Wie in Stein gemeißelt
Leute finden ihre Unter-fünf-Prozent-Heimat einfach nicht wieder. Wenn das nicht überdeutlich ist. Eine unleugbare Tatsache: SIE sind fern von daheim.
Da hilft kein Warten. An der Stelle. Bei den Wahlprognosen, die im Wochenrhythmus aufscheinen, bleiben die Verhältnisse ewig dieselben; es könnte eher noch weiter raufgehen, für DIE. Statt daß es für DIE abwärts ginge, in die Unter-fünf-Prozent-Heimatgefilde.
Das mit dem urkomischen Jahr-'17-Bundestag ist wie in Stein gemeißelt. Mit allem, das dort großmächtig Einzug halten konnte.
Weil Leute sich fischen ließen. Von DENEN.
Sehr absichtsvoll überdies der eine oder andere. Manchereiner hatte es im Herzen mit sich rumgetragen. Fast war ES wie eine Perle in einer Muschel eingeschlossen. Diese Entschlossenheit, ja auch das Kreuzchen am Wahlabend dort hinzumachen. Ganz egal ... Nichts, das davon abbringen sollte.
Demnach, DAS großmächtig am Rumturnen. Auf Parlamentssitzflächen. Einmal die mit dem Wort "alternativ" als Zier. Zwar jenseits allem Alternativem, SIE. Bloß ... Auch das, was nie einer als Alternative nehmen könnte, ist am Ende eine Alternative. Muß man zugeben.
Und schließlich die einen, anderswo in Europa "Die Freiheitlichen". So lautet ihre Namenbezeichnung: "freiheitlich".
Unzweideutig im Gleichschritt mit den ersteren mit der Benennung "alternativ" mit auf der Fahne kommen sie nun im Bundestag des Jahr-'17-Wahlergebnisses mit Eingaben daher. Herausragend auch die Flüchtlingsproblematik ist das derer, die sich "liberal" nennen. Ein irgendwie geartetes Anliegen von ihnen; etwas, das IHNEN mit unter den Nägeln brennt.
Bei ihnen an der Stelle "liberal" ein mißverständlicher Ausdruck. Weil "liberal" mehr ein Wirtschaftswort für sie ist, als daß es darüberhinaus viel zu bedeuten hätte. Ein Ausdruck eben für unbesorgtes Wirtschaften. Der Unternehmer, der tun und lassen darf, was er will. Ohne auf was Rücksicht nehmen zu müssen. Bei der Personalpolitik, bei möglichst niedrigen Steuern, weniger was geregelt beim Arbeiter- und Umweltschutz. Der Geist eben, der heute an den Verhältnissen bei den Dieselautos erkennbar ist. Feinstaubbelastung? Was "Feinstaubbelastung"? Und was dort nicht alles mit dabei ist, in der Landschaft, beim "Diesel".
Die Freiheit der "Freiheitlichen". Die unternehmerische Freiheit war gemeint. "Die Freiheitlichen" anderswo in Europa zunächst mal eine Wirtschaftspartei. Ehe sie weiter raus rückten, nach rechts. Jetzt dem Bürger als Rechtsdrehende mit dem Parteinamen "Freiheitliche" daherkommen. Mit dem rechtslastigem Nationalgeisthintergrund von früher. Ziemlich vergleichbar mit denen, den eigentlich voll altbackenen Deutschnationalen, denen europäisch deutschregional "alternativ" ein gewaltiger Wortschmuck ist.
Das, wo nirgends irgendwo was für eine Alternative ist, das soll dir, mir eine Alternative sein. Nur, weil sie DAS als Alternative aufzeigen. Verharmlosend sprechen SIE von den Zeiten vor Adenauer, Erhard.
Da scheint man, wie so die Verhältnisse sind, hinwarten zu können, wie man will. Die Unter-fünf-Prozent-Heimatfläche wird von dem Personenkreis unter der "alternativen" Flagge einfach nicht wiedergefunden. Dort, wo der Trug erstplaziert heimisch ist, die Täuschung, die falsche Interpretation von Inhalten, die Verfälschung wahrer Begebenheiten.
DIE, die beschreiben dir Tatsachen einfach anders. Basteln sich die Dinge nach ihrem Gutdünken zurecht. Selbst die Wirklichkeit deuten SIE um.
Harte Sachverhalte erklären SIE dir nebenher weicher. So das Treiben der Vorväter. Wie so die Jahre zwischen '33 und '45, wie es da in Wahrheit zuging. Damals, als sich die Reichsdeutschen schwer im Joch befanden. Jedermann als Reichsbürger der Willkür der Nationalsozialisten ausgesetzt.
Das, das meinen die mit der "Alternativ"-Flagge, das wären erträgliche Jahre gewesen. Tage, die man aushalten könnte, erlebe man sie.
Die Verhaltensweisen der Soldaten im großen zweiten Krieg versuchen DIE weichzuzeichnen. Geradezu ein Gipfel. Als ob die reichsdeutschen NS-Vorherrscher den Abstand zwischen einer "normalen" Wehrmacht und so den SS-Kommandos irgendwie dulden hätten können. Die einen die Guten, die zweiten die Mörder. Was die von der SS auch waren.
Nein, gleichgeschaltet wurden die Soldaten der Wehrmacht mit denen von den SS-Trupps. Gleichgemacht sollte werden. An allem möglichen, daß sich die vom Heer, die "Wehrmacht", beteiligten. Daß es dann nicht zu merken war, wenn später auch die SS da war. Und weil wo so der Korpsgeist war, war es nur schwieriger, sich Verhältnissen, Begebenheiten zu entziehen. "Was, Sie kommen auch diesesmal nicht mit, Soldat ...?" So Ansagen zu entkommen, doch nicht einfach. Daß an Örtlichkeiten, wo die Grausamkeiten geschahen, auch viel "Wehrmacht" war. Wobei zu viele sich bestimmte Mentalität grobschlächtig zu Eigen machten, daß sie sich noch freiwillig meldeten.
Der Held, als er sich denn erkannte, der seine Ehrplaketten im hintersten Eck beließ. Obwohl die Alliierten davon abließen, genauer hinzusehen. Orden und so Zeug, das verstaubte in der Schatulle am Speicher. Mit manchem hatte man zu leben, litt an den Gespenstern der Kriegstage. Mit denen ansonsten ein klein wenig besser zurechtzukommen gewesen wäre.
So aber, all der Heldenmut für die Falschen am Bild. Als es wie Schuppen von den Augen fiel. Das in den Blick geriet, wer oder was DIE wirklich waren. Und daß man höchstselbst ...
Natürlich gab's damals auch noch die anderen, die nicht abließen vom Alten. Nicht einsehen konnten, wollten. Daß sie Fehlgeleitete, Irregeführte waren. Von Falschheit indoktriniert.
Viel zu stark hatten sie sich mit dem System gemein gemacht. Daß für sie nicht abzukommen war, von DEM.
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