"ein sommernachmittag und das makabre danach"
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 268
Dort gab es Teelichter, jede Menge Grabkerzen, einzelne Blümelein, Blumensträuße. Dazu eine Fotografie Manuela Dombrowskis in einem goldfarbenen Bilderrahmen, der an einem herabhängenden Alu-Draht festgemacht war. In die Hocke war ich gegangen, hielt...
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 267
Irgendwann erwischen SIE mich schon, wenn ich aus dem Wohnheim rausmache. Bis dahin soll ich mir aber noch die Fingernägel blutig kauen. Christine Dombrowski, von der ich wußte, daß sie als Nutte arbeitete, stilmäßig bereits für ihre abendliche, nächtliche...
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 266
Große Probleme hatte ich auf meinen Zitterbeinen. Mußte mich mit dem Rücken an die Glasfläche anlehnen. Robbie: 'Ich meine, Bernd, was fragen die mich Sachen, wenn sie beide nur ein Sekündchen nachzuschauen brauchen, um zu sehen, daß dein Name einer an...
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 265
Robbie: 'Ja! Wir kochen nicht mit einem Pizzabäcker. Anton wird demnächst vielleicht Sternekoch.' Ich: 'Mal sehen, vielleicht überleg' ich mir, heute wieder runterzukommen, für den Kochkurs ... Halb acht, nicht?' Robbie: 'Siebzig Kröten, die jeder für...
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 264
Wie viele Flaschen Bier, Wein, Schnaps mein Vater momentan säuft, bloß weil er die Tage keine Arbeit hat - was juckte das denn mich? Wenn einer wegen seiner Arbeitslosigkeit, mit der es eigentlich erst vor kurzem angefangen hatte, herumheulte, seine Sache....
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 263
Angesichts all dieser ganzen Monströsität wünschte ich mir nicht andres, als davon wegzukommen. Eigentlich hatte ich längst alles wahrgenommen, was es wahrzunehmen gab, war es satt. Manuela Dombrowski und das Monstrum, die reichten mir überallhin. Aus...
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 262
Die Erde war staubtrocken und dunkelbraun. Irgendwie hätte ich das beinahe übersehen ... Erst mal: Am Leitplankenfuß fand sich ein längerer, dünner Draht drumherumgemacht, der locker herabfiel. Mein Blick fiel auf eine schwarze, glatte, rechteckige Plastiktafel....
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 261
Es bleibt dabei, jeder, dem ich das in meiner Tagebuch-Datei Festgehaltene freiweg erzählen wollte, der das von mir zu hören bekäme, würde sich in meiner Gegenwart offen gegen die Stirn tippen. Bei diesem wie bei den anderen Inhalten sagen: Du bist plemplem,...
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 260
Ursprünglich hatte ich nach dem Schrecken, der mich unmittelbar beim Tabert-Gelände unten von Geiersdorf gepackt hatte, von dem ich mich nur einigermaßen erholt zeigte, nicht die Absicht, lange an der Unfallkurve Manuela Dombrowskis zu verweilen. Höchstens...
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 259
Was ist da schon wieder los, bei Angelika? Im Molto hat Angelika sich aufgeführt, als wären ich uns sie ein Paar. Ein Liebespaar. In aller Öffentlichkeit, daß ich bei ihr vorn dran war, sie hertatschen habe dürfen. Beim Nachhausegehen läßt Angelika sich...