Top-Posts
-
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 43
Ich persönlich, ich schaue auch kein Lokalfernsehen. Außer ich bin zufällig im Wohnzimmer meiner Eltern unten, und das Programm läuft da ... Wovon ich spreche, Tagebuch, was ich Dir plausibel machen möchte ... An mir gehen locker Kleinigkeiten vorbei,...
-
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 13
Ja, Tagebuch, 'Ebru Islam'. Du siehst, verstehst das schon richtig. Nicht länger will Helen 'Helen' heißen. Sondern jetzt 'Ebru'. 'Ebru Islam'. Ich meine, nicht nur, daß Helen das will, mein Tagebuch. So heißt Helen bereits. Steht bei Helen am Zettelchen...
-
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 215
Beste, freieste Sicht von drinnen für mich beobachtende Augen. Ich hab' auch geschaut. Feste dorthin rumgeschaut. Keine Bewegung nirgendwo hinter einem der weißen Vorhänge der Fensterscheiben des Bauernhauses, wenn ich hinblickte. Trotzdem fühlte ich...
-
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 160
Beppi, der sein zweites Pils fast ausgetrunken hatte, rülpste ausgiebig in meine Richtung, daß in der Nachbarschaft Leute zu Beppi und mir herguckten. Ich: 'Briga war eine Schönheit, Beppi ... Kann mich noch gut an Briga erinnern. Briga oben ohne ...'...
-
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 126
Ich: 'Ich muß dich haben, Manuela. Ich muß dich wieder haben. Ist so lang her, seitdem ... Seitdem wir zuletzt ... Wirklich viel zu lange. Du bringst mich voll um den Verstand, Manuela, du machst mich rasend. Ich könnte dich, hier und jetzt - sofort ...'...
-
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 95
Ihr letztes Wort, daß ich ab sofort im Mezzolatte Hausverbot hätte, wenn es das wäre, was ich wollte, genügte mir. Das stand wirklich im Raum, daß die Drohung mit dem Koch mir Realität werden könnte. Am Schluß reichte dem die Idee mit der Handarbeit nicht,...
-
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 60
Manuela: 'War wirklich unglücklich, nachdem wir uns getrennt hatten. Kann mich erinnern, daß ich ein paar Tage oft viel geweint hab', weil du und ich, wir auseinander waren. Hätte nicht sein müssen, daß wir uns trennen. Wirklich nicht.' Ich: 'Du wolltest...
-
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 27
Daß eine Verlobung wieder gelöst werden konnte, Heiratsabsichten im Sand verlaufen, weil sich Dinge unvermittelt woanders hinentwickeln ... Das kann doch vorkommen. Oder nicht, Tagebuch? Richtig überraschen hat Helen mich mit ihrer abrupten Wandlung können....
-
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 248
Die Tage drauf war immer so eine Atmosphäre. Als befände sich der Anrufer unter der Erde. Eventuell in einem Tunnel. Oder sonst wo in einem unterirdischen Gemäuer. Einmal meinte ich sogar, ich würde elektronisches Musikgewummer vernehmen. Könnten allerdings...
-
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 214
Von solchen Geschehnissen könnte mir das erzählen. Der Tatsache bin ich jetzt vorhin mithilfe meiner Lieblingssuchmaschine im weltweiten Netz nachgegangen ... Ergebnis: Die Geschichte könnte Hinweis auf einen Tumor sein. Dessen Gewebe in den vergangenen...
-
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 159
Statt dessen allerdings, weil Beppi und ich Bekannte von früher her waren - und vor allem, weil wir eine gemeinsame Bekanntschaft hatten, die Manuela Dombrowski hieß -, daß das mit Beppi und mir weitergegangen ist. Ich: 'Was treibst du momentan denn so,...
-
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 94
Kann dir überhaupt nicht sagen, Tagebuch, wie die Dicke, die im Mezzolatte arbeitet, mich anstinkt. Die Reifen ihres Autos könnt' ich ihr zerstechen. Ihr bei sich daheim die Fensterscheiben ihrer Wohnung einwerfen. Wie doof mir dieses fette Weib gekommen...
-
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 56
Obwohl Manuela ... Obwohl Manuela, Tagebuch ... Das ist die Tatsache, die mich in Arbeit hat. Das, was mich hernimmt. Das hat bei mir reingehauen. Mit dem werde ich nicht locker fertig. Mit dem, daß Manuela ... Daß Manuela mir ... * Siebzehnter Juli,...
-
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 240
Auf der Parkbank neben dem Kurvenkreuz komme ich langsam wieder zu klarer Besinnung. Darüber freue ich mich, daß mir meine vorderen und hinteren Schließmuskeln nicht zu größerer Besudelung verholfen haben. Wegen des Schreckens, der mich befallen, überwältigt...
-
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 207
Habe alle Anmeldeprobleme behoben, bin drinnen auf der Rolle. Zwar muß ich mich erst orientieren. Ansonsten aber ist alles bestens. Tagebuch-Datei aufgeklickt. Damit geht's jetzt hier weiter. Hans-Georg Tabert und seine Gina. Der Weltuntergang fand statt,...
-
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 185
Lange Rede, kurzer Sinn, Laser04 hat mir einen Brief geschrieben, ihn in mein Netzpostfach bei spotPost abgeschickt. In dem Text steht geschrieben, daß bis spätestens Ende nächster Woche das Schreiben seines Anwalts bei mir im Briefkasten meiner Realweltadresse...
-
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 151
Hätte sich die Gelegenheit ergeben können, daß ich und Manuela, wir uns das eine oder andere zu erzählen gehabt hätten. So ein paar Sachen. Das gab den Ausschlag. Mit der Überlegung hatte ich mich entschlossen. Von dem Rastplatz bin ich abgefahren. Wie...
-
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 116
Und das, Manuela zu begegnen ... Kurz drauf zu erfahren, wie unmöglich so was war, eine Begegnung mit Manuela. Weil in der Gegenwart eigentlich keiner Manuela treffen können dürfte. Normal kann es heute kein zufälliges Treffen mit Manuela geben. Für niemanden....
-
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 84
Meine Mutti ist nur wenig zu Wort gekommen. Das war eine Flut aus Helens Mund, ein richtiger Wasserfall, meinte Mutti. Umpf - eine Beschneidung? Ich sollte mich für Helen beschneiden lassen? Eine Beschneidungszeremonie, wie sie sie üblicherweise bei den...
-
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 83
Kaum, daß sich mir deswegen der Herzschlag beschleunigt. Angesichts des Tabletten-Siebeners. Siebenfach schluckbar. Werd' ich nicht rechtzeitig gefunden, Ableben nicht ausgeschlossen. * Neunzehnter Juli, mein Tagebuch. Bald elf Uhr am Vormittag. Genaue...
-
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 46
Bitte, wer hätte einen solchen Einfall gehabt? Der allerschönste Sommertag. Nachmittags. Die Welt jedem klar und deutlich. Hellichter Tag. Nein, ich hatte keine makabren Einfälle, Tagebuch. Keinen einzigen. Nie im Leben. Nicht ich. Von solcherart Gedankengängen...
-
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 70
Hatt' einen Adrenalinschub. Etwas ist mir gegen das Insektenschutzgitter und den herabgelassenen Rolladen geflogen. Ganz deutlich hat mir das Geräusch in den Ohren geklingelt. So was geschieht nicht von selbst. Steine, Steinchen müssen geworfen werden....
-
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 37
He, immer noch haben Vati, Mutti Pause, muß keiner für mich einen Bestatter bestellen ... Eine anderes Problem, Tagebuch ... Welchen Schaden habe ich an den Autobahnleitplanken hinterlassen? Kleinere, größere Dellen könnt's gegeben haben. Der Einschlag,...
-
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 07
Sagte öfters zu Helen, warum sie eigentlich nicht Religion studiere, wenn Religion ihr Thema ist. Stell Dir vor, Tagebuch, dann, kaum daß Helen und ich uns am fünfzehnten Dezember verlobt hatten, hat Helen angefangen, Kopftuch zu tragen. Nicht, weil Helen...
-
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 224
Mit Sack und Pack habe ich mein Zimmer verlassen, habe zum Schluß im Nebenzimmer den Kabelrollenstecker gezogen. Den Flur bin ich hinuntergeschritten, habe die Treppenstufen hinabgemacht. Im Nu war ich aus der Haustür draußen. Ohne daß mir noch jemand...