Top-Posts
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"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 172
Zwar gelogen, weil ich das Grab Manuela Dombrowskis noch gar nicht gesucht hatte; aber egal. Der vielleicht knapp Zwanzigjährige, der wußte es jedenfalls aus dem Stand, wo sich Manuela Dombrowkis Grab befand. Weil er bei der Totenmesse für Manuela Dombrowski...
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"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 138
Kein Mensch, der für mich ankommen wollte, während ich noch geraucht hab'. Gereizt hab' ich dem Kippenrest am Fliesenboden unten die Glut ausgetreten. Dann: Vier-, fünfmal schnell hintereinander habe ich mit dem Daumen den Klingelknopf rechts von der...
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"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 104
Auflagen. Für mich wurde eine neue Verhandlung angesetzt. Wurde verurteilt. Mußte einsitzen. Monatelang. Hab' Hansi öfters gefragt, was das sollte. Warum passiert Rocko so was, wenn ich bei Rocko Copilot bin? Hat Hansi mir keine meiner Fragen richtig...
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"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 67
Heute texte und texte ich in Dir. Ein langer Tag war das für mich. Der sich jetzt langsam seinem Ende zuneigt. Die Müdigkeit spür' ich in sämtlichen Knochen. Aber, wenn ich mich aufs Bett lege ... Nur herumwälzen tu' ich mich im Bett. Schreib' ich also...
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"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 35
So kann's kommen, wenn sich Sachen wiederholen. So geht's zu. Das mindeste, was er, Vati, von mir erwarte, wäre eine Entschuldigung bei Mutti. Bis er gegen halb fünf von der Arbeit zurückkäme, hätt' ich Zeit, mich mit Mutti auszusprechen. Dann blieb Vati...
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"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 128
Erinner' mich, daß ich dann den Kopf geschüttelt hab'. Um den Gedanken loszuwerden, den, auf der Stelle heimwärts zu fahren. Manuela Manuela sein zu lassen. Das zu vergessen, mit Manuela zusammen an den Königweiher zu fahren. Das mit dieser abenteuerunlustigen...
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"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 93
Meine Erinnerung ist, daß Manuela und ich an einem Rundtisch so in der Nähe der - wenn man hineintrat - rechten Wand Platz genommen hatten. Kaum sind wir gesessen, Manuela und ich, kommt schon die Bedienung. Die ordinärste Welt, Tagebuch. Bei der weißbeschürzten...
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"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 57
Verächtlich hat mein Vati das schwergewichtige Lexikonteil einfach losgelassen und auf den Fußboden herabfallen lassen. Daß es daraufhin mit dem Buchrücken nach oben auseinandergeblättert auflag. Mit auf mich gerichtetem Zeigefinger hat mein Vati zu mir...
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"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 158
Und Beppi, der mir auf die ekelhafteste, fieseste Tour ankam, der kannte auf einmal auch mich beim Namen. Beppi sagte Bernd zu mir. Aus den Lautsprechern drang ein schriller, langgezogener Pfeifton, der Mongole aus Joeys Trockendock-Piratenmannschaft...
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"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 122
Im Laufschritt bin ich ums Automobil herum, habe aufgemacht, mich hinter das Lenkrad hingehockt. Unterdessen, daß Manuela sich darangemacht hatte, draufzudrücken, daß das Seitenfenster auf ihrer Seite heruntergefahren ist. Mit der Hand, daß Manuela ihr...
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"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 90
Heute ist das vielmehr der passende Ausdruck für mich. Heute. In der Gegenwart bin ich das, der arme Bern-die - weil SIE bei mir war, SIE, Manuela. SIE, Manuela, da vor und bei mir. SIE, am Drehgestell mit Postkarten der heimatlichen Stadt- und Landumgebung....
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"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 49
Manuela: 'Klar mag ich Spaß. Davon red' ich nicht. Ich mag nur keinen Spaß mit Alk. Alk kann ich nicht leiden, Alkie!' Ein Weilchen schweigen Manuela und ich anschließend beim Längsspazieren durch die Gegend, Tagebuch. Wortlos, daß wir nebeneinander die...
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"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 19
Ein Ding der Unmöglichkeit! Warum läuft das ab? Weshalb? Wer bin denn ich? Wer ist noch dazu die andre eigentlich, die mir untergekommen ist? Wie darf, kann das geschehen? MIR? Übelst. * Wir haben den vierzehnten Juli, Tagebuch. Nachmittag ist's jetzt....
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"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 04
Unter anderem war da ein blaufarbenes Brieflein dabei. Auf dem war mein Name draufgeschrieben. Weiter nichts. Natürlich kannte ich die Schrift sofort. Die Schrift Helens ... Na, Tagebuch? Denkt mein Tagebuch mit? Ist alles klar für Dich, Tagebuch? In...
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"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 149
Schon deswegen setze ich mich nicht der Gefahr aus, beantworte keines dieser Brieflein mehr. Spare mir jeden Text, und die Möglichkeiten, die sich aus ihm für Laser04 und kleinesHäschen ergeben könnte. Im Chat schreibe ich seltener eine Zeile, lese lieber...
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"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 114
Ein Anruf am Haustelefon für mich. Herr Altdorf, Personalchef bei Mauth. Höchstselbst am Samstagvormittag in der Leitung, Herr Altdorf. Für meine Wenigkeit. Gemeint hat Herr Altdorf, es täte ihm die Geschichte ziemlich leid. Aber ich könnte nicht am Montag...
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"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 82
Nicht genauer, daß ich mir die zwei - wenn das Paar dort wirklich real präsent war - in meiner panischen Hast angucke. Das Bild mit ihnen vor meinen Augen wird nicht richtig von mir festgemacht. Nicht der Fall. Sonst hätte ich sie besser, schärfer in...
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"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 81
Der heimische Garten mit grüner Rasenfläche, paar Bäumen und verschiedenem Gebüsch, der reichte mir dann nicht hin. Schaute an der Sonne vorbei, auf die Fassaden benachbarter Häuser. Und ich drückte die Klinke der Gartentür. Für einen Spaziergang weiter...
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"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 45
Manuela: 'Warum denn nicht? Genau das mein' ich mit uns beiden, daß wir nach den ganzen Jahren wieder mal was miteinander unternehmen sollten. Hab' da richtig Lust da drauf ...' Jedoch sind Manuela und ich weiter am Eck da beim Unteren herumgestanden....
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"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 16
Der Moment einer Flüchtigkeit. Weil ich nicht in der Bewegung innehielt. Herum hab' ich mich gewandt, dem Innern des Ladengeschäfts zu. Ohne großartig irgendwelche Einfälle zu bekommen, ich könnte anderes unternehmen. Bloß, weil ich für ein Sekündchen...
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"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 118
Manuela und ich, Bern-die, an jenem wirklich herrlichen Sommernachmittag. Dem einen, um den sich hier alles dreht. Bern-die und Manuela, die beiden waren aus dem Mezzolatte, in dem sie sich länger aufgehalten hatten, hinausgeschritten. Ich, Manuelas Bern-die,...
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"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 87
Dank Dir schön, Helen! Herzlichen Dank! Aber auch mit was anderem werde ich noch fertig werden. Mit der Manuela-Sache! Mit dem, was mir mit Manuela ist. * Neunzehnter Juli, mein Tagebuch. Es ist jetzt: 22:47 Uhr. 'Wenn du keine Memme bist, kommst du nach...
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"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 48
Hätte ich nur eine Ahnung, warum Manuela das bei mir getan hat, nicht bei jemand anderem, der ihr während der Gegenwart näherstand als ich. Schließlich war das eine ewige Zeit her, daß ich mit Manuela, Manuela mit mir. Kaum mehr wahr, solange war das...
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"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 167
Einen Zehner wollte ich aus meinem Geldbeutel fingern, entdecke, daß mir passiert war, daß ich zwei Hunderter hochgezerrt hatte. Ehe ich zu einer Reaktion komme, hatte Beppi sich die beiden Hunderterscheine zwischen Daumen und Zeigefinger geschnappt....
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"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 133
Wenigstens hätte Manuela mir Bescheid geben können, daß etwas bei ihr droben in der Wohnung los war. Oder, wenn Manuela sich das mit mir anders überlegt hatte, nicht mehr an den Königweiher fahren wollte, daß sie schnell runterkam, mir das sagte. Endlich...