"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 27
Daß eine Verlobung wieder gelöst werden konnte, Heiratsabsichten im Sand verlaufen, weil sich Dinge unvermittelt woanders hinentwickeln ... Das kann doch vorkommen. Oder nicht, Tagebuch? Richtig überraschen hat Helen mich mit ihrer abrupten Wandlung können....
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 26
Ganz komisch schaut Mutti mich an, will eine Antwort. Mensch, Scheiße, Tagebuch, war ich auf einhundertundachtzig. Aus mir hat es herausgekräht, daß Mutti mich am Arsch lecken könnte. Sie könnte mich mal mit Helen, dieser Drecksfotze. Mit der Scheiß-Helen...
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 25
Zum Essen und Trinken hab' ich mich auf die mittlere Steinstufe des oberen Stadtbrunnens gehockt. Dem, auf dem die große Ritterstatue prunkt. Über mir hat Wasser geplätschert, hinter der einen Meter hohen Metallgitterabsperrung. Nahe beim Sockel mit dem...
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 24
Aber - es tut sich deswegen nichts bei mir. Nichts. Ich kenn' SIE da einfach nicht! Meine Augen haben an IHR keinen Halt. Nein, SIE wird von mir nicht gekannt. Obwohl ich SIE kennen müßte. Vielleicht, um IHR zuzunicken, freundlich. Damit SIE herein- und...
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 23
In keinster Weise irgendeine, die mich aus den Galoschen getreten hätte. Hätte ich es nicht anders und besser gewußt, wäre es zum Heimfahren gewesen. Auf der Sparkasse hab' ich mir am Automaten noch mehr Geld von meinem Konto abgehoben. Als hätte ich...
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 22
Droben traf ich Helen wieder. Mein Vati erzählte meiner Mutti bis jetzt keine dieser Geschichten mit mir ... Seit der Zeit, daß mich die Uniform eines Soldaten gekleidet hatte, ich mich von altem, dem Teenager behaftetem Gedankengut verabschiedet hab',...
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 21
Daß ich ... Wenn's bei einer flutscht. Ich reinrutschen könnte ... O ja! Für alles war ich offen. Eine Ein-Tages-Liebelei. Oder eine unbeschwerte, die Monate meiner Semesterferien dauernde Liebschaft. Solange sie angenehm war, mich nichts kostete. Nichts...
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 20
Wenn ich miese Laune hätte, sollt' ich gefälligst zuschauen, sie woanders abzulassen. Nicht probieren, das in Wiederholung bei ihr zu versuchen. Vielleicht wär's gut für mich, einfach zu Bett zu gehen. Eine Mütze voll Schlaf zu kriegen. Böse übernächtigt,...
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 19
Ein Ding der Unmöglichkeit! Warum läuft das ab? Weshalb? Wer bin denn ich? Wer ist noch dazu die andre eigentlich, die mir untergekommen ist? Wie darf, kann das geschehen? MIR? Übelst. * Wir haben den vierzehnten Juli, Tagebuch. Nachmittag ist's jetzt....
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 18
Den Rundgang beendete ich mit der Visite an der Kasse der Videothek, beim Hawaii-Hemdtypen. Schließlich waren es Friedhof der Kuscheltiere, Spiel mir das Lied vom Tod und Psycho, das Original, Regie: Alfred Hitchcock, für eine Woche von mir ausgeliehen....