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Blog von TeddeMehr

"Insel der Überraschungen (41-47)

24. Mai 2014 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #T-Rixi

 
 
 
41. Der faszinierte Pilot
 
 
* Der zu groß geratene Gorillaabkömmling stand seitlich mit der Schulter gegen den abgeschrägten Vorsprung gelehnt. Die Säulenbeine zitterten bedenklich; jede Sekunde mußten sie unter dem eigenen Körpergewicht nachgeben. Das Gedärme hing der tödlich verwundeten Riesenkreatur schon ein Weilchen losgelassen auf den Boden runter; der Blutfluß war weitgehend versiegt. Agonie beherrschte die Szene. Allzu lange konnte das mit dem Sterben nicht mehr dauern.
 
* Endlich hockte sich der Affentitan auf das Hinterteil nieder. Der Armeehubschrauber, dessen Rotorblatt laut fluppte, fing an, seine Position zu verändern. Langsam flog das mit schwarzem Anstrich versehene Fluggerät mit dem der weiten Welt unbekannten Hoheitssymbol auf das sterbende Affenmonstrum zu. In nächstmöglicher Entfernung zu dem blutbesudelten Antlitz des Monsteraffen, dem das Blut noch dünn rot aus der platten Nase lief, verhielt das Fluggerät.
 
*Wie es aussah, hatte das dem Hubschrauberpiloten nicht länger gereicht, den Fortgang des Geschichte mit dem gigantsichen Gorilla aus bereits relativer Nähe zu beobachten. Derjenige mußte direkt heran, den letzten Todesaugenblick des monströsen Affenviehs unmittelbar als unmittelbar zu genießen. Den Zeitpunkt, wenn das, was Leben hieß, diese riesigen starren Augen verließ, ihr Glanz für immer erlosch. Jaques unten auf seinem Stehplatz schüttelte zu Irene hin den Kopf. Seinen Stetson schmiß Jaques auf die granitene Fläche des Steins herab, auf dem er mit Irene machtlos herumstand. Wegen des Hubschrauberpiloten machte Jaques den Scheibenwischer.
 
* Die Gestik Jaques' war die eines Mannes, der die Welt einfach nicht faßte, während er in sein Sprechgerät hineinschrie. Alles vergebliche Liebesmüh, denn die Person, die den Hubschrauber für Kampfzwecke lenkte, war kühl, nicht zum augenblicklichen Verändern der Hubschrauberposition zu bewegen. Die Rotorenblätter verwirbelten die Luft, damit sichtbar auch die blutverschmierte Gesichts- und Brustbehaarung bei dem unsäglich riesigen Gorillawesen. Der monströse Affe blinzelte mit einem dumpfen, matten Ausdruck zu dem von Menschen geschaffenen Flugapparat hin. Etwas anderes schien dem Riesenvieh nicht mehr möglich. Der Moment des Todes, der unmittelbar bevorstehen mußte.

 

* Urplötzlich schwangen die ewig langen Affenarme in die Höhe. Die trotz der Titanengröße feingliedrig wirkenden Finger faßten oben und unten nach je einem der vier Räder am Hubschrauberbauch. Obwohl die Type, die in dem schwarzen Kampfhubschrauber hinter dem Steuerknüppel plaziert war, augenblicklich durchstartete, dagegenlenkte, war kein Entkommen möglich. Die neue Schubkraft aus dem Motor beschleunigte die Szene eher noch. Im Griff des Gorillatitanen schwang der Helikopter auf den Felsvorsprung über dem Gorillagesicht zu, schrammte im Nu dagegen. Die Rotoren knickten, Metall- und Kunststoffteile flogen funkensprühend davon.

 

* Auf den Fußballen wippend, schleuderte der kreischende Monsteraffe den Hubschrauber Richtung Geröllhalde von sich. Das von Menschenhand geschaffene Fluggerät jagte diagonal nach unten, krachte in der Mitte der Steinfläche auf. Gleich darauf war ein gelber Blitz sehen, ein roter Feuerball erstand; der Knall der Explosion betäubte die Ohren. Schwarzer Rauch hing schließlich über der Szene auf der steinernen Halde.

 

 

 

42. Das Jungtier

 

 

* Mit schwarzem Rauch brannte das Hubschrauberwrack langsam zwischen den Steinen aus. Drunten fehlte René Depart von Irene und diesem Jaques jede Spur. Nur zwei der "Piraten"-Mannschaft Jaques' hatte René Depart kurz weglaufen gesehen. Mit schwarzem Rauch brannte das Hubschrauberwrack langsam zwischen dem Gestein der Geröllhalde aus. Waren Irene und Jaques von irgendwelchen herumfliegenden Trümmerteilen des Helikopters getroffen worden? Wenn Irene irgendwas geschehen war, wollte er, René Depart, das wissen. Schließlich war Irene seine Tochter; weiterhin sein Kind. Und er würde Ruth, Irenes Mutter, eine Geschichte erzählen müssen. Sicher jedoch nicht die, was Irene für Jaques getan hatte. Daß Irene für Jaques einen hilfos zwischen Stein liegendem Menschen umgebracht hatte. Auch wenn der eine ganz miese Marke war. Andererseits würde Ruth nur schwer zu beruhigen sein, das eine oder andere, das sie nicht gerne hörte, überhören.

 

* Der unsäglich riesige Affe hockte still neben der Großhöhle, den Kopf auf die Brust gesunken. Anscheinend war das Monstervieh jetzt tot. Auf der Steinhalde unterhalb bemerkte René Depart neue Bewegung. Sofort erkannte René Depart den Mann: Jaques. Jaques in seinem schwarzen Cowboydress, aber ohne Hut. Nichts hatte Jaques abbekommen, Jaques war gesund und munter. Die Dame, die mit etwas Verzögerung hinter Jaques daherkam: Irene. Irene, alles andere als verstorben. Irenes ursprünglich weißes Miederkleid war am Oberkörper blutgetränkt. Allerdings die Frage, ob das Irenes eigenes Blut war. Denn Irene schien Irene vollkommen unverletzt; nicht das geringste, das Irene fehlte. Hatte sich einer der Leute Jaques' auf Irene draufgeschmissen, damit Irene nichts von einem Trümmerstück abkriegte? Ein edler, tapferer Ritter mitten unter Jaques' ausgesuchtem Personal? Gut möglich, daß der abgekratzt war, während sich Irene gesund und putzmunter weiter bei Jaques herumtrieb. Die eiskalte Mörderin Irene, für die noch einer sein Leben hingab. Welch eine absurde Vorstellung, daß René Depart den Kopf schüttelte.

 

* Jaques war bester Stimmung, so machte es auf René Depart den Eindruck. Jaques, überhaupt nicht geknickt wegen dem teuren Hubschrauber aus Armeebeständen, der samt menschlichen Insassen zu Bruch gegangen war. Beschwingt hob Jaques ein dünnes Kunststoffteil vom Boden auf. Von unten nach oben und zurück begutachteten Jaques und Irene das Viereck, drehten es um. Als Jaques das rechteckige Teil eben mit Handgelenksschwung weggeworfen hatte, fuhr alles auf der Szene vor Schreck zusammen: ein heulender Schrei, der durch und durch ging, klang auf. Es war nicht das große Untier einer der breiten menschlichen Öffentlichkeit unbekannten monströsen Gorillaart. Die riesige Gestalt hatte sich nicht von der Stelle gerührt. Es war das Jungtier. Der Nachwuchs, der sich aus der Großhöhle herauskam, nachzuschauen, was denn nur plötzlich mit Mutti los war. Warum Mutti so seitlich der Höhlenbehausung dahockte, sich nicht erheben wollte, obwohl alles ruhig war.

 

* Die halbe Portion von einem Monsteraffen faßte den Arm der unbewegten Mutti, schüttelte ihn. Mehrmals wiederholte sich das. Die Finger tauchte das "Kleine" in die klaffende Bauchwunde, hob sich die behaarte Pratze vor die Augen, beguckte voller Unverständnis die rote Färbung. Darauf schmierte sich das Jungvieh, das anscheinend überhaupt nichts begriff, die Sauce auf die wulstigen Lippen, leckte mit der Zunge.

 

* Unwillkürlich kehrte René Departs Blick zu Jaques auf der Geröllhalde zurück. Jaques erweckte den Eindruck, er hätte soeben einen Schatz ausgegraben. In die Höhe sprang Jaques, juchzte. Wie ein Irrer tanzte Jaques um Irene herum, umarmte Irene, schwang Irene, sich am Absatz drehend, durch die Luft. Als es gefährlich auszuschauen anfing, setzte Jaques Irene wieder ab. Danach war bei Jaques kurz Ruhe; versunken starrte Jaques auf den Sprößling einer fremden Art Monstergorillas. Sein Sprechgerät legte Jaques sich vor die Wange. Eindringlich, daß Jaques in die Membran hineinsprach, seine Anweisungen mit ausschweifender Gestik untermauerte. Währenddessen sich das zottelige Affenkind vor die Mutti hinhockte. Öfters zog das Riesengorillajunge die Mutter am Arm, zupfte an Mutterns Armbehaarung. Aber die Affenmutti kannte keinen Schmerz mehr. Ihr war gleichgültig, egal, was um sie her passierte. Es war nichts mit irgendeiner Art Zorn, in den sie sicher früher geraten wäre.

 

 

 

43. Zwei Pakete

 

 

* Mit weitausholender Gestik unterhielten sich Jaques und Irene über das Jungtier. Sicherlich drehte es sich bei der Unterhaltung hauptsächlich darum, welches Schicksal es haben könnte. Die Begleitmannschaft Jaques' kehrte drunten auf die Bildfläche zurück. Zerrissene Hemden, Pluderhosen. Drei hatten den Arm in der Schlinge; andere Kopfverbände. Anscheinend hatte es ärztliche Versorgung gegeben. Nach René Departs Empfinden, beim Überblick über die "Piraten" drunten, waren das vor der Hubschrauberexplosion ein paar mehr gewesen wären. Schwer für ihn, René Depart, zu sagen, wie viele der "Piraten"-Abteilung abgingen. Offen lagen auf der Geröllhalde unten keine Leichen herum. Waren zwischen den Gesteinsbrocken unsichtbar.

 

* Neues Hubschraubergeräusch klang auf. Diesesmal erschien das Fluggerät von der Meeresseite her. Eine kleinere Maschine, Modell Zweisitzer, wie geradewegs von der nächsen Verkehrswacht herbeigerufen, an diesen Ort hinzufliegen. Hinter der durchsichtigen Kanzel hockten zwei menschliche Gestalten. Derjenige am Steuerknüppel wartete, nachdem er mit seinem Hubschrauber eingetroffen war, sich ein Momentchen orientiert hatte, auf nichts. Auf das reglose Gorillamonstrum, das abgekratzt war, und das halbe Tier, den Nachwuchs, hielt der Hubschrauberpilot zu.

 

* Mehrere Momente Stillstand in der Luft. René Depart sah, daß zwischen den Landekufen des Helikopters etwas ausgeklinkt wurde, herabfiel, das aussah wie zwei Schachteln, wie sie jedermann auch per Postweg zugeschickt bekommen hätte können. Die beiden Pakete prallten auf die granitene Lauffläche seitlich rechts des Monstergorillajungtiers. Der Hubschrauberpilot zog seine Maschine daraufhin aus der Position weg. Überraschenderweise für René Depart machte der Hubschrauber augenblicklich ganz den Abflug, verschwand Richtung Meer.

 

* Mit den zwei Paketen Pappschachteln schien überhaupt nichts zu sein. Bis jedem Paket plötzlich eine Stichflamme entwich. Hatte Jaques, der den Arm langgestreckt hatte, sein Sprechgerät in die Richtung hielt, den Paketinhalt gezündet? Mußte so sein, anders konnte René Depart die Zusammenhänge nicht begreifen. Eine Art weißliches Gas trat aus den Schachteln aus, weißer Nebel, der sich ziemlich schnell bei den riesenhaften Affengestalten ausbreitete. Ganz, daß die monströs hochgewachsenen Gorillaabkömmlinge in weißen Nebel gehüllt wurden.

 

* Davon war René Depart echt überrascht, wie rasch sich das Nebelartige dann wieder verflüchtigte. Höchstens eine Minute dauerte die gesamte Geschichte. Das mußte René Depart sich eingestehen, daß er nicht die geringste Ahnung hatte, was das mit der Nebelentwicklung sollte. Waren jetzt beide Affenungeheuer tot? Der halbe Monsteraffe, das Jungtier, lag mit dem Wange mitten in der klaffenden Bauchwunde des Muttertiers, von Blut besudelt. Ein paar lange Momente brauchte René Depart, um zu gewahren, daß das Junge atmete. Flach zwar, aber immerhin. Das kleinere Exemplar schlief. War lediglich betäubt und nicht erstickt worden. Das hieß, daß Jaques den Nachfahren des Gorilla-Titanen bewegungsunfähig, bewußtlos haben wollte. Die eine Kreatur von halber Größe sollte weiterleben, zu welchem Zweck auch immer.

 

 

 

44. Abtransport

 

 

* Von Richtung Meer her flog René Depart ein großer Transporthubschrauber in Sicht. Per Sprechfunk schien Jaques nochmals seine Anweisungen zu erläutern; jedenfalls begleitete Jaques seine Worte mit einer Vielzahl eindringlicher Gesten. Der grüne Großraumhubschrauber mit den Rotoren in Tandemanordnung näherte sich langsam dem ermordeten Gorilla-Titanen und seinem Jungen. Der Hubschrauberpilot, der hinter dem Steuerknüppel, war ein Hasardeur, der seinen Frachthubschrauber in gefährliche Nähe zu den vorstehenden Felszacken brachte, das Ding da in der Luft verhielt.

 

* Personen in schwarzen Einheitsdressen seilten sich aus dem Innern des Großhubschraubers ab. Zehn Mann waren das schließlich, die nacheinander am Rücken des in Sitzposition vorgekippten Monsteraffennachwuchses landeten. Am Bauch des Transporthelikopters befand sich eine metallene Längs- und Querstrebe mit allerlei Gurten dran. Diese Vorrichtung glitt herab. Die Uniformträger beschäftigten sich daraufhin damit, die Verschlußhaken an den Gurtstücken zu öffnen und die einzelnen Bänder zu ordnen. Plötzlich wußte René Depart, wo er solche Gurte bereits einmal gesehen hatte: an Deck des Schatzsucherschiffs "Grub". Gekümmert hatte er, René Depart, sich darum allerdings nicht viel. Auf der "Peter" brauchte niemand so was. Höchstens Kondome. Außerdem waren damals die Kisten mit den chinesischen Keramiktellern, Tonvasen und die Elfenbeinschnitzereien interessanter.

 

* Beim halbwüchsigen Gorillatitan verschwand ein schwarzuniformierter Mann mit einem Langgurtende; anscheinend war dort unter dem Brustkorb eine ausreichende Lücke, durch die der Bursche kriechen konnte. Jedenfalls sahen René Departs Augen den Uniformtypen auf der anderen Seite wieder heraufklettern. Die gleiche Tätigkeit wiederholte der Unbekannte nun mit dem nächsten Bandteil, das ihm von einem Kollegen hingereicht worden war. Mit den Art Karabinerhaken wurden die langen Gurte an der Querstrebe der stählernen Vorrichtung festgemacht. Je drei weitere der kürzeren Stoffbänder zogen die uniformierten Leute dem gewaltigen Affensproß unter den Achseln durch.

 

* Nachdem anscheinend die Arbeiten an dem Nachwuchs des Gorilla-Titanen den Ansprüchen genügten, man sich noch ein bißchen fotografiert hatte, ließen sich die Uniformierten zu zweit mittels einer Korbvorrichtung in das Hubschrauberinnere hinaufziehen. Daraufhin wurde die Längs- und Querstrebeneinrichtung per Knopfdruck des Hubschrauberkommandanten näher an den Helikopterbauch herangezogen. Die Gurte strafften sich, wodurch sich die Wange der kleine Monsteraffe vom Bauch der Mutter weghob. Schön, daß sich der halbe Gorillaart-Gigant hinsetzte. Der Großhubschrauber stieg Meter um Meter in die Höhe, bis der riesige Gorillaabkömmling mit leicht gebeugten Knien dazustehen schien.

 

* Es sah aus, als wäre der Affenriese eine Marionette, die der Puppenspieler nur noch ausschreiten lassen mußte. Bei den Leuten Jaques' drunten auf der Geröllhalde brach Jubel aus. Männer und Frauen in roten Pluderhosen, verletzt oder nicht, umarmten sich, rissen die Arme hoch, tanzten herum, daß René Depart meinte, er wäre im falschen Film. Der Großraumhubschrauber mit dem Rotorentandem, der auch schwere Lasten zu tragen vermochte, schwenkte zur Geröllhalde hin, verharrte. Der bewußtlose Jungaffentitan hing ohne jede Bodenhaftung der Länge nach herunter, das Haupt zur Brust gesunken. Alle Gurte hielten das Gewicht. Jaques ballte die Faust, die Pose eines Siegers nach einem lange andauernden Wettkampf. Das war sie jetzt gewesen, die letzte Probe. Der Hubschrauberkommandant wartete auf nichts mehr weiter, flog sein großes Fluggefährt samt Anhängsel Richtung Meer. Nur ein Augenblicke später war der Frachthubschrauber mit dem, was er mit sich nahm, außer Sicht.

 

 

 

45. In letzter Sekunde

 

 

* Sich zu lange ungeschützt direkter Sonnenbestrahlung auszusetzen, das war nicht gut. Als René Depart sich erheben wollte, merkte er, wie schwindlig ihm war. Niedersetzen mußte sich René Depart sofort wieder. Kroch dann mit Pausen rückwärts. Trotz den Schwindelattacken, dem Flirren vor Augen, schaffte es René Depart, die zum Glück nicht allzu schwierige Felspartie auf der den Geröllhalde-Geschehnissen abgewandten Seite hinunterzukommen. Eindeutig, die Auswirkungen einen Sonnenstichs, die René Depart mitspielten. Viel zu lange, daß er droben in der prallen Sonne gelegen; das hatte er jetzt davon, zu viele Dinge gesehen zu haben. Irgendwo mußte René Depart außerdem bald etwas zu trinken herbekommen, sonst starb er noch vor Durst. Das Gezwitschere, das René Depart in den Ohren hatte, hörte sich lustig an. War sehr melodiös. Einen Moment überwältigte René Depart die Schwärze, daß er sich gegen Fels lehnte. Als René Depart die Augen aufschlug, entdeckte er sich, wie er eben langsam auf den Erdboden herabrutschen wollte.

 

* Dieses Geklicke war störend. Das Klicken war René Depart außerdem nicht ganz unbekannt. Plötzlich raste René Depart das Herz; entsetzt blickte er dorthin, woher die Klickgeräusche kamen. Drei standen dort Seite an Seite. Drei von den "Grünlingen". Den grüngeschuppten "Raptoren". Tagelang, daß er, René Depart, sie sich hatte ansehen müssen; eigentlich hätte ihm das fürs ganze Leben gereicht. Das Raptoren-Trio bezwitscherte sich. Allerbeste Stimmung hatte man. Mit nichts hatten es die drei außerdem irgendwie eilig. Auch als René Depart voranmachte, sich auf schwachen Beinen langsam zu entfernen, störte das nicht die gute Unterhaltung. Schon klar, die Fluchtmöglichkeiten René Departs waren bescheiden.

 

* Das war es, überwältigte René Depart die Erkenntnis mit aller Macht; hier erfüllte sich sein Schicksal. Kein Ausweg; nirgendwo Entkommen möglich. Eigentlich hatten sie ihn, René Depart. Das hieß Tod. Eine andere Geschichte erzählte das nicht. Am Fels entlang torkelte René Depart weiter. Ein zu unmittelbarer Zwitscherton seitlich links von ihm, René Depart zuckte zusammen. Das Trio Grünschuppen-"Raptoren" war ihm auf leisen, geschmeidigen Laufbeinen sehr, sehr nahe gekommen. Als der in der Mitte etwas zuckte, als wollte er losspringen, da war es bei René Depart mit der Beherrschung vorbei: Er rannte. Er rannte um sein Leben; sinnlos zwar das Ganze, aber er konnte nicht anders.

 

* Der erste Raptor war heran, riß das Maul auf, kreischte und hüpfte. Ein Entsetzensschrei entwich René Depart. Das Grünschuppenmiststück war absichtlich vorbeigesprungen. In den Hüften wiegte es sich Renè Depart gegenpber. Der nächste Angriff, der René Depart zwang, zur Seite zu springen. Das Raptoren-Trio spielte Katz und Maus. Gestoßen wurde René Depart mti dünnen Armen. René Depart kreischte, als ein aufgerissenes Maul auf ihn herabfuhr. Ohne sich in ihm, René Depart, zu verbeißen. Erst mal noch. René Depart lief. Mitten auf eine grüne Wiese, die er entdeckte. Eine weitläufige Fläche Grün. lmmer gaben die drei René Depart das Moment, das ihm das Entkommen erlaubte. Ein weiteres Mal, daß René Depart, der auf dem Hosenboden gelandet war, sich hochrappelte. Höhnisches Zwitschern in René Departs Rücken. Diesesmal drang die Kralle ihm in die linke Hüfte. René Depart fand nicht, das wäre ein tiefer Stich; irgendwie nchts Lebensbedrohliches. Bloß: Es floß richtig Blut, Blut, das den drei grünen Raptoren in die Nüstern stieg.

 

* René Depart konnte nicht mehr. Er war fertig, geschafft, total am Ende. Einfach nach vorne auf das tiefgrüne Gras ließ Renè Depart sich auf den Bauch fallen. Beide Hände legte René Depart sich über den Kopf. Jede Sekunde erwartete er hinterrücks das Tödliche, daß eine mörderische Sichelkralle ihr Werk begann. Das "Raptoren"-Trio erweckte den Eindruck, das konnte es jede Sekunde sein. Allerdings war es das nicht. Jedenfalls nicht für René Depart. Weil geschossen wurde. Schüsse knallten in René Depart Gehörgängen. Es war eine richtige Schießerei. "Raptoren"-Kreischen hörte René Depart, das mittendrin abbrach. Über sich sah René Depart einen "Raptor" hinwegspringen. Kugeln schlugen in den "Raptoren"-Rücken ein, Rötliches spritzte weg. In Höchstgeschwindigkeit lief das grüngeschuppte Ungeheuer weiter. Erreichte die Lücke zwischen zwei Bäumen, war wie der Blitz im Dschungeldickicht verschwunden.

 

* Seufzend drehte René sich aus der Seitenlage auf den Rücken, glotzte in den blauen Himmel hinauf. Über René Depart tauchte ein menschliches Antlitz auf. Schwarze Haut, schwarze Augen; verschwitztes Gesicht. Ein schwarzhäutiger Mann in einer Uniform, ein schweres Gewehr in den Händen. Der Kerl grinste mit irre weißen Zähnen breit. Er, René Depart, kannte ihn nicht; der Mensch war ihm total unbekannt. Blieb nur eine Lösung: die Drecksvisage eines Satelliten Jaques'. Dann war für René Depart nichts mehr, nur Bewußtlosigkeit.

 

 

 

46. Zurück auf der "Peter"

 

 

* Weiche Kissen, eine kuschelige Decke. Schluchzen weckte René Depart auf. Unfroh schlug René Depart die Augen auf, blinzelte, atmete tief durch. Ruth, seine Frau, sah René Depart auf einem Holzsessel dasitzen. Alles in der Schoner-Kabine rundum war ungefähr, wie es war, als er es verlassen hatte. Ehe der Spähtrupp von der "Peter" aufgebrochen war. Als wäre in der Zwischenzeit nichts geschehen. Das war auch das Gefühl René Depart, bis er Ruth' Frage hörte, wo Irene denn wäre. Wo Irene, sein Kind Irene, denn wäre, die anderen, Ivan Hammer, Pierre Raul, Gina Davies. Grob gab René Depart Ruth zur Antwort, daß Ivan Hammer, Pierre Raul und Gina Davies tot wären. Irene sei jedoch noch am Leben. Irene hätte er, ihr Vater René Depart, erst vor kurzem wo beobachtet.

 

* Er, René Depart, war auf die "Peter" zurückgekehrt, ein sehr großes Glück. Andere hatten so ein Glück nicht. Ivan Hammer, Pierre Raul und Gina Davies blieben für immer auf der Insel. Auch Lisa Murat war tot, hatte Anton Dieger ihn informiert. Plötzlich war Lisa Murat am Sandstrand verschwunden. Alle hatten sie nach Lisa Murat gesucht. Und sie fanden Lisa Murat auch: Lisa Murat war mausetot. Zwei fingernagelgroße Wundmale hatte Lisa Murat hinten im Nacken, als wäre sie das Opfer eines "Vampirs" geworden. Und Markus und Helmut Unger fehlten ebenfalls auf der "Peter". Markus war verbotenerweise alleine auf Tauchgang gegangen. Nachdem Markus nicht wieder zurückkam, begann die Unterwassersuche. Eine vergebliche Suche. Helmut Unger hatte mit der Sucherei unter Wasser nicht aufhören wollen. Seit drei Tagen gäbe es auch von Helmut Unger keine Spur mehr. War schon festzuhalten: Viele Leute lebten an Bord der "Peter" nicht mehr.

 

* Klopfen. Ohne daß René Depart gerufen hätte, derjenige, der angeklopft hatte, dürfte hereinkommen, öffnete sich die Kajütentüre. Anton Dieger kam herein, gefolgt von dem Schwarzhäutigen, an den René Depart sich durchaus sofort erinnern konnte. Jack Spearbow, so hieß der Mann. Jack Spearbow, der amerikanische Marinesoldat, starrte finster auf René Depart. Hustend meinte René Depart zu Jack Spearbow, daß er sich nochmals herzlichst dafür bedanken wollte, daß Spearbow ihm das Leben gerettet hätte. Jack Spearbow zuckte die Schulter, raunte, daß das nicht anders hätte sein können, weil er und Anton Dieger ja mitgekriegt hätten, wie er, René Depart, den Fels hinaufgestiegen wäre. Darauf hätten Anton Dieger und er, Spearbow, gewartet, daß René Depart runterkam. Irgendwann mußte René Depart dort wieder runterkommen, weil er sicher auf der anderen Felsseite nicht würde runterklettern können. Weil es dort zu glatt und zu steil war. Höchstens was für einen professionellen Kletterer, und der würde Probleme haben.

 

* Schweigen im Raum. Einige Momente der Fahrt im Militärjeep auf der Dschungelstraße mit Jack Spearbow am Steuerrad liefen plötzlich vor René Departs geistigem Auge ab. Wie aus dem Nichts entstanden. Spearbow war wie ein Irrer gefahren. Ein Wunder, daß Spearbow keiner aus dem Jeep gefallen war. Anton Dieger störte die Stille der Gedanken, sagte, daß sie alle auf der "Peter", die noch lebten, dafür dankbar sein müßten, daß Jack Spearbow am Strand aufgetaucht war. Das sei ungefähr zwei Stunden später gewesen, nachdem er, René Depart, mit Ivan Hammer, Gina Davies, Pierre Raul und Irene aufgebrochen war. Ohne Jack Spearbow würde es heute vielleicht die "Peter" gar nicht mehr geben. Jack Spearbow, derjenige, der den abgesoffenen Dieselmotor erst zum Laufen gebracht hätte. Und dann hätte Jack Spearbow, der zu der Truppe amerikanischer Marinesoldaten gehörte, die auf der Insel stationiert waren, die "Peter" in die Felshöhle an den Anlegeplatz für Klein-Uboote gesteuert. Dort war die "Peter" in Sicherheit. In der Höhle hätten sie mit Jack Spearbow alle weiteren Reparaturen in aller Ruhe durchführen können. Nur die Mastbrüche mußten bleiben; da hatte Jack Spearbow nichts machen wollen. Dafür hätte Jack Spearbow mit Diesel ausgeholfen, so daß der Dieseltank der "Peter" jetzt bis oben voll war. Zur Abreise wäre die "Peter" bereit; sie alle könnten mit Motorantrieb die Insel auf der Stelle verlassen. Jack Spearbow nickte ernst zu Anton Dieger hin, meinte, daß die Leute von der "Peter" das tun sollten. Die "Peter", die sollte die "Segel streichen"; am besten auf der Stelle. Wollten die Überlebenden der "Peter" weiter überleben, sollten sie nicht viel länger auf irgendwas warten. Nicht viele Tage, die jedem von der "Peter" blieben. Irgendwann käme das standrechtliche Erschießungskommando. Amerikanische Gewehrkugeln. Kein Unterschied zwischen jenen Leuten, die amerikanische Soldaten getötet hatten, und denen von der "Peter" würde gemacht.  Am Strand würden die von der "Peter" einfach liegenbleiben. Das müßte jeder von der "Peter" wissen, daß man hier im Nirgendwo wäre. Wo keiner von der "Peter" irgendwas zu suchen hätte.

 

 

 

47. Keine Wahl

 

 

* Ruth blieb wegen Irene unausstehlich; kaum auszuhalten für René Depart. René Depart wußte nicht, was er noch zu Ruth sagen sollte. Jack Spearbow, der mit Anton Dieger von einer dreistündigen Rundfahrt auf der Insel zurückkehrte, meinte, daß die Verbrecherbande ihre Lager bereits ziemlich verlassen hätte. Anton Dieger nickte zu Jack Spearbows Worten. Schluchzer entflohen Ruth, und Ruth drückte sich an René Departs Brust, als wolle sie etwas von ihm. Auch wenn Irene, ihre gemeinsame Tochter, in Jaques' Händen wäre, müßte das nicht bedeuten, daß Irenes Lage aussichtslos wäre, redete René Depart leise auf Ruth ein. Kopfschütteln bei Ruth. Irene wäre wie eine Katze, hätte neun Leben, plapperte René Depart. Der Griff von Ruths Händen an René Departs Rücken war schmerzvoll. Die "Raptoren"-Wunde, dort hatte Ruth hingefaßt. Dann löste Ruth sich von Ehemann René, reckte ihre Arme anklagend gen Himmel, schrie Worte in Cockney, ihrem Londoner Slang, die René Depart trotz bester Englischkenntnisse unbekannt waren.

 

* Die "Peter" schwamm in einer Minute wieder unter freiem Himmel, statt in der vermeintlichen Sicherheit der von amerikanischem Militär genutzten Grotte. Die Anker wurden herabgelassen. Ruth hielt sich an der Reling fest, starrte auf das Wasser hinab, den Arm um die Schulter Klein Naddas gelegt, Klein Nadda, die leise schluchzte. Bruder Markus und Vater Helmut hatte Klein Nadda verloren. Helmut und Markus Unger schien unter Wasser ein Unglück passiert zu sein, sonst wären sie sicherlich auf die "Peter zurückgekehrt.

 

* Auf dem Kapitänsdeck redeten Anton Dieger und der amerikanische Marinesoldat namens Jack Spearbow leise miteinander. Der Blick René Departs wanderte von Jack Meyers zu Anton Dieger und Jack Spearbow auf dem Kapitänsdeck zurück. Auf den Blickkontakt schien Anton Dieger gewartet zu haben, Anton Dieger winkte zu René Depart hin, René Depart sollte zu ihm und Spearbow heraufkommen. Irgendwie geknickt stand Anton Dieger René Depart gegenüber, knüllte seine alte Kapitänsmütze mit den Händen. Die Augen verdrehte René Depart, weil Anton Dieger den Mund nicht aufbrachte, um das mitzuteilen, was er mitteilen wollte. René Depart schnauzte Anton Dieger an, daß man mit ihm, René Depart, sprechen müßte, wenn man ihm was sagen wollte. Es wäre etwas passiert, druckste Anton Dieger weiterhin rum, um doch auf den Punkt zu kommen; daraus würde nichts werden, wegen Irene noch mal ins Innenland der Insel zu machen. Jack Spearbow nickte, erklärte mit fester, lauter Stimme, daß es das Allerbeste für die gesamte überlebende Besatzung der "Peter" wäre, unverzüglich die Anker zu lichten, den Motor anzuwerfen, um schnell so weit wie möglich von der Insel weg zu sein. Anton Dieger redete erregt bei Jack Spearbow dazwischen, Jack Spearbow hätte vorhin auf seinem "Piraten"-Sprechgerät mitgehört, daß die "Piraten" Sprüche miteinander austauschten, in denen davon die Rede war, daß eine kleine amerikanische Flottilie auf der Fahrt zur Insel hin wäre. Es hätte ohnehin lange genug gebraucht, bis die Yankees ihre Schlüsse gezogen hätte; jetzt kämen Rednecks nachschauen.

 

* Nun, daß sie alle auf der "Peter" den Grund wüßten, was los wäre, warum sich die meisten "Piraten" schon aus den Camps davongemacht hatten. Gereizt rieb sich René Depart die Nase, während der Blick Jack Spearbows fest auf ihm ruhte. Aufs neue fing Jack Spearbow die Angelegenheit zu beschreiben an, meinte, daß René Depart das sehen müßte, daß die Bosse der "Piraten" sicher als erstes von der Insel verschwunden waren. Jaques würde Irene, René Departs Tochter, entweder bereits umgebracht haben oder Jaques hätte Irene mit sich genommen. Sobald aber auch der letzte "Pirat" von der Insel fort wäre - was sehr bald geschehen sein würde -, würden die "Piraten" zu einhundert Prozent den Sicherheitsgürtel um die Insel aktivieren. Schon alleine, um alles aussehen zu lassen, als wäre auf der Insel doch nicht viel passiert. In der Hoffnung, das würde den "Piraten"-Schiffen weiteren Vorsprung gewähren. Und wenn der die Insel umgebende Gürtel erst wieder eingeschaltet wäre, dann funktionierte bei den Unterwasserbojen nicht nur der Magnetismus, sondern auch jeder Sprengzünder. Den Code würde er, Jack Spearbow, nicht kennen, mit dem die Zünder ausgeschaltet werden könnten. Und wenn die Kriegsschiffe auf der Insel angekommen wären, die Besatzungen an Land rübermachten, würden sie bald festgestellt haben, daß die gesamte militärische Mannschaft, die auf der Insel stationiert gewesen war, umgebracht worden war, ebenso die Wissenschaftler und ihre Teams. Daraufhn begänne auf der Insel die Suche. Alle an Bord der "Peter" sollten sich das vor Auge halten: Selbst wenn die Marines wüßten, die Leute von der "Peter" wären Privatleute, die zufällig auf der Insel gelandet wären, änderte das nichts. Sie würden die von "Peter" nicht einfach fortsegeln lassen. Dalassen konnte man die von der "Peter" aber auch nicht. Nichtmilitärische Leute, die nur eins im Kopf hatten, als bei guter Gelegenheit die Flucht von der Insel zu ergreifen. Noch niemand, der nicht auf einem amerikanischen Kriegsschiff Matrose war oder dem vom Miltär unterhaltenen Wissenschaftlern angehörte, es also erlaubt wurde, auf der Insel seine Forschung zu betreiben, hätte die Insel betreten.

 

* Schwarzhäutige Insulaner auf Einbäumen hätten die Soldaten früher schon einfach abgeknallt, kaum daß die einen Fuß an Land setzten. Die Insel wäre militärisches Sperrgebiet. Ein Geheimnis für die Welt. Das bewahrt werden sollte. Unter diesen Voraussetzungen durfte keiner der "Peter" auch nur daran denken, er würde die Insel lebend verlassen, um irgendwie wieder in sein altes Leben und in die Öffentlichkeit zurückzukehren. Das Schicksal von solchen, die das Pech hatten, Schiffbruch gemacht zu haben, zählte hier keinen Deut. Das wäre die Wahrheit, nichts als die Wahrheit. Das Zeitfenster, während dem sie noch fortmachen könnten, müßten die Leute von der "Peter" ausnützen, begann Jack Spearbow von neuem, der René Departs Nachdenklichkeit im Auge hatte. Sie von der "Peter" müßten so weit wie möglich von der Insel fort sein, sollten sie von amerikanischen Kriegsschiffen gesichtet werden. Aber selbst dann müßten sie von der "Peter" noch auf ihr Glück hoffen, daß die "Peter" nicht versenkt würde. Er, René Depart, hätte jetzt die Entscheidung zu treffen, zum Ausdruck zu bringen, was ihm wichtig wäre: die sicher lebenden Leute von der "Peter". Oder seine Tochter Irene und der Rest, der bei Tauchgängen verschwunden war, vielleicht wieder an Bord der "Peter" auftauchen könnte. Die Zeit des Wartens sei vorbei, oder sie warteten für immer. Auf der Insel hätten die von der "Peter" dann ihr Grab. Übermorgen. In ein paar Tagen. Seine, René Departs Tochter, die war eventuell jetzt längst tot war oder mit den Anführern der "Piraten" schon auf einem "Piraten"-Schiff. René Depart müßte wissen, daß er, Jack Spearbow, nichts von Schiffbrüchigen wüßte. Grimmig versetzte René Depart zu Jack Spearbow, daß Jack Spearbow sich augenblicklich von Bord der "Peter" herunterscheren sollte. Auf der "Peter" würden die Anker gelichtet und der Motor angeworfen. In fünf Minuten würde er, René Depart, auf ihn, Jack Spearbow, schießen; Amerikaner hätte er schon seit jeher gehaßt. Ruth kreischte, rannte heulend davon, um mit Klein Nadda unter Deck zu verschwinden.

 

 

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