Top-Posts
-
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 109
Schmuck befand sich an Manuela; jede Menge Schmuck. Glitzerarmreife, schwere Ohr- und dicke Funkelfingerringe. Eine silberne Halskette, edelsteinbesetzt, die Manuela tief in den Ausschnitt ihres Kleides herabfiel. An der Silberkette war ein gewaltiger...
-
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 169
Fransen: 'Ja! Teelichter, Grabkerzen, Blümchen. Kränze schon weniger. Öfters komm' ich im Auftrag der Familie vom Hans runter, leg' einen Blumenstrauß da hin. Schau' nach, ob das gerahmte Bild mit Manu drauf noch da ist.' Ich, sehr blöd, daß ich aus der...
-
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 269
Allerdings blieb dieser markante, kantige, metallene Gehstock, den der andere weiterhin fest mit der Hand umklammerte. Um möglicherweise mit dem Ding zuzuschlagen, hatte er sich erst von seinem Schock, daß es für ihn mit dem Überraschungsmoment bei mir...
-
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 233
Ich meine, zuerst braucht Angelika noch ein bißchen Folklore mit mir. Ich muß Angelika noch ein bißchen den Hof machen. Hm! Hm! Angelika hat Geld Angelika ist eine, die hat Geld. Das Geld reicher Eltern. Wirklich, an Geld fehlt's Angelika nicht. Und an...
-
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 198
Auf der Höhe von Ginas Popularität war von Gina schon mal so etwas ähnliches in der Zeitung gestanden, daß Gina normal grellweiße Schlüpfer mochte. Die Frage, in die Richtung der interessierten Leserschaft aufgeworfen: Hatte Gina überhaupt wirklich nichts...
-
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 175
Der Friedhofsgärtner, nach dem ich mich umgewandt hatte, hat mich angenervt angeguckt, den Kopf wegen mir geschüttelt. Der Mann in olivgrüner Arbeitskleidung, er spricht ungefähr das zu mir: 'Was ist, mein Herr? Worauf warten Sie? Wollen Sie drinnen stehenbleiben?...
-
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 141
Hat Manuelas Vati sich manche Runde erspart. War Ruhe im Karton, sobald Manuela und ich auf Manuelas Zimmer gegangen waren. Hinterhergegangen ist Manuela und mir Vati nicht. Und Manuelas Mutti? Manuelas Mutti war eine junge Mutter gewesen. Hatte Christine,...
-
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 107
Ich: 'Würde mich freuen, Manuela. Das wäre echt prima, wenn wir uns morgen dort treffen würden. So um halb sieben Uhr abends rum. Oder wir treffen uns zuerst erst mal in der Innenstadt ...' Manuela: 'Können wir gut machen, Bern-die, uns treffen. Ja, können...
-
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 266
Große Probleme hatte ich auf meinen Zitterbeinen. Mußte mich mit dem Rücken an die Glasfläche anlehnen. Robbie: 'Ich meine, Bernd, was fragen die mich Sachen, wenn sie beide nur ein Sekündchen nachzuschauen brauchen, um zu sehen, daß dein Name einer an...
-
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 227
Ich: 'Ich wäre einhunderprozentig auf die Beerdigung Manuelas gekommen, hätte ich früher was davon gewußt. Daß Manuela ... Davon habe ich aber erst vor drei Wochen erfahren. Bei Joeys, Frau Dombrowski. Seitdem, seit drei Wochen, muß ich sehr oft an Manuela...
-
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 194
Anstelle Hans-Georg Tabert Kleinkriminellen zu heißen, hätte ich in Hans-Georg Tabert lieber den Kopf einer kleineren kriminellen Organisation gesehen. Hans-Georg Tabert, eine Art lokaler Mafia-Boß. Wenn man sich nicht anschauen hätte sollen, ob Hans-Georg...
-
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 168
Beppi, der kam nun auf das Thema zurück, das ich angerissen hatte. Beppi: 'Sag das noch mal, Bern-de-Arsch - was hast du heute nachmittag? Du sagst, heute am Nachmittag hast du SIE getroffen, Manu ...? Echt wahr, nicht möglich, Manu Dombrowski? Nach Hause...
-
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 132
Als ich endlich besser beieinander war, hochkommen konnte, habe ich mich über mich geärgert. Wäre eine bessere Idee gewesen, am Drehstuhl hocken zu bleiben. Das Ganze herunterzufahren, das hatte ich jedenfalls vergessen. Die Tagebuch-Datei hier war auch...
-
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 99
Geschüttelt hat's mich. Die Brust war mir zugeschnürt. Schwierigkeiten hatte ich, Luft zu kriegen. Minutenlang. Am Fußboden bin ich herumgelegen, weil ich vom Drehstuhl heruntergerutscht war. Das mit Manuela - die Manuela-Geschichte -, das muß in Dir...
-
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 135
So zwei Meter rechts von mir hier - alles versteckt, wenn man von der Haustüre und auch von weiter drinnen aus der Vorhalle herblickte -, die Nische für den Aufzug. Dann, von meinem Stehplatz an der Tür den Blick einen Meter weitergeschwungen auf der...
-
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 270
Es sah wirklich nicht so aus, als ob ich keine Chance haben könnte. Auch wenn er das Gerät zum mörderischen Zuhauen hatte. Gezielt einmal am Kinnwinkel. Das reichte bestimmt. Ihn herschlagen zu können. Ganz nach Lust und Laune. Kein Ringrichter weit und...
-
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 234
Das ist meinem Spiel mit Angelika nicht hilfreich, muß ich festhalten, echt wahr. Verflucht, ja, Angelika hat mich schon jähzornig erlebt, aufbrausend. Zwei, drei kleinere Szenen zwischen Helen und mir hat Angelika mitgekriegt. Unerfreulicherweise. Weil:...
-
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 203
Mit Tabert diskutierte Gina die Dinge, die bei Gina am Morgen auf der frühmorgendlichen Agenda standen, am liebsten. Nicht mit irgendwelchen anderen Anrufern. Gegenüber dem ganzen anrufenden Rest da war Gina nun richtiggehend kurzangebunden. Der wurde...
-
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 181
Des öfteren habe ich zum Eingang des Restaurants gelinst, erwartete, Manuela könnte auf ihren zwei Beinen, Sonnenbrille auf zur Glastüre hereinmarschieren. Eigentlich, daß Manuela das für mich tun hätte können. So hübsch und überaus lebendig. Also ......
-
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 147
Nicht zu glauben für den Spießbürger. Der davon tagelang im lokalen Teil der Tageszeitung las. Es am Lokalradio in Dauerschleife hörte. Die Bilder der Verwüstung sich schaudernd betrachtete, wenn er das regionale Fernsehprogramm umschaltete. Vielleicht...
-
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 85
In meinem Zimmer ist Mutti herumgestanden, hat die Hände gerungen, mich angestarrt. Eine Runde hab' ich Mutti angegrinst. Das mußte ich Mutti hinsagen, das, daß ich also doch nichts Schlimmeres mit Helen angestellt hätte. Ich nicht. Mehrmals, daß Mutti...
-
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 296
In den Tod? Das Fragezeichen, bei mir ist das gesetzt. Ich stelle hier die Frage. Nein, diesen Dreckskerl Tabert aus seinem Gefängnisalltag zu reißen, bei Hans-Georg Tabert für Abwechslung und Amusement zu sorgen ... Nein danke! Hans-Georg Tabert, der...
-
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 295
Fransen, Christine Dombrowski - und Manuela Dombrowski. Zu dem Unheimlichen bei und mit mir wollte Hans-Georg Tabert nicht so recht passen. Irgendwie zu rational, zu klar strukturiert, ohne erkennbaren Hang zu Mysterien, Hans-Georg Tabert. Außerdem hatte...
-
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 260
Ursprünglich hatte ich nach dem Schrecken, der mich unmittelbar beim Tabert-Gelände unten von Geiersdorf gepackt hatte, von dem ich mich nur einigermaßen erholt zeigte, nicht die Absicht, lange an der Unfallkurve Manuela Dombrowskis zu verweilen. Höchstens...
-
"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 223
Das war es, das Momentum, daß Mutti schluchzend wieder bei mir raus ist, zu Vater hinunter, um aufs neue den Versuch zu starten, mit Vater zu sprechen, daß die Vernunft Wiederkehr halten sollte. Nach dem Abgang meiner Mutti bei mir in der Räumlichkeit...