dreimal erwachen
1. Teil: 16.10
E ine der Typen bei der Dicken Gerda war Joachim besonders aufgestoßen. Einer, mit dem er öfters im Aufzug fuhr, wenn es abwärts ging. Einmal war ein besonderes Moment. Als der eine, nachdem er die Dicke Gerda geküßt hatte, auf ihn zuschritt, ihn mit...
1. Teil: 16.9
Zwischenzeitlich war es ein paar Monate her, daß Marga bei ihm aus der Wohnung ausgezogen war. Willy, der ehemals beste Freund Joachims, und Marga, mit der Joachim tatsächlich Jahre zusammengewohnt hatte, waren jetzt ein Paar. Während die Dicke Gerda...
1. Teil: 16.8
Im Fahrstuhl im Gebäude auf und ab zu fahren, das war nicht der Bringer. Trotzdem - zu etwas anderem war Joachim nicht in der Lage. Nicht, solange Stockie, der große Hund der Dottlers, sich im Parterre aufhielt. Die Fahrstuhltüre glitt nach der linken...
1. Teil: 16.7
Die Fahrstuhlkabine hielt mit einem kleinen Ruck. Die Kabinentür glitt auf. Das elektrische Licht außerhalb hatte sich mit dem Eintreffen des Aufzugs automatisch eingeschaltet. Es war der Keller, konstatierten Joachims Gedanken. In den Kellerbereich des...
1. Teil: 16.6
Joachim wußte von nichts. Hatte keine Erinnerung daran, was für Überlegungen ihn geritten hatten. er sich einfallen Irgendwie, aus momentan nicht nachvollziehbaren Gründen, hatte er sich die Wohnung der Dottlers eine Etage tiefer als sein Ziel erwählt....
1. Teil: 16.5
Etwas Feuchtes, Kühles spürte Joachim im Gesicht. Obwohl er aufgeregt alles mögliche meinte, war er nicht in der Lage, auch nur kurz hochzuzucken und die Augen aufzureißen. Übelriechenden Gestank hatte er in der Nase. Heißen stinkenden Atem. Es schien...
1. Teil: 16.4
Das unterhalb, das war seine Straße. Oft schon hatte Joachim die letzten Jahre aus dem und dem Fenster seiner Wohnung auf sie hinabgeguckt. Tagsüber, nachts. Einzig und alleine, anders, daß er im Moment schaute. Der Blickwinkel, den er eben hatte, war...
1. Teil: 16.3
Joachim konnte irgendwie schwebend fliegen. Irgendwie war das auch nicht länger jene langweilige Bleiche, sondern abend-, nächtliche Straßenschluchten. Oben in der Luft daß er sich um die eigene Achse drehte. Ohne, obwohl er die Orientierung verlor, abzustürzen....
1. Teil: 16.2
Was die Augen Jo's des Revolvermannes von seiner Umgebung wahrnahmen, war milchfarbenes Nichts. Warum er angesichts dieser weißen Eintönigkeit an Fläche irgendwas von einer Westernstadt mit staubiger Straße im Hinterkopf hatte, davon hatte er nicht das...
1. Teil: 16.1
Er schien zu schweben. Ein seltsamer Schwebezustand. Unvermittelt war für ihn festzuhalten, daß er jemanden an der Seite hatte, der mit dahinschwebte. Nach der Begleitung hin mußte der Kopf verdreht werden, hingesehen. Diejenige, die in kleiner Entfernung...