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Blog von TeddeMehr

Was mit britischem Humor

19. November 2017 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware

Haha, ein Witz! Einer eines Briten.

Ein britischer Minister, der für Ausstieg der Briten aus der EU steht, möchte die Festlandseuropäer zu Kompromissen zwingen.

Man weiß, nach dem sogenannten "Brexit", daß es eigentlich mauer für die Briten als für die Europäer aussieht, daß die Europäer also die Kompromisse da mit Sicherheit dringender nötig haben als sonstwer.

Aber er spottet eben gerne, der Brite.

Weil das der Europäer eine Kompromisse-Wirtschaft ist. Bei den vielen Partnern, die sich da in der EU immer einigen. Die sich in einem Papier mit ihrem Bild wiederentdecken wollen.

Das heißt, bei den Europäern redet man oft viel was miteinander, diskutiert auch unter vielen was aus. Es sieht sich nicht exklusiv einer vorndran, der ansagt, wie was zu sein hat, wie nicht.

Basta, das ist demnach nicht notwendigerweise eine europäische Tonart. Eher erst dann, wenn man was untereinander die Dinge ausgeredet hat, daß es das denn gibt.

Fast ein parlamentarisches, demokratisches Verfahren in Europa. Viele Einzelinteressen wollen unter einen Hut gebracht werden.

Wie ebenso in einem Parlament. In einem Parlament wird auch viel geredet. Aus den verschiedensten politischen Lagern, Richtungen kommen Leute vor, treten an das Rednerpult.

Das dauert einmal länger, einmal kürzer, in einer Parlamentsdemokratie, bis eine Entscheidung gefällt ist. Weil eventuell ein Bundesrat die Annahme eines Gesetzes verweigert. Daß das einmal Entworfene am Ende möglicherweise ein Kompromißpapier wird, in dem man liest. Mancherlei abweichend von dem Ursprungstext.

Nicht eine Interessengruppe bekommt alles umgesetzt, es wird öfters auch was von anderen dazugenommen. Anders, überarbeitet kehrt was wieder in die Parlamentswelt zurück. Um angenommen zu werden. Weitergeleitet.

Das ist sie nun so ungefähr, die demokratische Verfahrensweise.

Und wenn man weiß, wie es da in Großbritannien derzeit zugeht, wie vielen Kleinigkeiten SIE als "Brexit"-Leute heutzutage Spott entgegenbringen. Insbesonders als einzelnes Inselgebiet, das seine Adeligen zwecks der Staatsräson echt auf Arbeit schicken möchte. Alles für das heilige Inselreich. Daß die von Adel mithelfen müssen, Wirtschaftsabkommen und so zu generieren. Weil sich von wegen des "Brexits" mancherlei verschlechtert für die Briten im allgemeinen.

Die Königsbilder, mit denen sich die in Britannien mit nach vorn bringen wollen, in Europa, auf der Welt. Absichtsvoll wird dafür gesorgt, daß man Anteil nimmt, an dem der britischen Monarchie, den kleinen, irre wichtigen Geschehnissen bei diesen Adelsleuten .. Daß es nebenher beinahe erkennbar ist, wie die auf dem von Wasser umflossenen britischen Eiland was nötig haben. Nötiger eigentlich, als ihre Altvordern, die mit den anderen Europäern wenn möglich am Tisch rumsitzen mußten.

Ein Vorteil allerdings, der den britischen Horizont im Augenblick verlassen hat.

Herablassende Rede führen die heutigen Briten vielmehr, die vom britischen Volk vertrauensvoll Gewählten. Einer sagt, er will die "Festlandeuropäer zu einem Kompromiß zwingen". Wegen der euroäischen Wirtschaft, der Börsenwelt. Oder, als wäre es beispielsweise eine größere Sorge der Festlandeuropäer, wenn in Nordirland wieder die alten Kämpfe losbrechen. Größer Flächenbrand ist.

Na klar, sein muß das für die am euopäischen Festland nicht. Wenn man es denn lange bereits jetzt anders haben konnte. Das in Nordirland. Eine Ära eines gewissen Friedens, die man hier erlebt.

Wenn die Briten das aber meinen. Denken. Dann wird eben wie altersher aus Nordirland in den europäischen Medien von dem blutigen Konflikt berichtet, der sich unter so Religionsgruppen abspielt. So, wie es in der Vergangenheit schon mal war, daß jeder europaweit ständig die Dinge aus Nordirland erfuhr. Unablässig, daß die Weltpresse viel davon zu unterrichten wußte. Etwas war, um das es in der gegenwärtigen Zeit weiterhin noch relativ still ist.

Aber auch das scheinen sich die Briten-Oberen herausragend zurückzuwünschen. Im Grunde das was ganz Altes. Mittelalterlich Uriges. Lange nicht mehr aus der Urzeit gesehen. Wahrgenommen.

Wie vieles andere eben auch, das sich derzeit europäisch in der Lage sieht, eventuell mehrheitsfähig werden zu können. Mit der besten Vorgestrigkeit.

Schon was an Borniertheit, bei den Briten, die das mit der "Alternative" momentan bereits relativ alternativbefreit haben. DAS, wo einige am Festland in Europa erst noch zurück- und hinkommen müssen. Daß sie diese "Alternative" belästigt.

Die Briten denken tatsächlich, sie hätten einen guten Weg, den sie beschreiten.

Und ihre Adeligen werden dem belämmerten Volk, das die "Brexit"-Folgen hauptsächlich trägt, schon helfen. Immer freundlich, gut gelaunt unterwegs in britischen Angelegenheiten, für das britische Königreich. Ist nicht schon wieder eine schlagzeilenträchtig schwanger? Das xte Kind, von dem rund um den Globus was mitgeteilt wird. Hat der eine nicht eine Freundin, die er vielleicht mal demnächst irgendwo in einer "Church" heiraten könnte? Ganz gewaltiges Tamtam. Möglich, eine Direktübertragung. Weltweit hinein in jeden Haushalt, in dem wer nicht drauf verzichten kann, sich DAS anzuschauen.

Und wie nebenbei überblickt man: Es ist doch "Brexit"-Zeit ist. Der britische "Brexit" für das aus dem Vorvorgestern. Und auch das hilft, das an der Stelle. Der Jubel, Trubel um das britische Königshaus, der hilft gleichfalls aus. Die England-Adeligen sind staatsverpflichtet, haben was medienwirksam zu unternehmen. Für die Staatsräson ihres Inselreichs.

 

 

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