der "Terrorist" für sich nimmt, nicht größer als notwendig in der Wahrnehmung hat. Über das Wortgeklüngel, das das mitteilt, drüber weg liest. Wenn man weiter unbesorgt voranleben möchte, mit Kind und Kegel, sind die Worte am Ende tatsächlich alles andere als brauchbar. Von Nutzen.
Aber, diese Textzeilen bleiben trotzdem unverändert in den religiösen Schriftwerken. Fast, wie seit eh und je stehen sie dort geschrieben. Vielleicht auch in der Absicht, daß sie beizeiten von wem wiederentdeckt werden. Der Moment, daß jemand ankommt, sie unbesorgt für sich zu nehmen und anzuwenden. Als besessener Gläubiger.
Man selbst, einstweilen sieht man draußen vorm Tempel, daß ohne Unterlaß Un-, Andersgläubige vorüberschreiten. Deren Gegenwart nimmt man zur Kenntns. Dran ändern kann man nicht viel. Einer oder eine sagt: "Verfluchte Ungläubige!" Bloß, deswegen rauslaufen auf die Straße, das möchte man nicht, was Gröberes mit den "Ungläubigen" zu unternehmen. Größer mag man nicht auf das Gehörte eingehen. Dem denn Genüge tun, was der, die in seiner Meinungsäußerung zum Ausdruck gebracht hat, womit es mit dem eigenen Frieden eventuell schnell vorbei wäre.
Also: Im Koran steht derartiges. In der Bibel desgleichen. In allen möglichen anderweitigen Religionsschriften: dito.
Diese Art von Textstellen, die was möglich machen. Die was erklären. Bestimmt das, wie man zu verfahren hätte, kommt es mal zu der Möglichkeit von so Fragen: "gläubig" - "ungläubig"? Das dort Leute eines anderen Glaubens als der eigene ...
Selber ist man einstweilen zwar von all den "Ungläubigen" gefrustet - deswegen kann man allerdings nicht so einfach ... Die Terroristen und so Volk, diejenigen, die können das allerdings scheinbar. Die gehen damit groß, daß sie mit so was rüberkommen können.
Und sie haben das ja auch durchaus aus den Schriften, wie sie sich verhalten dürften, wie nicht. Sie sind lediglich DIE, die gewisse Textausschnitte nicht übersehen. Sondern handeln, wie es geschrieben steht. Wie das auch seit ewiger Zeit in den religiösen Schriftwerken inbegriffen ist. Diese Zeilen, SIE sind die, haben die Stellen für sich angenommen, gebrauchen sie im Sinne ihrer Religionsauslegung.
Heute sind es die besonders, die sich mit dem Islam charakterisiert sehen. Aber, es gab bereits bestimmte Tage, da waren die mit dem Schwert die Christen. Diejenigen, die andere im Namen des Glaubens verfolgten, Andersgläubige unterdrückten, dahinmordeten.
Der Buddhismus wird dir oft als besonders friedlich beschrieben. Nichtsdestotrotz: dort hat es gleichfalls Gruppierungen, ziemlich aggressiv und besessen. Zu allem borniert fähig. Sobald was die Fragestellung anderer Glaubensmöglichkeiten anbetrifft, wird nicht lange gefackelt. Bei manchen "Hindus" ebensowenig ...
Fazit: Man kann nicht einfach sagen, das und das, das hätte mit der eigenen Religion oder der Religion im allgemeinen nicht viel zu schaffen. Wenn alles dieses Sinnes gleichzeitig ausführlich in den religiösen Schriftwerken geschildert steht. Das, wie es zugehen soll, jenseits des eigenen Religonshorizontes. Nämlich schon mal so, als wäre die eigene Toleranz in diesen Fragen die reine Glückssache.
Dabei hängt man eigentlich lediglich einem Glauben an. Und Glaube, das ist glauben, vermuten. Sicher ist dir dein Glaube höchstens als Gläubiger. Glaubst du, bist du Anhänger einer Religion, ist das und das tatsächlich so. Weil du die Vermutung für dich genommen hast.
Während es gleichzeitig unzählige Glaubensarten gibt. Jede möchte dabei am Schluß unduldsam alleine für sich und für die Exklusivität stehen. Etwa mit der Seelenwanderung. Der Wiederauferstehung. All dem, was einem ein Weiterleben nach dem Tod verheißt. In welchem "Himmel" und unter welcher göttlichen Knute auch immer.
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