"ein sommernachmittag und das makabre danach"
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 58
Sachen bereden konnte ich mit Vati, seitdem ich mir die Uniform eines Soldaten anzog. Ganz ein andres Verhältnis war das als vorher. Eigentlich ist Tatsache, daß das das Allerletzte ist, was die von mir denken. Das Aller-, Allerletzte. Nicht ich bin der,...
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 57
Verächtlich hat mein Vati das schwergewichtige Lexikonteil einfach losgelassen und auf den Fußboden herabfallen lassen. Daß es daraufhin mit dem Buchrücken nach oben auseinandergeblättert auflag. Mit auf mich gerichtetem Zeigefinger hat mein Vati zu mir...
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 56
Obwohl Manuela ... Obwohl Manuela, Tagebuch ... Das ist die Tatsache, die mich in Arbeit hat. Das, was mich hernimmt. Das hat bei mir reingehauen. Mit dem werde ich nicht locker fertig. Mit dem, daß Manuela ... Daß Manuela mir ... * Siebzehnter Juli,...
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 55
Am hohen Lattenzaun hab' ich mich mit beiden Händen abstützen müssen, so dermaßen war ich auf wacklig-zittrigen Beinen unterwegs. Keine Rede davon, das bringen zu können, einfach dort rüberzugehen, den gesträuchumwucherten Hausgartenbereich in allen Einzelheiten...
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 54
Das Autowerkstattabenteuer ist dann vorübergegangen. Verwirrt bin ich leicht torkelnd dort raus. Weiß nicht, ob ich mich großartig von irgendwem verabschiedet hab' Im Taxi, als das für mich eingetroffen war, bin ich zur Polizei abgereist. Für ein weiterführendes...
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 53
Ja, das sei Fahrerflucht, die Information des Polizeibeamten. Meine ganzen Lebensdaten mußte ich telefonisch durchgeben. Aufs Revier müßte ich kommen. Persönlich. Am besten im Laufe der nächsten Stunde. Hui! Die Dame von der Versicherung, der ich die...
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 52
Mit dem Auto hätte ich danach auch fahren dürfen, hätte ich schnell was zu erledigen gehabt. Oder hätt' ich zu Mauth auf Arbeit müssen. Voriges Jahr war dem ja so. Nachdem die Dämonen der Unterwelt sich bei mir guten Tag gesagt haben, mußte ich selber...
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 51
Bei Helens Eltern ginge jedoch nie einer ans Telefon, so oft sie, meine Mutti, es gestern auch schon versucht hätte, dort anzurufen. Hab' ich bei meiner Mutti die Frage gestellt, was ich da dafür könnte. Vielleicht waren Helens Eltern ein paar Tage irgendwo....
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 50
Das langweilt, sagst Du, Tagebuch? Du fragst mich nach dem, was heute sonst schon bei mir los war? Nun ... Erst mal das heute in der Früh. So um zehn vor halb sieben Uhr rum. Da war wieder die Hölle losgebrochen. Mit mir mittendrinnen. Mein Vati, der...
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 49
Manuela: 'Klar mag ich Spaß. Davon red' ich nicht. Ich mag nur keinen Spaß mit Alk. Alk kann ich nicht leiden, Alkie!' Ein Weilchen schweigen Manuela und ich anschließend beim Längsspazieren durch die Gegend, Tagebuch. Wortlos, daß wir nebeneinander die...