"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 238
Ja, das sollte ich. Jaja! Das werde ich auch. Todsicher. Sobald ich erfahren habe, daß Angelika wieder bei sich daheim eingetroffen ist. Oder - das könnte ebensogut passieren -, daß Angelika mir mitteilt, daß sie, Angelika, möchte, daß ich und sie, wir...
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 237
Ah, Angelika war mit ihren Bemühungen, die Adresse eines Uniprofessors zu erhalten, der ihr in ihren Angelegenheiten weiterhelfen könnte und nicht in den Semesterferien war, endlich erfolgreich. Mußte mich auf der Stelle anrufen, deswegen, Angelika. Während...
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 236
Ganz im Gegensatz zu Angelika. Seh' ich Angelika, geht Angelika auf ihren hübschen Beinen solo und unverkuppelt in der Welt um. Wenn sie umgeht, dann mit Freundinnen. Wenn ich Angelika einen küssen sehe, dann fehlt ihr der bald irgendwie wieder. Ein fester...
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 235
Als hätte sie, Angelika, gerade ebenfalls ausgiebig über mich nachgedacht. Ergebnis: Ein Anruf Angelikas bei mir. Am Telefon erklärt Angelika mir, die Nummer von mir, die ich ihr angesagt hätte, damit sie sie an der Bar auf ihrem Phönchen speichert -...
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 234
Das ist meinem Spiel mit Angelika nicht hilfreich, muß ich festhalten, echt wahr. Verflucht, ja, Angelika hat mich schon jähzornig erlebt, aufbrausend. Zwei, drei kleinere Szenen zwischen Helen und mir hat Angelika mitgekriegt. Unerfreulicherweise. Weil:...
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 233
Ich meine, zuerst braucht Angelika noch ein bißchen Folklore mit mir. Ich muß Angelika noch ein bißchen den Hof machen. Hm! Hm! Angelika hat Geld Angelika ist eine, die hat Geld. Das Geld reicher Eltern. Wirklich, an Geld fehlt's Angelika nicht. Und an...
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 232
Auf dem Bahnhofsgelände habe ich mir am ersten Automaten bei der Abwärtstreppe eine Fahrkarte besorgt. Um halb zwölf Uhr ist meine Ruckeleisenbahn gekommen. Dreimal, daß ich bei der Reise umsteigen mußte. Zweimal, daß ich länger auf den Anschlußzug gewartet...
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 231
Warten Sie, Herr Bernd! Sie haben hier was vergessen! Natürlich, meine beiden Sporttaschen. Das war meinem bewußten Denken total entflogen, daß die Taschen bei den Dombrowskis am Gang drinnen herumstanden. Zur Wohnungstüre der Dombrowskis kehrte ich ein...
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 230
Mutti Dombrowski: 'Bitte, Vati! Das ist doch Bernd. War vor Jahren mal lange der Freund von Manu ... Kennst du ihn denn nicht?' Ins Wohnzimmer wankte Herr Dombrowski herein, ließ damit erst eigentlich merken, was für eine Schlagseite er hatte. Vati Dombrowski:...
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 229
Das Kinn habe ich mir nachdenklich hergerieben, auf jene Manuela mit dem kupferroten Haar auf der Fotografie blinzelte ich. Ich fand, das wäre Manuela heutigen Alters, dieselbe Manuela, wie SIE mir vorm Unteren begegnet war, an dem einen Nachmittag. Es...