Was schein-ruhige Tage Mitte November des Jahres '17
Schwer zu sagen, das momentan ...
Weiter steht alles, was diese neue Bundestagsausgabe anbetrifft.
Es herrscht geradezu eine wohltuende Ruhe. Die Ruhe davor, die man noch hat. Bei der alten Regierung, die kommissarisch weiterhin im Amt ist.
Was des Neu-Exemplars kann im Augenblick lediglich ungeduldig herumtrippeln. In den angemieteten Büros herumgähnen, oder irgendwas sonst anstellen, mit sich und der Zeit.
Ansonsten leider nichts zu erkennen, daß sich was am Wählerwillen seit der September-Jahr-'17-Wahl geändert hätte.
Die Situation ist dieselbe. Die Wahlabend-September-'17-Situation.
Wahrlich keine besondere, mit Leuten. Leuten, die ... Die für alles unter den fünf Prozent das Beste wären.
Die mit ihren Larven nichtsdestotrotz erst mal Entwicklung brauchen werden. Quasi Anlauf, daß genommen werden will.
Mit der Zeit, daß DIE dann größer ... Rüberkommen wollen.
Tatsächlich, Ruhetage sind das, die November-'17-Tage. Währenddessen von ein paar Parteien von wegen einer Koalition zäh und zäh verhandelt wird.
So diese Parlamentsauftritte hat was bisher nicht, solange das mit der Regierungsbildung sich hinauszögert. Obwohl man davon spricht, demnächst Entscheidungen fällen zu wollen. Wie das so deutschregional in Europa weitergeht.
Derweil man für viele Dinge jetzt des weiteren einiges an Phantasie benötigt, was alsbald Schönes abgehen könnte. Wenn die Krawallmacher die Parlamentsbühne frei haben.
Oder wird es stiller, schleichender zugehen?
Vielleicht anfangs ... Einzig und allein, DIE wünschen sich doch sicher den Lärm, nicht? Daß was die Böller krachen.
Wie wohl da der Plan ist? Woran denkt man?
Die parlamtarischen Institutionen möchte man unterminieren, den parlamentarischen Diskussions- und Kompromisse-find-Betrieb diskreditieren. Vorm Volk.
Wie schon mal. War schließlich damals auch so. Vor Adenauer, Erhard.
Die herabsetzende Rede bei dem, wie es im Parlament der Weimarer Republik zuging: eine "Quatschbude". Behauptet wurde, es würde nie nichts beschlossen. Nur immer herumgeredet würde, gestritten.
In jedem freien demokratischen Parlament hört man schließlich viele Stimmen. Nicht nur einige wenige. Einer kann nicht einfach sagen, etwas ist so. Basta. Sondern Dinge müssen ausgeredet werden. Auch länger, dann und wann.
Das Diskreditieren der demokratischen Willensbildung, der demokratischen Verfahrens- und Verhaltensweisen, das wurde in der Weimarer Republik versucht. Ziemlich viel Erfolg brachten ihre herabsetzenden antidemokratischen Worte IHNEN. Es hat DENEN DAS bestens geklappt.
DENEN. DENEN, die damals noch keine besondere, deutlichere Entwicklung hatten. Von denen man nicht DIE Geschichte kannte. Nicht, wie man sie heute kennt.
Ihre zwölf langen dumpfen Regentschaftsjahre mit all den Geschehnissen, die heutzutage frei überblickbar sind. Für jedermann, der nachsehen möchte. Sollte er überblicken wollen, wie Kleinigkeiten wirklich waren. Und nicht, wie welche rechter Hand gerne sagen, daß was gewesen wäre.
Damals hatten SIE bereits einmal die Herrschaft übernehmen können. Konnten sich mit all ihrer Tristesse großspurig an die Regierung schaffen. Die Demokratie der Weimarer Republik abschaffen.
Wie es dabei zugegangen ist, jedermann kann es in den Rückspiegel kriegen. Wenn er denn will.
Alles ist deutlichst zu überschauen. Auch die Steigbügelhalter kann man sich aufs Bild holen, sie sich allesamt begucken. Diejenigen, die IHM, als nicht so umfänglicher Wahlsieger, wie er gerne gewesen wäre, dazu verhalfen, auch das Letzte noch für sich zu kriegen. Die allerletzten Meter, daß sie IHN an den Thron geleiteten. Daß es das gegeben hat, daß es gekommen ist, das "Ermächtigungsgesetz". Das mit der Gleichschaltung aller Institutionen. Diese neue Staatsverfassung, die IHRE.
Eine gewisse Anzahl von Stimmen anderer Leute, Parteien wurde dafür noch benötigt, es in die Tat umzusetzen. Aber, nachdem DIE auch so redeten, ähnlich wie die, kein Problem der EINEN, nicht auch den Rest für sich zu gewinnen.
Nichts hatten die Nazis zu befürchten. Von niemandem. Nichts von einer Polizei, die eigentlich jedermann verhaften kommen konnte. Nichts eines Militärs, deren Soldaten ausreichend bewaffnet gewesen wären.
Was dann aus den Steigbügelhaltern wurde - wen interessiert's?
Ein paar Tage lang waren sie nach den Geschehnissen noch ein wenig zu beschauen. Um in die umdunkelte Belanglosigkeit zu entschwinden.
Der eine ehemals ruhmreiche Erster-Weltkrieg-General, der verstarb angesichts seines hohen Alters im Jahr drauf. '34. Auch bei der SA wurde '34 aufgeräumt.
Die, die sich auf IHN einschworen, waren die von der SS.
Die SA durfte als Organisation, die schlußendlich große Verdienste um die Sache hatte, weiterbestehen. Darüberhinaus war nach dem Kehraus damit nicht unbedingt viel. Die SA, den Köpfen beraubt.
------